• Willkommen im Forum „Greifenklaue - Webforum +1“.
 

Neuigkeiten:

Aufgrund verschiedenster, regulären Spamregistrierungen auf unser Forum habe ich mich entschlossen, die Registrierung komplett zu deaktivieren.

Gerne erstelle ich euch aber einen entsprechenden Account manuell wenn ihr Kontakt mit mir über die Emailadresse in der Fußzeile des Forums (im Jargon "Footer") eine entsprechende Mail mit Screenname Wunsch schreibt.

Hauptmenü

[Bluray/DVD] Zuletzt gesehen.... (Filme)

Begonnen von Galiban Uthmatar, 08. September 2009, 09:49:10

« vorheriges - nächstes »

Besserwisserboy

Von Cold Prey gibt es mittlerweile drei Teile. Eine Fortsetzung und die Vorgeschichte. Beide etwas blutiger und daher erst ab 18, aber auch keine wirkliche Revolution des Genres. Nette durchschnittliche Slasher, die es aber auch schon deutlich schlechter zu sehen gab.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde hatte immerhin 3D- Effekte, auch wenn die nicht zur Spitzenklasse gehörten. Hat mittlerweile auch einen zweiten Teil und "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" mit Dwayne the Rock Johnson, könnte man auch noch dazu zählen. Wobei auch dieser auf ein sehr junges Publikum zugeschnitten ist.
Ich bin nur durch einen Tippfehler hier, eigentlich wollte ich aufs Reifenklauen-Forum...
Wer hat meinem Goldfisch das Töten beigebracht???

Argamae

Zitat von: Besserwisserboy am 14. November 2013, 03:55:35
Von Cold Prey gibt es mittlerweile drei Teile. (...) Nette durchschnittliche Slasher, die es aber auch schon deutlich schlechter zu sehen gab.

Darin will ich gern zustimmen: die gibt's auch deutlich schlechter. Die üble Verwurstung der Jules-Verne-Stoffe ist da schon deutlich unverzeihlicher...
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Besserwisserboy

Haben die Zuschauer an den Kinokassen wohl ähnlich gesehen...
Ich bin nur durch einen Tippfehler hier, eigentlich wollte ich aufs Reifenklauen-Forum...
Wer hat meinem Goldfisch das Töten beigebracht???

Besserwisserboy

Man of Steel

Nachdem ich die Kritik von Argamae´s Superman Returns gelesen hatte, habe ich mir mal die neuste Supermanverfilmung ausgeliehen.
Ich muss zugeben, daß ich nicht der größte Superman-Fan bin.
Er ist zwar der erste richtige Superheld, dafür ist er aber zu überpowert und hat eigentlich keine größeren Schwächen und charakterlich ein Saubermann/Spießer-Image.
Er könnte locker das gesamte X-Men-Team in die Tasche stecken ohne eine Schweißperle vergießen zu müssen.
Da lag bisher auch das Problem der bisherigen Superman-Verfilmungen. Er hatte keinen richtigen Gegner, der ihm die Stirn bieten konnte. Zwar ist Lex Luthor superreich, schlau und böse, aber kein richtiger Gegner für einen unverwundbaren Superhelden.

Jetzt kommt die Neuverfilmung von Zack Snyder unter der Produktion von C.Nolan, der schon Batman eine erfolgreich Frischzellenkur verpasst hat.

Mein Fazit:
Der Film ist zwar der beste Superman-Film, gemessen an der Konkurrenz anderer Superheldenfilme aber oberes Mittelmaß.
Der erste Teil des Films plätschert so vor sich hin und man erfährt in Rückblicken alles Wissenswerte über Supermans Vergangenheit und seine Kindheit auf der Erde.
Dann ändert sich der Film schlagartig mit der Ankunft von General Zot, dem Oberschurken und seinen Handlangern. Die verfügen über ähnliche Kräfte, wie Superman und man prügelt sich ordentlich, wobei man eine Vorliebe, Leute durch Wolkenkratzer zu werfen feststellen kann.
Dabei wird mehr oder minder ganz Metropolis zerstört. Die Bilder ähneln von dem technischen Aufwand dem Avengersfilm.

Kein schlechter Film, aber eine große Vorliebe für Superman konnte der Film in mir trotzdem nicht wecken.
Ich bin nur durch einen Tippfehler hier, eigentlich wollte ich aufs Reifenklauen-Forum...
Wer hat meinem Goldfisch das Töten beigebracht???

Argamae

@Besserwisserboy: auf MAN OF STEEL bin ich durchaus gespannt - der steht noch an bei mir.




Ich habe gestern eine Bluray vom "Grabbeltisch" geguckt, die ich für 5€ bei Müller mitgenommen habe. Ihr Titel: "MUTANTS - Du wirst sie töten müssen". Warum ich das getan habe, bleibt angesichts der Tatsache, daß es sich hier um einen französischen Film handelt und er zudem noch einen typisch dämlichen deutschen Untertitel hat, schleierhaft. Denn beides kann ich für gewöhnlich nicht ausstehen. Aber ich hatte es so im Urin, daß der Film was taugen könnte. Vermutlich hatte ich mal einen Trailer gesehen oder sowas. Egal, Ausnahmen bestätigen die Regel - und dies war eine.

Bei MUTANTS handelt es sich um einen Virus-verwandelt-Menschen-in-Monster-Schocker á la "28 Days Later" und Konsorten, der anfangs den Eindruck macht, er würde sich ausschließlich auf seine beiden Hauptdarsteller konzentrieren, dies aber (leider) zwischendurch nicht kontinuierlich durchhält. Und wenngleich der Film im Fahrwasser dieses Genres überhaupt nichts neues erzählt, ist er für eine Low-Budget-Produktion erstaunlich effektreich, blutig und intensiv geraten. Das liegt einerseits am Setting, daß mit seiner verschneiten Berglandschaft und einem abgelegenen Krankenhaus (oder was auch immer das sein sollte) beklemmend und stimmig geriet. Und andererseits an dem Hauptdarsteller-Pärchen, denen man die Überlebensangst, Erschöpfung, Hilflosigkeit und Verzweifelung abnimmt. Insbesondere die Hauptdarstellerin fand ich gut, auch wenn ihre Figur keinerlei Background bekommt. Der Film ist beileibe kein Juwel, dafür sind die Anleihen zu offensichtlich, die Charaktere zu farblos, die Kameraführung oft zu hektisch (d.h. "modern"), die namensgebenden Mutanten unzureichend thematisiert und einige Längen offenbaren den mangelhaften dramaturgischen Bogen.
Aber man darf sicher nicht die Maßstäbe großer Major Studios anlegen. Für einen Budget-Film stimmt vieles andere, insbesondere einige derbe Effekte sowie die apokalyptische Atmosphäre können sich sehen lassen. Alles in allem ein Film, den ich Genre-Freunden empfehlen kann.

Vielleicht werde ich auf meine alten Tage ja doch noch ein Freund des französischen Genre-Kinos... ;) *grübel*
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Argamae

ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH 2



Eine Filmkritik, die erfreulich kurz ausfallen wird. ;)
Die Fortsetzung der sympathischen Superschurken-Animation ist das Paradebeispiel für einen zweiten Teil: sie schließt inhaltlich sehr schön an den Vorgänger an und bietet dann neue Facetten und mehr von allem, was den Erstling so gut gemacht hat. Witzige Dialoge, ausnahmslos charmante Charaktere, überdrehte Schurkenerfindungen, herrlich viel Chaos verursachende Minions, Action und eine ordentliche Dosis Gefühl. Wieder mal ein Animationsfilm, der streckenweise mehr berührt als so mancher Realfilm. Und vor allem einer, der einen mehr als einmal laut lachen läßt. Das hier ist eine absolute Konkurrenz zu Pixar.
Wer ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH 2 zuende guckt und nicht beschwingt und gut gelaunt in sich hineinschmunzelt, hat möglicherweise kein Herz, heißt Timm Thaler oder ist schwer depressiv. In zwei der drei Fälle sei ein Arztbesuch angeraten.

In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

wuerfelheld

Zitat von: Argamae am 16. November 2013, 11:01:53
ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH 2



Eine Filmkritik, die erfreulich kurz ausfallen wird. ;)
Die Fortsetzung der sympathischen Superschurken-Animation ist das Paradebeispiel für einen zweiten Teil: sie schließt inhaltlich sehr schön an den Vorgänger an und bietet dann neue Facetten und mehr von allem, was den Erstling so gut gemacht hat. Witzige Dialoge, ausnahmslos charmante Charaktere, überdrehte Schurkenerfindungen, herrlich viel Chaos verursachende Minions, Action und eine ordentliche Dosis Gefühl. Wieder mal ein Animationsfilm, der streckenweise mehr berührt als so mancher Realfilm. Und vor allem einer, der einen mehr als einmal laut lachen läßt. Das hier ist eine absolute Konkurrenz zu Pixar.
Wer ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH 2 zuende guckt und nicht beschwingt und gut gelaunt in sich hineinschmunzelt, hat möglicherweise kein Herz, heißt Timm Thaler oder ist schwer depressiv. In zwei der drei Fälle sei ein Arztbesuch angeraten.
Gestern Abend habe ich mir den reingeschraubt.
Ich sage dazu einfach 4,75 v 5 Biiiiibuuuus!

Argamae

#682
GHOST RIDER



Meine Aufarbeitung von Superhelden- bzw. Comic-Verfilmungen geht langsam aber stetig voran. Heute war GHOST RIDER (Extended Cut) von 2007 dran, die Verfilmung mit Nicolas Cage in der Rolle des Rachegeistes von Hölles Gnaden. Nun, ich muß gestehen, daß ich im Vorfeld so einiges über diesen Streifen gehört habe - und die Meinungen gingen dabei weit auseinander. Von totalem Müll bis hin zu cooler Umsetzung des Comics war da die Rede. Nimmt man nun noch hinzu, daß ich Herrn Cage überwiegend für einen überbezahlten Nicht-Mimen halte, der drauf und dran ist, irgendwann mal Steven Seagal den Rang als "steinerne Hackfresse" abzulaufen, darf man wohl behaupten, daß ich null Erwartungen hatte und mich schon dem Tross der Nein-Sager unausweichlich anzuschließen fühlte.
Doch es kam anders. Tatsächlich hat mich der trashige Streifen recht gut unterhalten! Das lag aber keineswegs an einem überraschenden Nicolas Cage oder überzeugenden Special Effects, denen man zu keinem Zeitpunkt die hohen Produktionskosten ansehen könnte. Es lag auch nicht an den (unübersehbaren!) Reizen einer Eva Mendes, deren Schauspieltalent irgendwo nahe des absoluten Gefrierpunktes rangiert. Ebenso wenig lag es an den fein abgestimmten Action-Choreographien von der Dynamik eines 30-Tonners bei Glatteis oder den insgesamt ebenso lächerlich wie dumm wirkenden Höllengegnern, die nicht mitbekommen haben, daß lange Mäntel auf der Erde total out sind. Auch nicht an den oft coolen Momenten, die vorbei sind, bevor man sie benennen kann. Und schon gar nicht lag es an einer womöglich ausgefeilten Story von der Gradlinigkeit der ICE-Strecke Wolfsburg-Berlin oder der emotionalen Zeichnung des Hauptcharakters von der Tiefe des Wattenmeers bei Ebbe. Nee, an all dem lag es nicht. Aber woran dann?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht hat es einfach etwas inhärent geiles, einem Typen in Lederklamotten, Nietenapplikationen, Eisenkette und mit flammendem Knochenschädel beim Herumgurken auf einem feuerspeienden Chopper zuzusehen, während dabei Spiderbait's "Ghost Riders in the Sky" aus den Boxen dröhnt. Der Ghost Rider und seine Hintergrundgeschichte sind einfach Trash in seiner besten Passform. Und am Ende des Tages verbindet sich dieser ganze krude Mix zu einem merkwürdig homogen wirkenden Popcorn-Trip, der einen abwechselnd hängen läßt und wieder mitnimmt. Wie eine Verflossene, von der man nicht los kommt. Oder ein Busfahrer mit schwacher Blase.

Fazit: kann man gucken, tut weh. Aber der Schmerz fühlt sich gut an. :)

Nachtrag: ich habe den Film im Original gesehen und da fiel es mir wieder auf - Sam Elliot ist ein GOTT! Auf jeden Fall, was seine geniale Stimme angeht. Im Film spielt er den sympathischsten Charakter, einen Friedhofswächter. Dem Typen könnt' ich ja stundenlang zuhören, der bräuchte von mir aus nur die Gebrauchsanweisung für einen Toaster vorlesen. Gibt's eigentlich Hörbücher mit ihm als Sprecher...? :D
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Argamae

EXIT - Lauf um Dein Leben



Wenn die Skandinavier eins können, dann sind das Thriller und Krimis mit intensiven Darstellern, Gewalt und einem düsteren Unterton. Und genau dieses Können beweist einmal mehr EXIT. Der auf einem Roman ("Dödlig Exit") basierende, schwedische Thriller nimmt einen mit in die kalte, mitleidlose Welt der großen Investmentgeschäfte, indem er rund um Hauptdarsteller Mads Mikkelsen ("Casino Royale", "Hannibal - die TV-Serie") einen actionreichen und ziemlich gewalttätigen Plot um Habgier, Macht und Angst spinnt. In einer Nebenrolle ist noch Alexander Skarsgard zu sehen. Den Rest des Casts kennt man eher weniger, was nicht deren Qualität mindert.
Dabei ist EXIT ein ziemlicher verwinkelter und wendungsreicher Film, der es erfolgreich schafft, den Zuschauer hier und da aufs Glatteis zu führen. Die Story und seine Figuren werden auch mehr und mehr abgründiger, bleiben aber immer glaubhaft. Zum Ende hin spielt alles nur noch bei Nacht oder Dunkelheit, was es erforderlich macht, Lichtquellen beim Filmgenuß möglichst auszuschalten, da man sonst Details verpaßt. Obzwar die Inszenierung den Zuschauer zwingt, so manche Unwahrscheinlichkeit hinzunehmen, fühlt sie sich doch immer auf dreckige Weise realistisch an und kann mit dem gelungenen Finale dann einige "Löcher" schließen. Zudem entläßt sie den Betrachter mit einem Gefühl der Kälte, wie es nur selten Thriller aus anderen Produktionsländern hinbekommen.
Aber Kälte ist ja auch eine andere Sache, in der sich die Skandinavier bestens auskennen. ;)

Fazit: Hier stimme ich ausnahmsweise voll und ganz dem Werbetext auf dem Cover zu, ein Zitat von KINO.DE: "Ein Tipp für anspruchsvolle Thrillerfreunde".
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Argamae

EDEN LOG



Eden Log versucht sich im Fahrwasser bedeutungsschwangerer SF-Dystopien, indem er seine minimale Story durch unsäglich dröge Kriechszenen durch Matsch, Dreck, Wasser, primitive Alurahmen- und Plastikfolien-Konstruktionen und künstliche Baumwurzeln in die Länge zieht, während sich der unsympatische Hauptprotagonist in Sachen Wortkargheit mit der Inneneinrichtung zu messen scheint und über weite Strecken sich eher im Grunzen ergeht. Dieses krampfhaft auf Kunstfilm hochstilisierte und in Grau-Blau-Schwarz gehaltene Machwerk nervt den Betrachter neben Langeweile noch mit ständigen Lichtblitzen und Extremkontrasten, so daß man schon geneigt ist, allein aus gesundheitlichen Gründen dem Treiben durch Drücken der Stopp-Taste ein Ende zu bereiten. Und so halten wohl die wenigsten bis zum Finale durch, daß dann zwar ein oder zwei recht gute Schauwerte zu bieten hat, das ganze Geschwurbel aber auch nicht erträglicher macht oder im Nachhinein verdaubar. Sicherlich kann man irgendwo zwischen all dem Gemurkse Allegorien auf gesellschaftspolitische und sozialkritische Themen erkennen und künstlerische Ansätze sehen - aber ganz ehrlich: da guck' ich dann doch lieber was von Aronofski. Als Kurzfilm und auf seine wesentlichen Inhalte reduziert, hätte EDEN LOG vielleicht funktioniert. Nicht aber als Spielfilm. Nun ja, nicht jedes Filmexperiment muß gelingen.
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Bangrim

Hm, ganz so schlecht wie Argamae ihn darstehen lässt ist Eden Log nun nicht. Ich hab zwar schon bessere Filme gesehen, aber auch bei weitem schlechtere ( Anmerkung dazu: Beim gucken von Eden Log wurde eine Flasche Tequila getrunken. Das kann mein Urteil durchaus trüben. :P )

Zuletzt gesehen:

Captain America  -  Warum auch immer, aber Captain America sagt mir einfach nicht zu. Ich musste die ganze Zeit an dieses Lied denken. 2,5 von 5 Punkten

Thor - Sehr coole Bilder (Jotunheim!), eine Prise Witz und Action. Super, für mich der bisher beste Marvel Film. (Avengers guck ich erst in den nächsten Wochen) 5 von 5 Punkten

Black Death - Coole Idee, aber gibt 2 Punkte Abzug für die teilweise miesen Schauspieler. 3 von 5 Punkten.
Koona t'chuta, Solo?

Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm.

Argamae

Zitat von: Bangrim am 19. November 2013, 15:23:41
Beim gucken von Eden Log wurde eine Flasche Tequila getrunken. Das kann mein Urteil durchaus trüben. :P )

Das nehme ich in diesem Fall sogar stark an! ;)
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Greifenklaue

Hell



Deutscher Film über die Hitzeapokalypse mit tollen Bildern und einigen frischen Ideen.

4 von 5 Eisenbahntunneln.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

Argamae

#688
96 HOURS - TAKEN 2



Fortsetzungen sind meist nicht mehr so gut wie der Erstling. TAKEN 2 untermauert dieses Filmgesetz leider eindrucksvoll.
Der ebenso fulminante wie kompromisslose Erstling war ein temporeicher, unglaublich gut geschnitter Action-Thriller mit einem Liam Neeson in Bestform. Großes Kino.
Die Fortsetzung ist zwar auch immer in Bewegung, kann aber keine Akzente setzen, ist in den Action-Einlagen viel zu hektisch geschnitten, bemüht zu oft den Zufall, um die reichlichen Logiklöcher des mitunter hanebüchenen Drehbuchs zu stopfen - und präsentiert einen Liam Neeson, der hier und da eine gewisse Müdigkeit oder Unlust zeigt, die Rolle des Bryan Mills erneut zu spielen. Aber man kann es ihm angesichts des Drehbuchs auch kaum übel nehmen, wird doch arg das (heile) Familienleben der Mills platt gewalzt und nicht einmal kritisch auf die Ereignisse aus dem Vorgänger Bezug genommen. Maggie Grace tut sich immer mehr als Action-Braut hervor (und ist dabei gut anzusehen), während Famke Janssen erneut die Ehefrau gibt, die aber abseits des attraktiven Entführungsopfers keine ernsthafte Rolle auf den Leib geschneidert kriegt.
Erneut müssen die Albaner als etwas planlose Mordbuben herhalten, die zwar zahlenmäßiger als noch im Vorgänger auftreten, dabei aber nie wirklich eine Bedrohung versprühen und folgerichtig von Liam Neeson im Vorbeigehen ausgeknipst werden. Zudem sind es die rachedurstigen Angehörigen der abgelebten Mädchenhändler aus dem Erstling, doch wo dort noch durch die Abscheulichkeit ihrer Verbrechen eine zusätzliche Sympathie für den rabiaten Helden entfacht werden konnte, fehlt es in der Fortsetzung an der zünftigen Emotionalisierung.
Und so hat man am Ende das Gefühl, der Film bliebe beständig unter seinen Möglichkeiten. Aber das ist wohl der Preis, den Fortsetzungen zahlen müssen - insbesondere, wenn ein Pseudonym namens Oliver Megaton auf dem Regiestuhl sitzt.

Fazit: Furchtbares Mittelmaß. Immer noch guckbar, aber weit entfernt vom grandiosen Vorgänger.

Anmerkung: auf der Bluray gibt es ein zuschaltbares Feature, daß während des Films die Toten, Verletzten und zurückgelegten Kilometer des Helden mitzählt. Vielleicht gab's das in anderen Filmen schon, für mich war es jedenfalls neu und ich fand's sehr unterhaltsam. :)
In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

fnord

Zitat von: Argamae am 21. November 2013, 18:31:14
96 HOURS - TAKEN 2

Anmerkung: auf der Bluray gibt es ein zuschaltbares Feature, daß während des Films die Toten, Verletzten und zurückgelegten Kilometer des Helden mitzählt. Vielleicht gab's das in anderen Filmen schon, für mich war es jedenfalls neu und ich fand's sehr unterhaltsam. :)

Bist Du sicher, dass Du uns da nicht das Konsolenspiel vorstellst?
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
Darin liegt Romeros subversives Genie, dem Publikum zu geben, wonach es sich sehnt – und dann noch eine Menge Zeug dazu, was man nie haben wollte.

Impressum: Dieses Forum wird betrieben von Linuxandlanguages.com, Inh. Maik Wagner / Seigerhüttenweg 52 / 38855 Wernigerode

 Kontakt unter admin [at] greifenklaue [punkt] de

 Datenschutzerklärung