Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Themen - Argamae

Seiten: [1] 2 3 ... 35
1
Rollenspiel-DinG (WOB) / Rollenspiel-DinG Termine 2022
« am: 12. Mai 2022, 15:55:08 »
Hallo zusammen!

So, es tut sich was im Hallenbad, unserem Veranstaltungsort.

Ich bekam vorgestern eine E-Mail von Lars, der sich um unsere Belange kümmert.
Er kündigte zum Ende Juli das Ende der dort herrschenden Kurzarbeit sowie die Rückkehr zum regelmäßigen Betrieb an.

Termine können von uns ab sofort wieder eingereicht werden.
Ich informiere dann hier, sobald diese stehen.

2
Arena / [Serie] REACHER (Amazon Prime Video)
« am: 09. Mai 2022, 19:16:30 »
Nach zwei (mässigen) Kinoverfilmungen mit Tom Cruise in der Hauptrolle, hat sich AMAZON nun des Titelhelden von Erfolgsautor Lee Child angenommen: in REACHER prügelt sich Alan Ritchson als umherwandernder Ex-Militär "Jack Reacher" durch zunächst 8 Folgen voller Bösewichte und korrupter Kleinstadt-Cops. Diese 8 Folgen der ersten Staffel umreißen die Handlung von Lee Childs Debüt-Roman "Killing Ground" (dt. "Größenwahn") und diesmal zählt der Romanautor selbst zu den ausführenden Produzenten. Wird es daher nun eine originalgetreue Darstellung seiner Figur und seiner Romanhandlung? Ja. Und nein.

*SPOILERFREI*

Zunächst einmal möchte ich der Serie wohlwollend zugutehalten, dass sie ziemlich brachial und kompromisslos geraten ist - zumindest, was viele der zahlreichen Prügel- und Mordszenen angeht. Bisweilen wird es sogar unangenehm "grafisch": einem der übelst zugericheten (männlichen) Mordopfer wird die Kamera mal schön in den nackten Schritt gehalten, der zwar etwas abgedunkelt ist, aber alle anatomischen Details erkennen lässt. Diese für eine Serie ziemlich überraschende Zeigefreudigkeit von Greueln kannte ich zuvor so nur aus der PUNISHER-Fernsehserie mit Jon Bernthal.

Und Gewalt und rabiates Vorgehen sind auch Markenzeichen von Jack Reacher, der in die verschlafene Kleinstadt Margrave in Georgia kommt, wo er hinter der idyllischen Fassade alsbald Korruption, Verbrechen und jeder Menge Mordbuben auf die Spur kommt. Ganz allein bleibt er indes nicht, da sich schon bald eine Art "Team" bildet und er Unterstützung von einem geschassten Detective und einer furchtlosen Polizistin erhält. Hier entspinnt sich dann ein Plot, dem Reacher wie ein Bluthund nachgeht und dabei wenig Kompromisse macht. Er will die Täter nicht vor Gericht bringen - er will sie töten. Zumal das Ganze für ihn auch eine sehr persönliche Note bekommt.

Da ich nun in der glücklichen Lage bin, den Pate gestandenen Roman gelesen zu haben, kann ich mich ein wenig zu der filmischen Umsetzung äußern. Zunächst mal: die Besetzung.
Alan Ritchson ist nicht der ausdrucksstarkste Mime, um es vorsichtig zu formulieren, dafür überzeugt er mit seiner über jeden Zweifel erhabenen Körperlichkeit, die man des öfteren bestaunen darf. This guy is ripped! Rein physisch könnte er es womöglich mit einem Dwayne "The Rock" Johnson aufnehmen, wenn diese mal gemeinsam in den Ring steigen würden. Und die nicht besonders gefühlsbetonte Mimik passt durchaus zur Romanfigur, doch damit hören die Gemeinsamkeiten dann auch auf. Wo der Roman-Reacher durchaus das professionelle Töten gelernt hat und ebenfalls eine eindrucksvolle Präsenz mitbringt, wirkt Ritchsons Figur ein bißchen zu sehr nach "Sonny Boy" und "Body Builder", was sich u.a. an seinem Gang und seinen Bewegungen zeigt. Zwar kann er in einigen Szenen durchaus sympathisch sein, aber man mag ihm einfach nicht abnehmen, dass er ein durch bittere Erfahrungen und traumatische Erlebnisse gestählter, abgehärteter Soldat ist. Auch die Sinnesschärfe und Schläue von Childs Romanheld finden in Ritchsons Spiel nicht den gleichen Ausdruck. Und so wirkt er in den ersten Folgen auch eher wie die eierlegende Wollmilchsau einer Fan-Fiction, die alles sofort erkennt und körperlich unschlagbar ist, und nicht wie ein glaubwürdiger, "gewachsener" Charakter. Die für die Serie geschaffenen Rückblenden in Reachers Kindheit sind zwar eine nette Idee und verleihen ihm nach und nach etwas mehr Charakter, bleiben aber facettenarm und kratzen nicht an der Oberfläche der im Roman deutlich vielschichtigereren Person.

Dafür wirken schauspielerisch die beiden Haupt-Nebenrollen "Finlay" und "Roscoe" nach, die mit Malcolm Goodwin und Willa Fitzgerald gut besetzt sind und den Serienhelden in ruhigen Szenen an die Wand spielen. Zwar übertreibt es Goodwin mit der Darstellung des schwarzen, katholischen Harvard-Berufspolizisten etwas, doch Fitzgerald verkörpert die anfangs unauffällige, aber kompetente und einfühlsame Streifenpolizistin Roscoe durch die Bank überzeugend. Im Gegensatz zur Romanvorlage gerät insbesondere Finlay jedoch zu oft zur Witzfigur, kann sich gegenüber Reacher nie durchsetzen und ihm auch keine Konsequenzen aufzeigen. Ich finde, diese Rolle wird unter Wert verkauft - gerade auch im Hinblick auf den Roman-Finlay.

Was die Gegner anbelangt, so empfand ich sie in der Serie (wie gesagt: immer im Vergleich zum Roman) als etwas zu plakativ "schurkig" - und insbesondere der ultimative Bad Guy kommt eher als labiler Psychopath daher, was im Roman nicht so angelegt war. Stark fand ich lediglich einzelne Nebenfiguren bzw. eben die Darstellungen dieser durch ihre Mimen. Um nicht zu spoilern, gehe ich hier darauf nicht näher ein. Erfrischend ist definitiv, viele unbekannte/unverbrauchte Gesichter und Talente in der Amazon-Serie zu sehen.

Inhalt und Handlung: orientieren sich insgesamt sehr nah am Roman, wenngleich die deutlichste Änderung in einer Figur besteht, die in die Handlung hineingeschrieben wurde, aber in den Reacher-Romanen erst später auftaucht - die weibliche, schwarze Sicherheitsexpertin/Privatdetektivin namens Neagley, Ex-Mitglied von Reachers Militäreinheit. Ihr vertraut der Serien-Reacher absolut und er engagiert sie dann auch in der zweiten Hälfte der Staffel als treuen Sidekick. Glücklicherweise ist diese Figur (noch) nicht zu penetrant als Überbringerin der "woken Message" angelegt, obschon sie einem zu grabschfreudigen Mann in einer Pole-Dance-Bar gleich mal eine Lektion erteilt und der Sexarbeiterin das Trinkgeld zusteckt. Außerdem darf sie Reacher im Showdown das Leben retten und muss auch sonst nicht von ihm eingeschüchtert sein. Sie nennt ihn zwar immer "Boss", aber die weitere Beziehung zwischen beiden wird in Staffel 1 nicht näher beleuchtet. In den Romanen stellt sie einen wiederkehrenden Charakter dar, daher darf man sich wohl schon daran gewöhnen, sie in der Fortsetzung der Serie zu sehen. Ich persönlich fand die Figur, die von Maria Sten gespielt wird, weder besonders interessant noch besonders störend. Sollte sie ein Dauercharakter werden, stünde ihr definitiv mehr Background und Profil zu Gesicht.

Wo in der Serie den beiden Nebenfiguren Finlay und Roscoe deutlich mehr Handlungen zugeschrieben wurden, bleibt der Roman-Reacher gefühlt stärker der Einzelgänger. Dafür kann sich dann die Serie auch mal auf die anderen Figuren konzentrieren und somit der teils übermächtigen Wirkung Reachers ausweichen, welche damit gleichzeitig etwas gebremst und gemindert wird. Insgesamt wird jedoch die Filmhandlung gegenüber dem Roman stärker ausgewalzt, was ich etwas störend empfand. Für einen Einzelfilm ist der Roman zu umfangreich, für eine Serie mit acht 50-Minuten-Folgen hingegen zu kurz. Ein Dilemma.

Während in der Romanvorlage auch die Ermittlungsarbeit Reachers einen nicht unerheblichen Teil einnimmt, puzzelt man sich in der Serie das kriminelle Wirken gefühlt im Vorbeigehen zusammen. Das fand ich persönlich echt schade, denn das war ein unterhaltsamer Teil der Story als ich sie gelesen habe. Natürlich kontaktieren die Handelnden in der Serie zahlreiche Personen, fahren auf der Spurensuche durch die Gegend und telefonieren erheblich viel, doch wird die Schnitzeljagd und ihre erkenntnisreichen Aha-Momente einfach nicht spannend genug rübergebracht, bis dann klar ist, wie hier der Hase läuft.

Der Showdown schließlich ist leider nicht so spannend oder dramatisch wie ich es vom Roman in Erinnerung hatte. Auch der teils nicht gelungene Übereinsatz von CGI schmälert den Krawall etwas. Die Gegner strahlen so gut wie keine Bedrohlichkeit mehr aus (was anfangs in der Serie durchaus der Fall ist) und die eiskalten Verbrecher werden dann auch mal eben problemlos von Mitkämpfenden ausgeschaltet, die das erste Mal eine Schusswaffe in der Hand halten. Das störte mich doch arg. Reachers ultimativer Endkampf gerät dann auch stark gestelzt und angesichts der bis dahin etablierten "tough guy bad assery" sehr unglaubwürdig. Denn physikalisch eindrucksvoll ist sein Kontrahent keineswegs, darf dem gefühlt doppelt so muskulösen und schweren Reacher aber ein ums andere Mal einen einschenken. Das ist einfach etwas lächerlich, wenn man als Zuschauer zuvor mit angesehen hat, wie Reacher fünf miesen Knastschlägern die Leviten mit Zusatzkapitel liest.

Fazit: Trotz der genannten Schwächen ist REACHER problemlos genießbar, ja mitunter auch schmackhaft. Für Freunde von modernen Actionserien im Thriller-Genre ist REACHER definitiv eine der aktuell besten Darreichungen. Ich spreche daher eine Empfehlung aus.

3
Spielsysteme / [Pocket Fantasy RPG] Minimalistisches Fantasy-RPG
« am: 03. April 2022, 10:31:54 »
Seit ein paar Tagen ist das amerikanische Mini-RPG "POCKET FANTASY" von Brandon Goeringer auf Deutsch hier ->DriveThruRPG erhältlich.



Seine Zielsetzung ist klar umrissen: Lückenfüller für einen kurzfristig anberaumten Spieleabend, eine Con-Runde oder falls die reguläre Gruppe durch Abwesenheit von Mitspielern auszufallen droht, der Rest aber trotzdem was zocken möchte.

Daher ist das POCKET FANTASY RPG sehr "regelleicht" und in kürzester Zeit spielbereit. Seine Hauptmechanik ist der sogenannte "Aufgabenwurf", der mit einem W6 ausgeführt wird. Hierüber lassen sich viele Handlungen und Herausforderungen abwickeln - es gibt 5 Schwierigkeitsgrade, die man erreichen oder überwürfeln muss, um Erfolg zu haben. Kämpfe werden ähnlich gehandhabt, nur dass hier zwei Würfe (Angreifer und Gegner) miteinander verglichen werden. Um einer Skala von 1-6 etwas mehr Nuancen zu geben, vergibt das Spiel auf Basis von 4 Grundcharakterklassen und 4 Völkern Vorteile, die es Spielern erlauben, Aufgaben eines thematischen Bereichs oder bestimmter Kategorien (eingeteilt etwa nach Eigenschaften wie Stärke oder Intelligenz) zu wiederholen und sich das bessere Ergebnis auszusuchen.

Alles ist stark eingedampft, so dass alle Grundregeln auf 4 Seiten passen. Dabei berücksichtigt das Spiel aber dennoch viele Grundzutaten klassischer Heldenfantasy, wie Verliese, Monster und magische Gegenstände. Ein simples "freies Magiesystem" außerhalb von Kämpfen dürfte dabei alle freuen, die keine langen Spruchlisten mögen. Hier kann der Zauberer sich einfach ausdenken, welche Magie er wirken möchte - und der "Pocket Master" (Spielleiter) entscheidet dann auf Durchführbarkeit und Schwierigkeit der Aufgabe.

Auch Ausrüstungslisten beschränken sich auf ein Minimum; so unterscheidet das System bspw. keinerlei Waffen oder Rüstungen durch individuelle Tabellen und Werte, sondern koppelt diese ebenfalls an die Klasse. Trotzdem ist eine einfache Auflevel-Option vorhanden, durch die man seinen Charakter ein wenig stärker machen kann. Langfristige Kampagnen und tiefergehende Charakterentwicklung fallen dann aber doch aus dem angestrebten Rahmen dieses Rollenspiels.

Das ganze Ding ist kostenlos, weitere Produkte werden folgen (Abenteuer, Ergänzungen) und alle, die solche einfachen und zugänglichen Mini-Systeme mögen, sollten es sich mal anschauen.

4
Hallo Leute,

ich darf mal kurz die Werbetrommel rühren für das Mini-RPG "POCKET FANTASY" von Brandon Goeringer.

Seit Jahren stehe ich lose mit ihm in Kontakt, hauptsächlich über seinen YT-Kanal "RPG Overviews", auf dem er hauptsächlich Nischenprodukte aus der Rollenspiellandschaft vorstellt. Aber mit dem "Pocket Fantasy RPG" wurde er auch als Autor aktiv und erhielt viel Zuspruch für dieses kleine, kompakte und superschnell spielbare Regelwerk, dass klassisches Dungeoncrawling auf 4 Seiten und eine minimalistische W6-Mechanik eindampft - und sich trotzdem überraschend komplett anfühlt. Es ist ideal für jene Abende, an denen mal wieder jemand kurzfristig ausgefallen ist und sich die übrigen Mitspieler*Innen nun fragen, was man stattdessen machen könnte.

In der letzten Woche habe ich sein Werk ins Deutsche übersetzt und heute ist es auf DriveThruRPG online gegangen. Und das Beste: es ist komplett kostenlos!




Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr es euch mal anschaut und ihm Feedback hinterlasst. Er ist ein sympathischer Gamer aus einer Kleinstadt in South Carolina, der sich riesig über jeden Kommentar freut und gern auf Fragen eingeht. Da es sein Spiel bereits einige Jahre gibt, sind schon einige Abenteuer und Erweiterungen erschienen, deren deutsche Fassungen in den kommenden Wochen und Monaten folgen werden. Freut euch auf eine - wie ich finde - kleine Bereicherung der Rollenspiellandschaft und probiert es mal aus*!

*) Eine erste Gelegenheit dazu ergibt sich auf dem GRT (Gratis-Rollenspiel-Tag) in Hankensbüttel am 2.4.22, wo ich eine oder mehrere Proberunden anbieten werde.


5


Liebe Forum-User,

voller Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserem Freund, Mitspieler, Vollblut-Nerd und Forumbetreiber Ingo Schulze, der am Freitag, den 26.11.2021, völlig überraschend im Alter von nur 44 Jahren verstorben ist. Mit Ingo, in der deutschsprachigen Rollenspiel-Community unter seinem Pseudonym "Greifenklaue" bekannt, verliert die Szene einen ihrer enthusiastischsten und engagiertesten Köpfe. Rollenspiele, aber auch alle nur denkbaren Spielarten der Phantastik, waren nicht nur einfach ein Hobby für ihn - sie waren ein Teil seines Lebens. In seinem Geburtsort Helmstedt organisierte er bereits als Jugendlicher mit Hingabe Spielrunden, was sich später auch überregional auf die benachbarten Städte Braunschweig und Wolfsburg ausweiten sollte, und begeisterte auf diesem Wege viele andere Menschen für diese Art der Freizeitbeschäftigung. Zudem brütete er schon als Heranwachsender über die ersten Entwürfe eines eigenen RPG-Fanzines, das 1999 erstmals unter dem Titel "Greifenklaue" offiziell das Licht der Welt erblicken, ihm sein Synonym geben und bis zu seinem Tod in digitaler Form als Blog bestehen bleiben sollte.

Im Laufe der Jahre zeigte sich sein schier unermüdliches Engagement in vielen weiteren Facetten: Ob als Gründer eines eigenen Forums, als Initiator des Dungeonslayer-Fanzines "Slay!", als Urheber der deutschen Varianten des "Winter-OPC" und der "Blog-O-Quest" oder als Mit-Herausgeber der Rollenspiel-Anthologie "Blutroter Stahl" - mit viel Herzblut und Hingabe brachte er sich in unzählige Projekte ein und sein Ideenvorrat schien schier unerschöpflich. Leider bleibt nun vieles unvollendet.

Der Austausch mit anderen Gleichgesinnten war ihm immer wichtig, weshalb er sich auch auf anderen Online-Plattformen wie dem Tanelorn oder den Blutschwertern einen Namen machte und unzählige Diskussionen führte - mal mehr, mal weniger energisch. Dabei blieb er jedoch immer besonnen und seine ruhige Persönlichkeit ließ sich nie dazu herab, selbst in hitzigen Situationen verletzend zu werden. Ingo war ein intelligenter Gesprächspartner, immer an der Sache interessiert, weswegen ein Austausch mit ihm immer unterhaltsam, meist informativ und nicht selten erkenntnisreich war.

Wo immer du nun auch sein magst, lieber Ingo, eines ist sicher: Wir werden Dir in unseren Herzen für immer einen Platz am Spieltisch freihalten. Ruhe in Frieden.
Oder besser: Nice Dice!



Wir, die Freunde, Spielgefährten, Administratoren & Moderatoren des Forums, würden uns sehr freuen, wenn ihr euch mit ein paar schönen Erinnerungen und Anekdoten, die ihr mit Ingo verknüpft - ob nun persönlich oder virtuell - unter diesem Nachruf verewigt.

6
Moin Leute,

bin interessiert an allem, was für Renegade Legion von FASA herausgekommen ist - insbesondere das Rollenspiel "Legionnaires" sowie die 4 Boxen der einzelnen Tabletop-Spiele: CENTURION, INTERCEPTOR, LEVIATHAN und PREFECT. Die einzelnen Szenario-, Technologie- und sonstigen Ergänzungsbände sind aber auch interessant. Bitte nur vollständige (oder zumindest größtenteils vollständige) und spielbar erhaltene Dinger anbieten. Ich suche die zwar nicht fürs Regal, sondern zum Spielen, aber einigermaßen erhalten sollten sie schon sein.

Wer davon etwas loswerden möchte, melde sich bitte bei mir. Danke für eure Aufmerksamkeit!

Gruß, Argamae

7
Schwarzes Brett / [Suche] BATTLETECH - Tabletop- & Rollenspielmaterial
« am: 12. November 2021, 20:11:45 »
Moin!

Ich bin primär interessiert an allem, was rollenspielmäßig zu BT rausgekommen ist.
Insbesondere an
  • BATTLETECH - A TIME OF WAR (RPG)
  • BATTLETECH - A TIME OF WAR COMPANION
  • BATTLETECH - A TIME OF WAR GM SCREEN
Aber auch ältere Editionen und Begleitbände (Deutsch oder Englisch) sind interessant, z.B. die Mechwarrior-Regelwerke.
Darüber hinaus besteht Interesse am Battletech-Tabletop (Grundboxen, Technische Handbücher, etc.). Auch Romane wären u.U. interessant.

Einfach mal anbieten, wenn ihr was habt und loswerden wollt. Danke!

8
Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] Dean Stockwell
« am: 09. November 2021, 18:14:50 »
Der amerikanische Schauspieler Dean Stockwell ist am 7. November im Alter von 85 Jahren eines natürlichen Todes erlegen. Stockwell war 7 Jahrzehnte im Filmgeschäft tätig, heimste diverse Preise ein und war auch für einen Oscar nominiert. Besonders bekannt war er durch seine Rollen in den Filmen "Dune" (von 1984), Wim Wenders "Paris, Texas" sowie David Lynchs "Blue Velvet". Phantastik-Fans kennen ihn vermutlich insbesondere durch seine wiederkehrenden Rollen in den Science-Fiction-Serien "Zurück in die Vergangenheit" (wo er den virtuellen KI-Sidekick von Hauptdarsteller Scott Bakula mimte) und "Battlestar Galactica" (Neuverfilmung), in der er als Zylone "Nummer 1" auftrat.


Quelle: Wikipedia


9
Schwarzes Brett / [Biete] Nintendo Switch (Standard-Modell)
« am: 16. Oktober 2021, 09:05:40 »
Moin Forenuser!

Ich biete hier meine gebrauchte Nintendo Switch an. Es ist das Standard-Modell mit Docking Station und abnehmbaren Joycons (Blau und Rot).
Sie wurde pfleglich behandelt und ist einwandfrei funktionsfähig. Lediglich an der Docking Station sind ein paar Schrammen.

VHS 175,- Euro.

10
Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] Terry K. Amthor
« am: 03. Oktober 2021, 16:27:21 »
Bereits am 25. September verstarb der amerikanische Spieledesigner und Rollenspiel-Autor Terry Kevin Amthor, den ich persönlich in die Riege der "Großen Alten", die unser Hobby maßgeblich geprägt haben, aufnehmen würde.
Insbesondere mit Iron Crown Enterprises und dem Fantasy-Setting "Shadow World" ist sein Name verknüpft. Er war einer der Gründungsväter des Verlages, der mit dem Spielsystem ROLEMASTER einen der frühen Giganten des Hobbys etablierte. Zunächst mit Tolkien-Lizenz ausgestattet, erwuchs mit MERS dann das erste und erfolgreiche Rollenspiel für die Welt von Mittelerde. Als später ein eigenständiges Setting benötigt wurde, zimmerte Amthor auf Grundlage früher Einzelabenteuer (The Iron Wind und The World of Vog Mur) die High-Fantasy-Welt "Shadow World", die früh unterschiedliche Genre-Einflüsse mischte und an der er bis zu seinem Tode weiterschrieb; bis heute hat die Shadow World eine treue Fangemeinde. Später schrieb er, ebenfalls für I.C.E. und zusammen mit Kevin Barrett, das Sci-Fi-RPG "Spacemaster".

Amthor war ein sehr profilierter Autor, betätigte sich später als Freelancer und schrieb für viele Verlage; so war er u.a. an der Gründung des Verlages "Metropolis Ltd." beteiligt, der dem schwedischen Horror-Rollenspiel "KULT" eine englischsprachige Ausgabe bescherte. Er verfasste auch einen Artikel über Homosexualität und das Gaming-Hobby, "Queer as a three-sided die", welcher Anfang 1994 im White-Wolf-Magazin Nr. 48 erschien - zu einer Zeit also, in der das Thema anderer sexueller Ausrichtungen noch nicht so prominent im Hobby vertreten war wie heute.

Ruhe in Frieden, Terry.  :'(




11
Free League/Fria Ligan werden 2022 ein Blade Runner-Rollenspiel auf Basis der Year Zero-Engine veröffentlichen.
Einzelheiten gibt es auf der dazugehörigen Homepage: https://bladerunner-rpg.com/

Mittlerweile kann man ja ein Tippspiel aufmachen, welches Film-Franchise der 80er/90er als nächstes eine "Year Zero"-Behandlung kriegt.   ::)

Fria Ligan könnte noch die "Predator"-Lizenz kaufen und es als Verbindung/Erweiterung ihres Alien-Rollenspiels rausbringen.

12
Inmitten der "Turbulenzen", in die Kevin Smiths letzter He-Man-Versuch geraten ist, präsentiert Netflix einen neuen Trailer mit einer neuen He-Man-Serie: HE-MAN AND THE MASTERS OF THE UNIVERSE.


Quelle: Serienjunkies.de

Eine etwas merkwürdige Entwicklung, schließlich ist ja nicht mal die erste Season der umstrittenen "Masters of the Universe"-Serie fertig. Sollte man da etwas hinein interpretieren?

Aber hey, immerhin scheint He-Man hier dauerhaft mitzuspielen - das ist doch schon mal was. Steht ja diesmal sogar wieder im Titel. Dennoch dreht sich die Serie mehr um "Team-Abenteuer" als nur um He-Man als primäre Hauptfigur, soviel deutet der obige Trailer an. Das ganze ist zudem vom Look eine starke Abkehr von der Filmation- und Smith-Variante - es erinnert an World of Warcraft, mit kantigen, plastikartigen Cartoon-Charakteren - und richtet sich wohl eher an ein neues, jüngeres Publikum als an alte Original-Serien-Veteranen, da viele Charaktere verändert worden sind und insgesamt wie Teenager wirken. Aber um ehrlich zu sein: das gefällt mir um Längen besser als das was Kevin "He-Ma'am" Smith angerichtet hat.

Was sagen denn die Masters-Fans hier im Forum zu der neuen Darreichung?

13
Arena / [Kickstarter] Versandkosten gehen durch die Decke!
« am: 17. August 2021, 18:11:41 »
Tja, ich dachte eben gerade, mich trifft der Schlag!  :o

Das Backerkit für den Kickstarter zur 3. Edition von "(Astonishing Swordsmen & Sorcerers of) Hyperborea" trudelte in den E-Postkasten und als ich dann zum Punkt der Versandkosten (aus den USA) kam, erblickte ich die Summe von $132. Das sind derzeit 112 Euro. Für einen Pledge-Level, der mit zirka 190 Euro zu Buche schlug. Bedeutet also: 60% des Pledge-Levels nochmal in Versandkosten ALLEIN!

Nun gibt es natürlich bei einigen Projekten sogenannte "EU-freundliche" Lösungen, sofern diese für den Creator möglich waren bzw. er/sie sich darum gekümmert hat. Diese Lösungen stützen sich oft auf sogenannte Fulfillment-Center, die auf dem jeweiligen Kontinent situiert sind und die Abwicklung für ihre Region übernehmen. Das war hier wohl nicht der Fall. Aktuell stehe ich mit dem Creator in Kontakt und eine Anfrage nach einer Ausweichlösung läuft. Aber ich habe wenig Hoffnung.

Zukünftig wird dies schlichtweg das Ende von Kickstarter-Unterstützungen für mich bedeuten, sofern der Creator aus den USA verschickt. Denn bei allem Verständnis für die derzeitige Situation: ich bezahle solche horrenden Summen nicht mehr, dass steht leider in keinem Verhältnis.

14
Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] Steve Perrin
« am: 14. August 2021, 18:54:04 »
Der Autor des Fantasy-Rollenspiels "Runequest" und Mitgründer der "Society of Creative Anachronism", Steve Perrin, verstarb gestern im Alter von 75 Jahren. Perrin sollte einige Jahre nach Veröffentlichung von "Runequest" die Geschicke des Verlags "Chaosium" mitlenken; in dieser Zeit erschuf er u.a. auch "Stormbringer", das Rollenspiel in der Welt von Moorcock's Melniboné.

Er wirkte an vielen Projekten und in vielen Verlagen mit (man könnte sagen, es gab kaum einen bekannten Rollenspielverlag, in dem bzw. für den er nicht tätig war), arbeitete auch als Freelancer - u.a. in der PC- und Videospielbranche.

Mit seinem Tod ist ein weiterer "großer Alter" des Hobbys in eine der äußeren Existenzebenen gewechselt. Ruhe in Frieden, Steve.  :'(

15
Der im Englischen als "ONE DECK DUNGEON" bekannte Karten-Verlieskriecher "Winziges Verlies" kommt morgen offiziell als Softwareumsetzung auf Nintendo's Switch!
Die Software-Umsetzung ansich ist keine News - auf STEAM gibt es das Spiel bereits seit 2018.

Hier geht's zum (englischsprachigen) Trailer.


Seiten: [1] 2 3 ... 35