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[WOB] Warhammer Fantasy Rollenspiel 3rd - SMALLTALK

Begonnen von Glorian Underhill, 22. August 2012, 10:07:55

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Greifenklaue

Noch geschrieben vor Argamae (lustigerweise nehm ich auch bezug auf gestern):

Laws Spielertypen sind trügerisch bzw. man muss stark beachten, dass man nicht "der Klopper" ist, sondern eher:

65% Klopper
50% Taktiker
30% Geschichtenerzähler

Das, was dort (bei Laws) unter Charakterdarsteller steht, passt beides sicherlich schlecht auf Argamae, wenn man nicht auch beachtet, dass er ein Freund von Regeltreue ist, wie sie für den Taktiker wichtig ist.

Das Problem, das ich bei der Runde sehe, geht (leider) eher in Richtung "eiermilchlegende Wollmilchsau":

Gestern z.B. hatten wir eine tolle PF-Runde mit etwa 4-5 Stunden Nettospielzeit. Es gab einiges an Ingamegesprächen zwischen SC-SC sowie SC-NSC etc. ABER es gab auch wenig Fortschritt innerhalb der Kampagne. Diese Art intensives Spiel läßt sich - und ich weiß, ich wiederhole mich da - nicht in der Form eines Zwei-Stunden-Slots realisieren bzw. nur unter Inkaufnahme einer gewissen Zähigkeit - eine Zähigkeit, die mir wenig Spaß machen würde.

Daher halte ich ja auch Kompromisse für durchaus nötig, ein Erkennen, was in dieser Spielzeit möglich und was schwierig ist, für wichtig. (Ich sprach es ja schon an: n.M. zusammenbleiben, um für alle mehr Spielzeit herauszuholen) Dieser Slot kann eben keine vollwertige Kampagne ersetzen, ja nichtmal einen kompletten Spielabend.

Das Spiel am Superwarhammertag habe ich z.B. als intensiver empfunden, aber das ist ja keine Alternative.

Aber wenn man auf einem Friedhof vor Zombies flieht, bleibt imho auch ingame wenig Zeit für große Diskussionen.

Wichtig ist eben, dass es dann auch wieder Abende gibt, wo man diese Zeit hat.



"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

Glorian Underhill

#511
Ich weiß natürlich dass die Spielertypen nach Laws arg modelabhängige Prototypen sind. Argamae ist ja nicht der Selbstdarstellende Hobbyschauspieler der sich in eine Rollenspielgruppe begibt anstatt ins Laientheater.

Das bin eher ich.  ;D

Wobei ich mich aber anschließe ist, dass das wenig in den zwei Stunden Slot passt. Am Super Warhammertag hatte ich auch ein weniger ein gehtztes Gefühl und da konnte mann die Kämpfe gemächlich spielen, als auch die Erholungs- und Detektivphase in Stromdorf langsamer angehen. Ich hatte irgendwie nicht den Druck im Nacken da jetzt innerhalb von 2 Stunden einen kleinen Storyfortschritt reinzukriegen.

So wie die Klaue weiß ich aber auch nicht wie wir das lösen können.
2 Stunden sind 2 Stunden.

Was wir aber auf jeden Fall machen können ist, oder besser ihr die Spieler ist bei Entscheidungen der Charaktere mehr zu verdeutlichen wieso er das tut. Also Wieso er jetzt da lang geht und wieso er das macht. Das das eben nicht trotz des Spielers ist sondern Trotz der Rolle.
Das sollen nicht mehr als eine Beschreibung mehr sein wie der charakter etwas tut. Damit verlängern wir nicht übergemäß und aus den aktionskarten entwickeln sich mehr Aufhänger für Rollenspielerisches Gestalten.

Also Beispiel:
Gumbo der Zwerg will in die Taverne ein Bier trinken. Spieler sagt Gumbo geht dahin.
Faril der Waldelf findet das doof und der Spieler sagt das er das doof findet.
Gumbos Spieler sagt das wäre Rollengerecht, weil Gumbo hat seid einem tag nicht getrunken.

Die Situation ist unschön. Weil da aggiert Spieler gegen Spieler und es war nicht klar Wieso Gumbo ein Bier wollte.
Gumbo hätte als Charakter gesagt dass er trocken ist wie ein Kirchgänger und dringend was zum schlucken braucht.

Vorteil an der etwas ausgeschmückten Variante wäre dass die Motivation von Gumbo besser rüberkommt.
Das ist jetzt ein ganz einfaches Beispiel. Wird klar was ich von euch will? Nicht nur aussage der Aktion was ihr tut, sondern auch wie der Charakter es tut, oder mit kurzem text was seine motivation ist.
Zwerge im Warhammerrollenspiel, ein Leitfaden.
http://vierzwergeundeinhund.blogspot.com/

Glorian Underhill

@Alle:

Wie sieht es aus mit einem neuen Termin?
Kalender sagt Donnerstag 02.05.

Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? Meldung!
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Greifenklaue

"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Ghâsh

Kenne die Spielertypen gar nicht, müßte ich mal lesen.

Ich mag es einfach, wenn der Plot sich entwickelt und dann mit einem großen BÄÄMM!! explodiert. Zudem...kenne ich das von mir, wenn ich eine Kampagne vorbereitet habe und sie einfach durchziehen will...damit hat mal als SL mehr Spaß und dann haben auch die Spieler Spaß und...ja. Die Charaktere entwickeln sich tatsächlich auch schneller. Das hängt natürlich alles ab von Spielzeit, -häufigkeit, Hilfen durch den SL, Plotkomplexität, Anwesenheit der Spieler etc..

2.5. kann ich, aber erst wieder so 19:30.
Mine`s Bigger!

Argamae

Zitat von: Ghâsh am 24. April 2013, 08:17:15
Zudem...kenne ich das von mir, wenn ich eine Kampagne vorbereitet habe und sie einfach durchziehen will...damit hat mal als SL mehr Spaß und dann haben auch die Spieler Spaß und...ja.

Das klingt jetzt etwas sehr gewagt, falls ich das nicht falsch gelesen oder verstanden habe. Du meinst also, wenn der SL sein Abenteuer wie ein Drehbuch durchzieht, dann resultiert daraus mehr Spielspaß für alle?
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Glorian Underhill

Zitat von: Argamae am 24. April 2013, 08:46:40
Zitat von: Ghâsh am 24. April 2013, 08:17:15
Zudem...kenne ich das von mir, wenn ich eine Kampagne vorbereitet habe und sie einfach durchziehen will...damit hat mal als SL mehr Spaß und dann haben auch die Spieler Spaß und...ja.
Das klingt jetzt etwas sehr gewagt, falls ich das nicht falsch gelesen oder verstanden habe. Du meinst also, wenn der SL sein Abenteuer wie ein Drehbuch durchzieht, dann resultiert daraus mehr Spielspaß für alle?

Ich glaube es geht nicht das Wort Drehbuch ist zu hart. Der SL hat einen Plan worauf er hinaus will und was unterwegs passieren soll. Dabei geht es nicht darum jede Szene durchzuplanen. Kernpunkt ist eben auch die SL Motivation. Da gab es in jüngster Vergangenheit einige Berichte zu wie sich die SLs in ihrer Kampagnie verlieren und dann keinen Bock mehr darauf haben die Runde weiterzuleiten. Der SL verliert also seine Motivation.

Von daher stimme ich Ghâsh zu. Der SL muss machen was ihm Spaß macht und Bock haben auf die nächste Runde. Wenn er nur sich hinsetzt und die Runde hält damit andere Spaß haben wird das nicht lange gut gehen. Und die Motivation des SLs ist eben auch das die Gruppe am Ende ein Ziel erreicht.

Das Warhammer Regelbuch gibt da zwei Vorgaben über die man sich Gedanken machen soll:
Will ich eine Kampagne spielen die über 6 Abenteuer geht so wie Game of Thrones, wo man keine Folge verpassen darf oder will ich eine oldschool Fernsehserie wo man mal eine Folge verpassen kann und das nicht schlimm ist. Beispiel Star Trek Original Series oder A-Team.

Gefühlt bin ich derzeit im zweiten Fall. Wir erleben Abenteuer und es entwickelt sich grob in eine Richtung. Es findet sich auch ein roter Faden wieder aber kein Sklavischer Ablauf. Meine Motivation ist dann generell nur darauf ausgelegt das Abenteuer abzuschließen. Ich habe mich aber auch davon getrennt dass ihr das optimal abschließt. Ich werde euch da nicht zum Happy End schleifen. Wenn ihr unterwegs die Rail verlässt kann ich das kompensieren und finde es gut. Wenn ihr die Prinzessin tötet um mit dem Drachen das Gold zu teilen finde ich das auch gut.
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Greifenklaue

SLs, die Spaß an Ergebnisoffenheit haben, sind die SL, wo ich am meisten Spaß habe. Hatte aber nicht das Gefühl, dass Glorian da anders arbeitet!

Wie Ghâsh spielleitet, müssen wir ja nicht diskutieren - ich hab auch nicht das Gefühl, dass sie keinen Spaß an der Runde hat, im Gegenteil. ^^^

Um noch etwas aus meinem Erfahrungsfundus wiederzugeben:

ZitatDabei geht es nicht darum jede Szene durchzuplanen

Ich plane gar keinen Ablauf mehr, sondern bereite nur noch Umgebung (Wer oder was ist wann wo) und Motivation (Warum) vor und lasse mich selbst überraschen, was sich ergibt.

Irgendwer fragte ja mal hier im Forum, ob ich nicht bekloppt bin, ein Abenteuer viermal zu leiten. Wäre ich, würde ich es "nachspielen". Aber es ergeben sich im Ergebnis immer ganz unterschiedliche eue Geschichten, die mich selbst überraschen. Da kann ich als SL viel Spielspaß rausziehen, einen Spaß, den ich mir früher zu oft verwert habe (durch die Annahme, dies und das MUSS passieren oder XYz kann nicht eintreten).
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Argamae

Niemand hier will diskutieren, wie Ghâsh spielleitet. Ich habe nur mal nachgefragt, wie der Satz zu verstehen ist. Halte ich nicht für so unwichtig, denn daraus kann man dann vermutlich ableiten, wie jeder hier Spielspaß für sich herauszieht und warum es ggfls. deshalb zu Ungewichten kommt, die ausgeglichen werden müssen/sollten.
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Glorian Underhill

Zitat von: Argamae am 24. April 2013, 09:45:14
Halte ich nicht für so unwichtig, denn daraus kann man dann vermutlich ableiten, wie jeder hier Spielspaß für sich herauszieht und warum es ggfls. deshalb zu Ungewichten kommt, die ausgeglichen werden müssen/sollten.

Richtig. Ziel ist ja das wir alle Spaß haben. Zumindest bestimme ich mal das das unser übergeordnetes Ziel sein soll.  :)
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Glorian Underhill

#520
Regelklarstellung:

Schwere Kritische Wunden.

Nach einer Diskussion mit der Klaue gestern habe ich mir die Regeln der Kritischen Wunden nochmal durchgelesen. Also:
Der abgetrennte Finger. Solange der abgetrennte Finger noch frisch war, war die permanenten Wunde auch eine Kritische. Das heißt Sie hat gegen das Limit der kritischen Wunden gezählt.
Also: Wenn Anzahl Wunden größer Wundlimit UND Anzahl Kritischer Wunden größer Wiederstand dann Zwerg = tot.

Wenn wie jetzt der Abgetrennte Finger abgeheilt ist, also die Kritische Wunde geheilt ist, zählt sie immernoch als eine normale Wunde die niemals weggeht. Das Wundenlimit geht also quais einen runter.

Der abgeheilte Finger zählt aber nicht mehr für das Kritische Wundenlimit wenn es um die Feststellung des Charaktertodes geht. Also schwere Kritische wunden sind mies, sie führen aber nicht per se dazu, dass der Charakter früher stirbt. Möglich ist es da, dass ein Charakter im weiteren Verlauf Erfahrung ausgibt um sich an den abgetrennten Finger zu gewöhnen, also den negativen Effekt abstellen. Beim Finger hilft das dann komplett. Bei einem abgetrennten Bein oder Hand kann man aber nur bedingt den negativen Effekt abbauen. Da brauch man dann eine Protese oder Holzbein und kann dan Teilweise den negativen effekt abbauen. Kommt dann auf die Wunde an.

Und es gibt noch andere schöne schwere Kritische Wunden die wir/ihr noch nicht gesehen habt.   ;D
Ansonsten sobald die Glaubensbox drausen ist kommen noch die Miesen Krankheiten dazu. Besonders wenn man mit den Mächten des Chaos umgeht.
In der hoffentlich bald erscheinenden Magiebox kommen dann Mutation im großen Stil dazu, und die Spieler laufen auch Gefahr Korruption anzuhäufen.
Halblinge und Zwerge sind da Wiederstandsfähiger als Menschen, Korruption geht da dann direkt in Wahnsinn über anstatt zu mutieren.

Ach Warhammer ist ein schöne Welt.  ;D


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Greifenklaue

Ahh, interessant, gegen das Wundlimit ist nicht so heikel wie gegen das kritische Wundenlimit.
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Ghâsh

Vllt hab ich das zu knapp gehalten.
Drehbuch steht Ergebnisoffenheit nicht entgegen, Drehbuch bezieht sich auf die Kampagne, die man hat. Also, ich spiele das Szenario mit ihnen und eigentlich freu ich mich aber schon auf das Ding danach und wenn ich ihnen hier vllt n Hinweis gebe, kommen sie schneller durch und wir sind schneller ein Szenario weiter, und da hab ich zwingend Bock drauf etc., also das ist das Drehbuch betreffend der Szenarienreihenfolge innerhalb der Kampagne. Das Drehbuch innerhalb der Abenteuer ist ja eine Art Flowchart mit if-then-else oder while-do, mündet aber über diverse Wege, die der SL vorher nicht alle kennt weil die Spieler auf Ideen kommen, die er flexibel einbeziehen kann, solange sie innerhalb der Spielwelt logisch zu erklären sind, zum Endergebnis, egal wie geartet, und damit in das nächste Szenario. Auf das sich der SL hoffentlich schon freut und ich finde, genau dieser Spaß überträgt sich. Und die Ungeduld des SL kann dazu führen, daß man ein Abenteuer nach dem anderen mit fullspeed abreißt, aber das empfinde ich nicht als störend, eher ist es cool, wenn die Charaktere irgendwann mal zwischendurch dasitzen und sich fragen "Wtf?! Vorb zwei Wochen war ich noch in Karak Azgaraz und habe über einen Haufen Kohle nachgedacht und jetzt DAS!" Mit Hack'n'slay need for speed durch die Szenarien zu rocken ist zwar nur eine Art, zu leiten, aber die kann definitiv ziiemlich cool sein. Vllt läßt man damit einiges an Charakterspiel liegen, gewinnt aber dafür an Action. Die Ereignisse folgen kausal aufeinander und der Bösewicht von letzter Woche liegt nicht drei Monate Realzeit zurück.
Mine`s Bigger!

Ghâsh

Und...ja, das mache ich auch gern. Wenn ein Abenteuer mit einer Gruppe cool war, ist es mit der nächsten bestimmt auch cool, aber es ergeben sich halt andere Lösungen und Abläufe je nach Charakteren. Man kann mehrere Möglichkeiten des Plotflowcharts abgrasen.
*G*
Mine`s Bigger!

Glorian Underhill

Zitat von: Ghâsh am 26. April 2013, 10:23:13
Also, ich spiele das Szenario mit ihnen und eigentlich freu ich mich aber schon auf das Ding danach und wenn ich ihnen hier vllt n Hinweis gebe, kommen sie schneller durch und wir sind schneller ein Szenario weiter, und da hab ich zwingend Bock drauf etc., also das ist das Drehbuch betreffend der Szenarienreihenfolge innerhalb der Kampagne. Das Drehbuch innerhalb der Abenteuer ist ja eine Art Flowchart mit if-then-else oder while-do, mündet aber über diverse Wege, die der SL vorher nicht alle kennt weil die Spieler auf Ideen kommen, die er flexibel einbeziehen kann, solange sie innerhalb der Spielwelt logisch zu erklären sind, zum Endergebnis, egal wie geartet, und damit in das nächste Szenario. Auf das sich der SL hoffentlich schon freut und ich finde, genau dieser Spaß überträgt sich. Und die Ungeduld des SL kann dazu führen, daß man ein Abenteuer nach dem anderen mit fullspeed abreißt, aber das empfinde ich nicht als störend, eher ist es cool, wenn die Charaktere irgendwann mal zwischendurch dasitzen und sich fragen "Wtf?! Vorb zwei Wochen war ich noch in Karak Azgaraz und habe über einen Haufen Kohle nachgedacht und jetzt DAS!" Mit Hack'n'slay need for speed durch die Szenarien zu rocken ist zwar nur eine Art, zu leiten, aber die kann definitiv ziiemlich cool sein. Vllt läßt man damit einiges an Charakterspiel liegen, gewinnt aber dafür an Action. Die Ereignisse folgen kausal aufeinander und der Bösewicht von letzter Woche liegt nicht drei Monate Realzeit zurück.

Das unterschreibe ich. In meinem Kopf ist meistens schon das übernächste Abenteuer. Es nervt mich nicht wenn das aktuelle ein paar Runden länger dauert aber ich will dann doch das jede Session irgendein Ergebnis zustande kommt und es voran geht. Klar ist Charakterspiel geil. Wenn ich mir die Folgen danach anhöre ist der Charakterteil manchmal wie ein Hörspiel. Aber generell will ich doch eher Geschwindigkeit wie im Herrn der Ringe und nicht wie bei der Hobbit.  ;)
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