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D&D goes World of Warcraft

Begonnen von Burghardt, 08. August 2026, 09:18:53

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Burghardt

Hallo zusammen,

Es gibt ja die "neue" Ankündigung, das Dungeons & Dragons mit dem Universum von World of Warcraft verbunden wird bzw es zu einem Crossover kommt. Ich bin selbst kein großer D&D-Kenner und würde deshalb gerne die Einschätzung von Leuten hören, die deutlich tiefer in der Materie stecken.

Mich interessiert vor allem, wie ihr als erfahrene D&D-Spieler auf diese Kombination blickt. Wenn ihr an World of Warcraft und D&D denkt: Welche Aspekte passen eurer Meinung nach besonders gut zusammen? Wo seht ihr spannende Möglichkeiten, aber vielleicht auch Herausforderungen oder Dinge, die man beachten sollte? (Stichwort Spielmechanik und Spielwelt)

Dabei geht es mir weniger um die Frage, ob man Warcraft mit D&D verbinden kann, sondern vielmehr darum, wie diese Mischung aus Sicht von D&D-Veteranen wirkt. Welche Erwartungen hättet ihr an ein solches Setting? Was müsste unbedingt enthalten sein, damit es sich für euch sowohl nach World of Warcraft als auch nach D&D anfühlt?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Gedanken zu diesem Crossover.
> Board-Games: Zombie Horde, Frosthaven
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> Pen and Paper: Shadowrun und Horror,-Fantasy,-Atomicpunk aller Art
> PC: Space Marine 2, Doom - Dark Ages

Maniac

World of Warcraft ist wohl nicht das einzige Setting was da in der Mache ist: Das ganze läuft wohl unter dem Label "Worlds Unlimited" (oder so ähnlich) und es soll wohl auch noch "Star Wars" folgen.

Also freuen wir uns darauf, Orks mit unseren Lichtschwertern zu erledigen. 

Starke Marken sind beide auf jeden Fall. 

Momentan arbeite ich nebenher noch an meiner eigenen Hintergrundwelt, wo ich weitgehend mit Labyrinth Lord und den "Known Lands" aus dem Regelwerk arbeite. 

Dieses Setting ist durch aus von "World of Warcraft" inspiriert, dass man Fraktionen wie die Allianz und die Horde hat. Die Horde soll aber ich als abtrünnig böse dargestellt werden sondern als eine Art Zusammenschluss "wilder, naturverbundener Völker" die ihren ursprünglichen Lebensraum durch die Zusiedlung der "Allianz" (im Prinzip alle Spielerklassen aus D&D Classic) bedroht sehen. 

Zur eigentlichen Frage: Starke Marke, die ins D&D Universum dringt und dem Hasbro-Konzern bei Magic The Gathering viel Cash eingebracht hat aber eingefleischte Spieler mögen diesen "Worlds Unlimited" Ansatz wohl nicht so. 

Aber an sich finde ich es etwas blöd wenn so ein Konzern vorschreibt was wir wo in unsere Spielwelt bringen und ich habe mit Hasbro und WOTC im Prinzip abgeschlossen und bleibe da eher bei "OSR / D&D Classic" was so ziemlich alles hat, was man braucht. 

Habe schon seit Ewigkeiten kein WOTC-Produkt mehr gekauft. Wüsste auch nicht warum. Dafür schießen sie sich wirklich immer mehr selbst in den Fuß während die Indie-Szene ihren ganz eigenen Weg geht und die wirklichen Innovationen bringt. 
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Argamae

In Memoriam Gary Gygax (1938-2008), Dave Arneson (1947-2009), Joe Dever (1956-2016), Greg Stafford (1948-2018), Terry K. Amthor (1958-2021) und Ingo Schulze (1977-2021)
|It's all fun and games - until somebody fails a saving throw!| D&D Meme

Hrun der Zwergenzwicker

Zitat von: Argamae am 10. August 2026, 13:29:49

Einziger Gedanke bei mir.

Ich habe auf diese Reaktion gewartet!  ;D

Wenn ich meine Beobachtungen aus Magic the Gathering nehme, dann gibt es evtl. bald einen Spongebob-Kampagnenband für 5E...
"Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement." - J.R.R. Tolkien

WeepingElf

Zitat von: Hrun der Zwergenzwicker am 10. August 2026, 13:35:06Wenn ich meine Beobachtungen aus Magic the Gathering nehme, dann gibt es evtl. bald einen Spongebob-Kampagnenband für 5E...

D&D SpongeBob ;)

Zurück zum Thema: Dazu fällt mir eigentlich nur das Stichwort "Elefantenhochzeit" ein. Der Marktführer im P&P-Sektor mit dem Marktführer bei den Online-Rollenspielen - das riecht doch stark nach Geld, Profit und Griebenschmalz ;) Aber ich werde es nicht kaufen, weil ich weder mit D&D noch mit WoW etwas am Hut habe.

(Falls Ihr Euch fragt wieso "Griebenschmalz", das geht auf ein Theaterstück zurück, das ich mal gesehen habe, und da sagte ein Charakter, "Es riecht nach Geld! Es riecht nach Profit! Es riecht nach Griebenschmalz!")
... brought to you by the Weeping Elf

Argamae

Zitat von: Hrun der Zwergenzwicker am 10. August 2026, 13:35:06Ich habe auf diese Reaktion gewartet!  ;D

Ich freue mich, dich nicht enttäuscht zu haben. ;)
Grundsätzlich gilt: wessen sehnlichster Wunsch es war, WoW mit D&D 5.5 bespielen zu können, der darf sich natürlich gerne freuen. Ich hingegen blicke nur mit stillem Kopfschütteln auf den nächsten Sargnagel von WotC und frage mich, wie man seit Jahren bei so vielen Orientierungs-Würfen hintereinander versagen kann.
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Maniac

Letztendlich sind WOTC ein Teil eines großen Spielekonzerns, der letztendlich seinen ganz eigenen Kurs und "stake- und shareholder" hat. Die Sicht der Spieler interessiert da wahrscheinlich kaum, außer dass man sie in Abonnements und Abhängigkeiten bringen kann. 

Die Aktionäre von Hasbro werden sich wahrscheinlich denken: Hey World of Warcraft ist eine starke IP und D&D auch. Warum die nicht zusammenbringen - gemeinsam sind wir stärker und können noch mehr "Value für uns unlocken". Letztendlich wollen die Aktionäre eine Verzinsung ihres eingebrachten Kapitals. Und WOW kennt jeder und das Management von Hasbro wird wahrscheinlich von den Aktionären gefeiert und sie sind der Meinung, dass sie als Konzern eine gute Strategie haben.

An den Interessen der D&D-Spieler geht das natürlich komplett vorbei. 

Ich halte aber auch keine Hasbro-Aktien und kaufe auch schon lange nichts von WOTC mehr. Bei den ganzen Erweitungsbüchern und Szenariobänden frage ich mich ohnehin: Wir haben kreative Freiheit, wir haben ein freies SRD unter der OGL (was kürzlich ja auch nicht mehr selbverständlich ist) - Warum darauf warten, was das Mutterschiff sagt wenn wir unsere eigenen Welten und Abenteuer und Kampagnen schreiben können? 
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