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Der kommende Greifenklaue-Con 2024 ist für den 16-17. November 2024 geplant. Danke an alle Besucher des Cons 2023. Einen Link zu den Bildern findet ihr im Gedenkcon-Thread.

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Beiträge - Christophorus

#3406
Zitat13 Leute haben sich eingefunden, zwei dicke Runden wurden gespielt!

Wie bisher jedes Mal geleitete uns Frank in die 7te See, erneut ein Kunstgriff in Sachen Improvisationsvermögen in bezug auf neue und alte Charaktere.

Dazu gab es D&D "classic", nicht nach alten regeln, sondern nach alten Abenteuern... Hack&Slay liess grüßen, dafür konnten gleich einige Klischees aufgearbeitet werden!

Überraschungsgäste waren zwei Friesen auf Montage, cool!

Nächster Termin: zweite Septemberwochenende, SA, 14 Uhr, mehr Infos ab demnächst!!!

"Hack & Slay" ließ nicht nur grüßen, es kam persönlich mit ´ner großen Keule vorbei! 110 Orks, nicht minder weniger Oger und ein Feuerriese gingen auf unser Konto. Der ewige Schnee in Niewinter (Widerspruch?) wird  für die nächsten Monate einer gigantischen Blutlache weichen müssen. Hähä!
Wie dem Text entnommen werden kann, traten die rollenspielerischen Aspekte in unserer illustren Runde arg in den Hintergrund. War auf der einen Seite natürlich schade, auf der anderen hingegen entpuppte sich das Abenteuer als Quell feinsinnigen Humors. Zitat gefällig:

Spieler: "Hat mein Paladin eigentlich ein Schlachtross?"
SL: "Ja, natürlich. Eure Charaktere sind angesehene Helden. Ihr habt alles, was ihr braucht."
Spieler: "Dann möchte ich ein weißes Schlachtross mit goldener Rüstung haben!"
SL: "Kein Problem."
Anderer Spieler: "Oh, dann will ich eine Edelstein-verzierte Rüstung"
SL: "Auch kein Thema. Bitte sehr."
Nächster Spieler: "Hat zufällig jemand ein Taschentuch?"
Alle anderen: "Nein."

Sagt alles. Ich bin nächstes mal wieder dabei [25]
#3407
Vorweg: Achtung, kleiner Spoiler inside!

Nein, in Erinnerung wird mir '(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" mit Sicherheit nicht bleiben. Warum nicht? Fangen wir doch beim Titel an. Der klingt nämlich so, als hätte ihn sich ein pubertierender Schüler ausgedacht, der beim Gedanken an eine Periode furchtbar kichern kann. Samt auffälliger Schamesröte im pickeligen Gesicht. Dazu die nicht wirklich gelungene Verballhornung von 'Enterprise' zu 'Surprise'. Da steckt außer einer gewissen Wortgleichung nämlich nichts hinter. 'Surprise' im Sinne von Überraschung? Wohl kaum. Es soll schließlich nur einladend blöd klingen. Na gut, immerhin.

An niveaugewohnte Spitzfinder, die es gewohnt sind, jeden Dialog mindestens fünf mal hin und her zu drehen um an den tieferen Sinn dahinter zu gelangen, ist das (T)Raumschiff auch nicht gerichtet. Hier wird der Holzhammer ausgefahren, der den Massen unmissverständlich ein "Hier darf gelacht werden" in die Schädeldecke löchert. Schließlich basiert der Film auf den knapp zwei Minuten langen Kurzepisoden, die in der "Bullyparade" zu sehen sind und gehörig den Kult um Kirk, Spock und Co durch den Kakao ziehen. Und da wird schließlich immer gelacht.

Allerdings ist eine Umsetzung von Mini-Serien auf die große Leinwand meist mit Schwierigkeiten verbunden. Allem voran natürlich die Frage, wie zwei Minuten auf 90 Minuten aufgestockt werden können, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Das Drehbuch-Trio Michael Herbig, Rick Kavanian und Alfons Biedermann verließ sich dabei aber nicht etwa auf eigene Qualitäten, sondern kramte fröhlich in der SciFi-Kiste und klaute sich einfach eine Story zusammen. So ist der Hauptplot um die Revolution auf dem Mars etwa 'Blade Runner' entliehen, die Verfolungsjagd durch die Zeit gehört zu 'Star Trek 8 - Angriff der Borg', während das (T)Raumschiff selbst natürlich 'Star Trek' entsprungen und das restliche Set des Streifens 'Star Wars - Episode 1' abgekupfert ist. Um nicht ganz so eintönig zu wirken kamen Elemente aus 'Die Zeitmaschine' und dem Vorgänger-Film 'Der Schuh des Manitu' auch noch hinzu. Fertig ist der Film-Salat.

Doch leider gelang es dem Filmteam unter der Gesamtregie von Michael Herbig nicht, aus dem Fundus erfolgreicher SciFi-Filme ein einheitliches Ganzes zu stricken. Besonders negativ fällt das bei der "Zusammenarbeit" der 'Star Trek' und 'Star Wars' Settings auf. Scheinbar konnte sich Herbig nicht darauf einigen, welches im Vordergrund stehen sollte, was sich deutlich unvorteilhaft auf die Verballhornung des Genres auswirkt. "Nicht aus einem Guss" umschreibt es wohl am Besten, denn dafür sind die beiden Settings zu unterschiedlich.
In Sachen Gags und Wortwitz zeigt sich mal wieder unangenehm, dass die Deutschen tatsächlich einen beschissenen Humor haben müssen - oder eben nur wenig Kreativität an den Tag legen können. Wenn ein Rock (Til Schweiger) zur-Seite-springend in eine Meute böser Soldaten feuert, nur, um sich daraufhin den Kopf an einem plötzlich dastehenden Schild zu stoßen, dann ist das nicht wirklich komisch. Es ist doof. Oder wenn besagter Rock bei einer Befreiungsaktion seiner Geliebten dieser versehentlich einen Stein an den Kopf wirft, dann verzieht sich keine Mine. Denn irgendwo kriecht just in diesem Moment ein "Moment, das habe ich in zig Filmen schon besser gesehen" durch´s Hirn. Ebenso das Schattenspiel im Gefängnis mit dem kleinen Gummi-Schweinchen. Wer 'Austin Powers 2' oder Teil 3 gesehen hat, weiß, WIE gut derartige Szenen aussehen können.  In Bullys Film wirkte es schlicht nur kopiert.
Und irgendwann ab der Mitte des Films fängt die Tunterei der (T)Raumschiff-Crew gehörig an zu nerven. Die Sättigungsskala an den Typen ist dort einfach am Höhepunkt angekommen.

Doch keine Kritik ohne eine (kleine) Lanze gebrochen zu haben: Wenn Jens Maul auf seiner Zukunfts-Simson durch die Prärie brettert, muss man einfach lachen. Und wenn es im galaktischen Senat heißt "Der Mars macht mobil" ist ebenfalls ein dicker Grinser fällig. Richtig gut gelungen sind die Spezial-Effekte, die sich hinter 100 Millionen Dollar teuren Hollywood-Produktionen nicht zu verstecken brauchen - immerhin bei insgesamt nur neun Millionen Euro Etat.
#3408
Spiel & Spaß / Das allgemeine Film-Quiz
19. August 2004, 18:48:13
ZitatWenn ich so an seine Filme denke, könnte das Priester gewesen sein.
Oder auch Pate [15]
Glaube mich zu erinnern, dass es tatsächlich der Beruf des Priesters gewesen ist.
#3409
Ich muss an dieser Stelle mal ein Zitat einbringen, neulich gehört irgendwo in der ersten Reihe des Helmstedter Roxy-Kinos: "Was bedeutet das?"

So kinder- und familientauglich scheint der Film nicht zu sein. Kritik folgt später.
#3410
Mein uralter DSA-Held, seines Zeichens Kämpfer, zu einem Zwerg: "Pah! Glaubst Du kleiner Wicht, es mit MIR aufnehmen zu können?"

Er konnte. Und die Axt trennte den Kopf wirklich sauber von den Schultern.
#3411
ZitatIch enke, da werden wir uns blicken lassen!!!

Aber auf jeden!
#3412
Spiel & Spaß / Filmzitate Quiz
13. August 2004, 09:08:59
Brubaker?
#3413
Also, da sag´ ich doch nicht Nein! Aber was ist denn das "Arche-Forum"?
#3414
Spiel & Spaß / Filmzitate Quiz
12. August 2004, 21:08:53
"Die Glücksritter"?
#3415
Du meine Güte, ist "Hero" nicht schon uralt?  [16] Hab´ glaub´ ich auch noch ´nen Charakter in meinem Helden-Mäppchen herumliegen, aber nie gespielt.
Auf jeden Fall klingt das Regelsystem mächtig interessant - auch wenn ich persönlich die Gefahr sehe, dass letztlich alles zu üppig und unübersichtlich rüberkommt. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
#3416
Möge Herr Kiesow in Frieden ruhen...

Oh fein, eine Anti-Rollenspiel-Kolumne. Da bin ich ja mal gespannt  [15]
#3417
Zitat2001 gab es noch ein FSF, diesmal in Hessen (in Braunfels). Schade, dass das damals schiefging, wäre ja fast die selbe crew gewesen!!!

Seitdem: Nadaaa..

Und da amigo D6D "abgestoßen" hat, erwarte ich eigentlich auch nix mehr in der Richtung.

Aber mal ehrlich, wer als professioneller anbieter nichtmal den zei-Jahres-Rhytmus halten kann...  [6]

Ich such gerad, aber sie scheinen ihre FSF-Pages auch vom Netz genommen zu haben!!!

Zitat"Hey guy, one signature only!"
So konnte er wenigstens niht die gary gygax-Unterschrift entwerten...  [24]


Wenn´s am besten ist, soll man ja bekanntlich aufhören...
Mal sehen, was FEDER & SCHWERT so alles auf die Beine stellen wird, Con-technisch gesehen. Auf jeden Fall war das ´99er FSF eine Wucht und bleibt in stets positiver Erinnerung.
#3418
Wäre das LARP oder P&P? Und vor allem: Sind (wieder-dem-Rollenspiel-zugewandte) Frischlinge willkommen? Wenn ja und P&P, dann würde mir persönlich das Wochenende im Allgemeinen besser passen.
#3419
ZitatStimmt, die unterschrift war umsonst, bloß die Signaturkarten nicht... So war das, oder?

Und Herr K. (Warum heißt er eigentlich nicht Frozen God, Frozen God?) wartet ne halbe Stunde in der Schlange, nur um festzustellen, dass das was kostet und anstatt dass er MEINE GREIFENKLAUE signieren läßt und noch zwei Minuten durchhält...

Ahhhh  [18]

Wer unseren FSF-Bericht lesen will, die Gygax-Legende:
http://home.arcor.de/greifenklaue/add+rpg/FSF.htm

Das waren noch harte Fandom-Zeiten...

Ich finde, wir sollten das mal widerholen [15]   Gibt es das Fantasyspiele-Fest in irgend einer Form überhaupt noch? Hab seit Ewigkeiten nichts mehr davon gelesen oder gehört.

Was die "Signierungsstunde" des Herrn DeLancie angeht, so verteilte er lediglich nur eine Unterschrift. Entweder auf einem selbst mitgebrachten Gegenstand seiner Wahl, oder aber auf einer der vielen (kostenpflichtigen) Merchandise-Artikel wie Fotos, Kalender, etc., die treffenderweise auf seinem Tisch auslagen.
Ich werde aber nie seinen erbosten Kommentar vergessen, als ich es wagte, eine zweite Greifenklaue zur Signierung hinzulegen: "Hey guy, one signature only!" ...
#3420
Es ist wohl kein Geheimnis, dass für richtiges Rollenspiel (sowohl P&P als auch LARP) ein gewisses Maß an schauspielerischem Talent Voraussetzung ist. Ich habe zwar bislang nur bei ganz wenigen LARPs mitgemacht, aber es kostet in meinen Augen schon Überwindung, sich in seinen Charakter fallen zu lassen. Wer wenig mit solchen Sachen am Hut hat und plötzlich einen wild-schnaufenden und gröhlenden Ork verkörpern muss, muss erstmal eine Schamgrenze überqueren.

Allerdings findet man auch oft genug den genauen Gegensatz zu dem, was weiter oben kritisiert wird. Auf CONs bin ich mehr als einem Menschen begegnet, der aus der Verkörperung seines imaginären zweiten Ichs´nicht mehr herausgekommen ist - und das scheinbar aus Überzeugung.
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