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Themen - Argamae

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Arena / [Saugt!] Smartphone-Diebstahl!
« am: 17. Juni 2020, 18:51:48 »
Hallo Leute,

denen, die mich auch abseits des GK-Forums kennen, sei hiermit mitgeteilt, dass mir heute mein Smartphone gestohlen wurde. Somit kann ich derzeit nicht auf Threema-, WhatsApp- oder Signal-Nachrichten reagieren. Über den Messenger erreicht ihr mich noch, aber den kann auch nur dann checken, wenn ich am daheim am Rechner bin.

Dies als Info.

Gruß, Argamae

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Hallo zusammen,

anbei eine Liste von Rollenspielsystemen und -zubehör, die ich gern veräußern möchte. Preisvorstellung (alles VHB) und Zustand sind angefügt, ebenso ein Hinweis, falls es sich nicht um deutschsprachiges Material handelt. (GRW = Grundregelwerk) --- Preise nochmal überarbeitet!

Bei weiteren Fragen zu den Artikeln einfach einen Kommentar hinterlassen.

  • Die Verbotenen Lande: Der Zorn des Raben (neu, eingeschweißt) --- 15,- Euro
  • Mutant Jahr Null: Zonenkompendium 4 "Unter den Zacken" (neuwertig) --- 8,- Euro
  • Curse of Strahd (inkl. Campaign Screen, engl.) --- 40,-  Euro
  • Eberron: Rising From The Last War (Variant Cover, engl.) --- 30,- Euro
  • Legacy of the Crystal Shard [geknickter/eingerissener Papierumschlag - der dient aber nur zum Schutz der heftgeklammerten Softcover-Module darin; engl., Rarität] --- 30,- Euro
  • Murder in Baldur's Gate [geknickter/eingerissener Papierumschlag - der dient aber nur zum Schutz der heftgeklammerten Softcover-Module darin; engl., Rarität] --- 30,- Euro
  • Pathfinder GRW (1st Ed., Taschenbuchformat, neuwertig) --- 10,- Euro
  • Dungeonslayers GRW (neuwertig) --- 5,- Euro
  • The Complete Vigilante Hack (Engl., neuwertig) --- 10, Euro
  • The Vigilante Hack GRW (Engl., neuwertig) --- 5,- Euro
  • The Vigilante Hack: A City Full of Sinners (Engl., neuwertig) --- 5,- Euro
  • Sturmbringer (Boxed Set von Laurin, Rarität, gut erhalten & vollständig) --- schickt mir einen Preisvorschlag
  • 7te See GRW (Neuwertig) --- 8,- Euro
  • D13 RPG - Grim Horror Across Time & Space GRW (Engl., Kickstarter) --- 10 Euro

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Parsely / ACTION CASTLE II (Ein Parsely-Abenteuer)
« am: 22. Mai 2020, 18:11:00 »
WILLKOMMEN ZU ACTION CASTLE II!
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WERKSTATT DES SCHUSTERS

Du befindest Dich in deiner Werkstatt. Du siehst ein Paar Puschen aus Samt. Eine Tür führt nach draußen.


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Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] Jerry Stiller
« am: 11. Mai 2020, 12:55:39 »
Am 11. Mai 2020 verstarb der amerikanische Schauspieler Jerry Stiller (Vater von Ben Stiller) mit 92 Jahren. Laut Aussage seines ebenfalls berühmten Sohnes sei er eines natürlichen Todes gestorben.
Den meisten könnte Jerry Stiller in seiner Rolle als "Arthur Spooner" aus der erfolgreichen Kult-Sitcom "King of Queens" bekannt sein, wo er als schrulliger Vater von Serien-Tochter Carrie Heffernan (Leah Rimini) zu den beliebtesten Figuren zählte. Er war jedoch schon aus einer Nebenrolle in der ebenfalls kultigen Serie "Seinfeld" bekannt.
Für mich als Riesenfan von "King of Queens" war "Arthur Spooner" stets eines der Highlights in den Folgen, in denen er mitspielte. Eine der wenigen Serien, die ich mir wieder und wieder anschauen kann, ohne ihr überdrüssig zu werden. Jerrys Frau Anne Meara, ebenfalls Schauspielern und phasenweise auch in "King of Queens" zu sehen, verstarb bereits vor 5 Jahren an einem Schlaganfall. Mit ihr war Jerry laut Medienberichten 60 Jahre lang glücklich verheiratet.

Wer sich nochmal erinnern will: Best of Arthur Spooner (Deutsch).

Gute Reise, Jerry.  :'(

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Regionales / [Doku] BIG - Größer geht's nicht: VW-Werk
« am: 07. Mai 2020, 14:14:49 »
Moin regionale und überregionale Leute,

da wir bei Volkswagen heute intern drauf hingewiesen worden sind, an dieser Stelle auch der Hinweis:
ab 22:05 läuft heute Abend (7.5.) die Episode der beliebten britischen Dokureihe "BIG - Größer geht's nicht" von Kult-Filmer Richard Hammonds über das größte Autowerk der Welt: das VW-Werk in Wolfsburg.
Sicher spannend und informativ, der 3minütige Trailer auf DMAX machte auf jeden Fall Bock!

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Parsely / ACTION CASTLE (Ein Parsely-Abenteuer) V1.1
« am: 24. April 2020, 15:39:10 »
WILLKOMMEN ZU ACTION CASTLE!
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HÜTTE

Du stehst in einer kleinen Hütte. Du siehst eine Angel. Eine Tür führt nach draußen.


Schritte:0
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Parsely / PARSELY - Bitte zuerst lesen!
« am: 22. April 2020, 21:39:58 »
In einem PARSELY-Abenteuer übernehmt ihr gemeinsam die Rolle eines Abenteurers.

Durch das Spiel erfahrt ihr das Spiel.
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Was ist das Ziel?
Das Abenteuer bis zu seinem Ende zu spielen, ohne dabei zu sterben.

Was ist das Ende?
Das gilt es herauszufinden.

Wie läuft das ab?
Jeder Teilnehmer gibt jeweils in seinem Posting im entsprechenden Thread zum Adventure einen Befehl ein, der (gewöhnlich) aus einem Verb und einem Substantiv besteht. Welche Befehle es gibt bzw. vom Parser verstanden werden, gilt es ebenfalls herauszufinden. Wer Hilfe benötigt, kann jederzeit "HILFE" eingeben. Wartet nach einer Befehlseingabe auf die Antwort des Parsers (die immer mit einem {>_} endet), bevor ihr einen weiteren Befehl eingebt. Es wird bei gleichzeitigen Eingaben [sprich: mehrere Postings vor einer Antwort] immer der zuerst eingegebene Befehl berücksichtigt und die darauffolgenden ignoriert (oder auch gelöscht).

Gibt es da ein Zeitlimit?
Jede einzelne Befehlseingabe ist ein "SCHRITT". Die Anzahl getätigter SCHRITTE wird unten links überhalb des Parsers-Prompts in jeder Antwort des Parsers mitgezählt. Ein generelles Zeitlimit gibt es bei diesem Abenteuer nicht, aber manche Situationen/Orte könnten eines haben.

Gibt es Punkte?
Ja, es gibt für diverse Dinge Punkte zu erringen. 100 Punkte sind maximal möglich.

Was ist, wenn ich Fragen über das Spiel habe?
Benutzt für Fragen zum Spiel selbst diesen Thread. Eingaben im Adventure-Thread werden gemäß der Spielregeln interpretiert und kosten einen SCHRITT.

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Ich möchte auch etwas anbieten... ein kleines Experiment, wenn man so will. Wer sich von euch noch an die "Textadventures" der 70er/80er Jahre erinnert - auf jenen ehrwürdigen Heimcomputern jener Tage - der hat schon mal eine gute Vorstellung von PARSELY.

Für jene, denen diese Spiele fremd sind: es waren mit die ersten Abenteuerspiele in digitaler Form. Man bekam eine Textbeschreibung einer Umgebung (etwa: Du steht am Eingang einer Höhle. Hinter Dir liegt dichter Wald. Neben dem Eingang steht ein altes Holzschild. In der Höhle ist es dunkel.) und konnte durch eine Befehlseingabezeile (auch "Parser" genannt) dann mittels Text mit dem Programm interagieren. Der Parser verstand, je nach Komplexität des Abenteuers/Programms, eine ganze Reihe von Befehlen (in Form von "Verb" + "Objekt"), die dann mit den im Programm festgelegten Resultaten eine Antwort generierten. So könnte man als Spieler also beispielsweise eingeben: Untersuche Holzschild oder Lies Holzschild. Die Antwort könnte darauf lauten: Auf dem Holzschild ist in verwitterten Buchstaben noch zu lesen "G F HR!".
Später kamen dann auch Grafiken dazu, doch die ersten Spiele dieser Art waren rein textbasiert und luden die Fantasie des Spielers ein, sich die Szenerie bildlich im Kopf vorzustellen.

Das Buch "PARSELY" von Jared A. Sorensen emuliert diese Form von Abenteuer für eine Spielgruppe am Tisch... aber es würde sich auch perfekt als Forenspiel eignen. Ich bin euer "Parser" und versorge euch mit den Informationen, während ihr als Gruppe abwechselnd dran seid, um einen Befehl "einzugeben". Euer Ziel: das Ende des Abenteuers zu erreichen.

Im Original ist das Buch auf Englisch, aber ich werde entsprechend auch "auf Deutsch" spielen, sprich: übersetzen, wenn dies gewünscht wird.
Wer Interesse hat, möge mir bitte eine PN zukommen lassen. Die Teilnehmerzahl ist im Prinzip unbegrenzt, aber wenn es sehr viele werden, dauert es natürlich für jeden länger, bis er/sie dran ist.

@Greifenklaue: es wäre dann schön, wenn Du mir einen Unterbereich einrichtest, in dem ich PARSELY starten kann. Dort vermerke ich dann noch einmal den genauen Ablauf des Spiels sowie eine Übersicht der gängigen Befehle.

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Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] Marie Fredriksson
« am: 10. Dezember 2019, 16:54:59 »

Quelle: Wikipedia

Und der beschissene Krebs fordert ein weiteres Opfer: Marie Fredriksson, weiblicher Part des Erfolgsduos "Roxette", erlag ebenfalls dieser heimtückischen Krankheit. Fast zwei Dekaden führte sie einen erbitterten Kampf gegen ihren Hirntumor, den sie gestern Morgen schließlich verlor. Sie wurde 61 Jahre alt und war von den Spuren ihres Kampfes sichtlich gezeichnet. Roxette waren nach Abba mit Sicherheit Schwedens größter Rock-Pop-Export und feierten in den 80ern und 90ern Mega-Erfolge; Hits wie "Joyride", "The Look", "It must have been love" oder "Listen to your heart" und viele mehr sind unerbittliche wie unvergessene Ohrwürmer und zählten auch zu den großen Musikpreis-Abräumern.

Möge sie die Bühnen des Jenseits rocken! Ruhe in Frieden, Marie.

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Glückwünsche, Widmungen & Nachrufe / [R.I.P.] René Auberjonois
« am: 10. Dezember 2019, 15:58:42 »

Quelle: International Movie Database (Imdb)

Der amerikanische Schauspieler René Auberjonois verstarb am 8. Dezember an Lungenkrebs. Er wurde 79 Jahre alt. Vielen dürfte er in seiner jahrelangen Rolle als "Odo" an Bord der Raumstation "Deep Space Nine" besser bekannt sein. Darin verkörperte er einen "Wechselbalg", eine außerirdische Lebensform aus dem Gamma-Quadranten, die nahezu jede beliebige Form oder Gestalt annehmen konnte. Durch seine Fremdartigkeit erfuhr allerdings auch Ablehnung, was in einigen Folgen thematisiert wird. Insgesamt spielte er einen der interessantesten Charaktere dieser Star-Trek-Serie. Mister Auberjonois verstellte im Original für seine Rolle als Odo auch seine Stimme, was wohl auf Conventions, an denen er teilnahm und dort auch für "Ärzte ohne Grenzen" warb, immer wieder für Verwirrungen bei Fans sorgte.

Nun ist er von uns gegangen. Ruhe in Frieden, René.

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Spielsysteme / Fighting Fantasy Legends - das digitale Spielsystem
« am: 09. Dezember 2019, 20:16:11 »
Hallo Leute,

ich vermute, nicht wenige hier dürften schon einmal eines der AbenteuerSpieleBücher von Steve Jackson und Ian Livingstone gespielt haben. Sie laufen im Englischen unter dem Label "Fighting Fantasy".
Hier liest man nummerierte Abschnitte und trifft am Ende i.d.R. eine Entscheidung, die einen zu einem anderen nummerierten Abschnitt führt, wo weitergelesen wird. So entscheidet der/die Leser*in dann mit, wie sich das Abenteuer gestaltet. Zusätzlich wird der narrative Teil in regelmäßigen Abständen durch Würfelproben und Herausforderungen unterbrochen (z.B. in Form von Kämpfen gegen Monster). Hier greift dann ein einfaches Spielsystem.
Dort hat man drei relevante Eigenschaften, nämlich SKILL (Gewandtheit), STAMINA (Ausdauer) und LUCK (Glück). Während Skill und Luck anfänglich Werte zwischen 7 und 12 aufweisen (1W6+6), kann Stamina von 14 bis 24 (2W6+12) gehen. Im Spiel selbst werden Kämpfe dann mit 2W6 + Skill des Helden gegen den Gesamtwert aus 2W6 und Skill des Gegners ausgetragen. Wer den höheren Wert hat, verursacht in der Kampfrunde gegen den Verlierer Schaden, der dann vom Stamina-Wert abgezogen wird. Proben auf Luck müssen mit 2W6 durchgeführt werden, wobei der Gesamtwert nicht höher als der Luck-Wert sein darf, um eben Glück zu haben. Danach, ob erfolgreich oder nicht, sinkt der Luck-Wert um 1.

Soweit zur Einführung. Dieses Spielsystem hat sich über die Jahrzehnte der Popularität von "Fighting Fantasy" so gut wie nie verändert - einzelne Bücher ausgenommen, die manchmal einzelne Aspekte etwas anders behandelten. Auch das ADVANCED FIGHTING FANTASY Tischrollenspiel bedient sich im Kern dieser Mechanik, wenngleich etwas aufgebohrt (mit Fertigkeiten, Spezialisierungen, unterschiedlichen Waffenschäden, etc.).

Nun gibt es eine relativ neue Umsetzung einiger Spielbücher in digitaler Form von Nomad Games, die unter dem Label FIGHTING FANTASY LEGENDS* laufen; man bekommt sie für PC und Android/IOS, einen Ableger kürzlich auch für Nintendos Switch. Hier sieht man in der Draufsicht auf die Landschaft/Verliese, während der animierte Charakter durch das Abenteuer läuft und die Lesetexte in Schriftrollenkästen eingeblendet werden. In Abständen trifft man dann Entscheidungen, ob man eine Tür öffnet oder weitergeht usw. Gefundene Gegenstände und Monsterbegegnungen werden über virtuelle Karten angezeigt, die von einem Stapel "gezogen" werden. Spannend finde ich in dieser Digitalauflage nun folgendes: nämlich das veränderte System der Würfelproben. Und das geht so ->


-> Weiterhin gibt es die drei bekannten Werte SKILL, STAMINA und LUCK. Und auch die Wertebereiche ähneln sich: Startwerte von 8 bei SKILL (rote Würfel) und LUCK (grüne Würfel), 20 bei STAMINA.
Allerdings stehen die Werte von SKILL und LUCK hier für die Anzahl an W6, die man für eine Probe würfelt. Eine der Seiten jedes Würfels hat zu Spielbeginn ein Erfolgssymbol, die anderen sind blank.

Bei der Charaktererschaffung kann man nun pro Punkt, den man bei STAMINA abziehen möchte, entweder SKILL oder LUCK um 1 erhöhen (bis zu einem Maximum von 12).

Findet eine Probe auf eine der beiden "aktiven" Eigenschaften statt, werden so viele W6 wie der Wert der Eigenschaft gewürfelt und alle oben liegenden Erfolgssymbole addiert. Diese müssen mindestens der Probenschwierigkeit (angezeigt als X Mindesterfolge) entsprechen, damit die Probe gelungen ist. Der Clou ist nun, dass man durch das Auffüllen (mittels Proben, Herausforderungen oder erreichten Milestones) eines prozentualen Erfahrungsbalkens (0-100) eine der beiden Eigenschaften aufwerten kann, wenn man 100% erreicht hat. Danach startet der neue Erfahrungsbalken wieder bei Null.

Bei einem "Aufstieg" wertet man seine Würfel auf! Das heißt, dass entweder einer der SKILL- oder LUCK-Würfel ein weiteres Erfolgssymbol erhält und dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man mit diesem Würfel einen Erfolg würfelt. Dies geht pro Würfel zweimal, was bedeutet, dass der Würfel dann 3 Seiten mit Erfolgssymbolen und 3 Blanko-Seiten hat. Dann wird der nächste Würfel des Pools aufgewertet usw. Es gibt also keine Stufen per se, sondern die Befähigung des Charakters wird lediglich darüber ausgedrückt, wie wahrscheinlich Erfolgssymbole erzielt werden.

Dazu gibt es auch noch kritische Erfolgssymbole oder "Auto-Erfolge". Diese zeigen ein Erfolgssymbol in anderer Farbe und mit einem gekreuzten Blitz im Hintergrund. Wird bei einer Probe ein solcher Auto-Erfolg gewürfelt, gelingt die gesamte Probe - egal, wie viele Erfolgssymbole normalerweise hätten erreicht werden müssten. Dieser "kritische" Erfolg kann nur einmal auf einem Würfel vorhanden sein.

Ferner erhält man durch gefundene Rüstungen und Waffen zusätzliche Würfel in den Pool, wenn man im Kampf ist (der über die SKILL-Würfel abgewickelt wird). Ein ausgerüstetes Kurzschwert gibt etwa einen gelben Würfel mit einem Schwertsymbol, eine Kettenrüstung z.B. einen blauen Würfel mit zwei Schildsymbolen. Waffensymbole verursachen einen Punkt Schaden (zusätzlich zu den gewürfelten SKILL-Erfolgssymbolen), gewürfelte Schilde bei Rüstungen stoppen jeweils einen Punkt Schaden, den der Gegner bei seinem Wurf ggfls anrichtet.

Gewisse Ereignisse können LUCK-Würfel auch verfluchen - dann wird das (bzw. ein) Erfolgssymbol auf dem Würfel durch ein X ersetzt. Sollte dieses Fluchsymbol bei einer Probe gewürfelt werden, ist die gesamte Probe gescheitert - egal, wie viele Erfolgssymbole sonst zusammengekommen sind. Auch ernsthafte Verletzungen funktionieren auf diese Weise, gelten dann aber für SKILL-Würfel.

Im Spiel kann man natürlich dann Gegenstände (wie z.B. Tränke) finden, mit denen man Flüche oder Verletzungen wieder aufheben kann. Gewählte Talente zu Beginn der Charaktererstellung haben ähnliche Auswirkungen (man kann z.B. nicht verflucht werden u.ä.).

Soweit das neue System. Der Grund, warum ich mir die Mühe mache, es hier darzulegen, ist natürlich, dass ich es supergut finde und es unheimlichen Spaß macht.
Ziemlich unmittelbar habe ich mich gefragt, wie leicht oder schwierig ein solches Würfelaufwertsystem auf ein Tischrollenspiel zu übertragen wäre, vornehmlich in einer neuen Ausgabe von ADVANCED FIGHTING FANTASY. Ist natürlich schwierig, rein materialmäßig, da man entweder Spezialwürfel bräuchte und auswechseln müsste, oder beschreibbare (und wieder abwischbare) Blankowürfel verwendet. Oder eben ziemlich unsexy verschiedenfarbige W6 benutzt, bei denen man irgendwo gesondert festhält, welche Zahlen dann für Erfolge stehen. Was denkt ihr über das System? Ist das nur was für den virtuellen Spieltisch?


*) Fighting Fantasy Legends (und die Deathtrap Dungeon Trilogy) gibt es für PC und Android/iOS. Für Smartphones liegt der Preis bei etwa 3,50 Euro. Auf dem PC kostet das Spiel via Steam etwa 7 Euro.

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Ein obskurer Song beschäftigt seit 2007 hunderte, wenn nicht tausende, Amateur-Musikdetektive rund um die Welt. Seit 2019 und der Veröffentlichung dieser Story im YouTube-Kanal "Whang!", der Kuriositäten aus dem Internet unter dem Label "Tales from the Internet" recherchiert und aufbereitet, hat sich die Suche noch einmal intensiviert. Im Zeitalter der unmittelbaren Information mutet es wie ein Anachronismus an, der auch einer der Hauptgründe dafür sein dürfte, warum dieses Phänomen so viele Musikfreunde umtreibt. Schließlich landete die Story auch in diversen Zeitungsmedien, darunter auch das bekannte Musikmagazin "Rolling Stone".

Die Rede ist von... tja, da fangen die Probleme schon an. Denn niemand weiß, WER den Song schrieb, WER ihn sang, WANN genau er veröffentlicht wurde und WAS aus den/dem Interpreten wurde. Man ist sich noch nicht einmal einig, wie einzelne Strophen des Songtextes wirklich lauten. Zunächst als einminütiger Soundschnipsel aus einem Kassettenmitschnitt (wie man es damals so machte) auf eine Suchplattform hochgeladen, wurde später auch die Version in voller Länge veröffentlicht. Ein Fake gilt als ausgeschlossen. Seitdem gibt es kreative Coverversionen und Remasterings auf YouTube zu finden. Diejenige, die den Post-Punk-Song hochlud, wollte einfach nur ganz arglos wissen, wer die Band war, die ihn sang. Weil sie den Song irgendwie mochte. Doch es entwickelte sich eine kultartige Gemeinde um den "wavigen" Vertreter eines typischen 80er-Jahre-Sounds irgendwo zwischen "Sisters of Mercy", "Joy Division" und "Depeche Mode", der musikalisch nicht besonders heraussticht, aber einen nicht zu leugnenden Ohrwurm-Charakter hat.

Bislang hat man sich, quasi unausgesprochen und ususmäßig, darauf geeinigt, den Song "Like the Wind" zu nennen. Doch man findet ihn auch unter anderen, möglichen Namen, z.B. "Check it in, check it out" oder "Summer Blues". Weiterhin gilt allgemein als gesichert, dass er in der NDR-Sendung "Musik für junge Leute" irgendwann zwischen 1982-84 gespielt und folglich auch mitgeschnitten wurde. Der DJ der Sendung, Paul Baskerville, arbeitet immer noch beim Rundfunk, erinnert sich aber nicht mehr an das Lied. Er versprach jedoch seine Unterstützung und kündigte an, seine über 10.000 Schallplatten umfassende Musiksammlung im Keller durchzuschauen, sobald er die Zeit dafür habe. Auch andere Spuren, darunter das GEMA-Archiv sowie die Musiklisten des Senders, verliefen bisher im Sande. Die besessendsten Forscher eines Reddit-Subthreads haben so ziemlich alles an dem Song analysiert, etwa den Akzent des Sängers, um kleinste Hinweise zu finden.

Hier ist ein Link zu einer remasterten Fassung des Songs auf YouTube. Vielleicht kennt ihn ja einer von euch (vermutlich eher älteren Forenusern) das eingängige Lied. Zudem hat sich jemand auch die Mühe gemacht, die Magnetband-Ermüdung jener Audiokassetten von damals zu berücksichtigen und eine geschwindigkeitsbereinigte Version zu erstellen, die vermutlich näher am originalen Sound ist.

Es ist eine kleine, sehr spannende Geschichte. Vielleicht eben gerade in einer Zeit wie der heutigen, wo sonst jede Info innerhalb weniger Sekunden abrufbereit ist. Da ist ein Geheimnis umso verlockender...

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[Dislaimer von Greifenklaue] Das Thema hab ich aus dem Serienthread zu Picard abgetrennt, dann kann es hier ggf. etwas allgemeiner diskutiert werden. Titel von mir, [Disclaimer Ende]

Ich verstehe nicht, wieso man sich dort so künstlich über Diversität aufregt. Schon gar nicht, wenn es um das Star Trek franchise geht. Die waren m.W.n. immer dem Rest ein bisschen voraus. Aber vielleicht soll das ganze auch einfach ein dummer und nicht witziger Kommentar auf einen Hype sein. Verstehe das nicht und lustig find ich das auch nicht. Also was soll das? Erklär mir das mal einer bitte.

Was und wie "Doomcock" das gemeint hat, kann ich Dir nicht darlegen. Das muss man selbst interpretieren.
Ich persönlich sage dazu, dass es in meinen Augen nicht um Diversität als solche geht, sondern um die politisch getriebene Agenda, die "political correctness", die dahinter und generell hinter der "woke culture" Hollywoods steckt. Man rammt diese Botschaften in all den vielen Neuverfilmungen (u.a. von Disney und seinen eingekauften Marken) dem Zuschauer mit der Faust den Rachen hinunter. Da müssen klassische Figuren aus Film- und/oder Comic-Geschichte für Neuverfilmungen in anderer Ethnie oder mit anderem Geschlecht gecastet werden, ein seit Jahren bestehener Kanon wird aufgeweicht oder gleich ganz über Bord geschmissen, u.v.a.m.
Der wirklich schmerzhafte Dorn in meinem Auge ist dabei jedoch, wie unsagbar schlecht dies dann erzählerisch verpackt ist. Wie künstlich und peinlich z.B. Frauenrollen dann als "starke, unabhängige Individuen" hingestellt werden - und zwar nicht, weil sie etwa die "hero's journey" durchmachen, an deren Ende dann klar ist, warum sie Heldinnen wurden (bestes Beispiel hier: Luke Skywalker vs. Rey) - sondern eben schlicht deshalb, weil sie Frauen sind. Oft sind diese Damen dann gleich "Mary Sues", die alles wissen und alles können, ohne dafür etwas bezahlt oder trainiert zu haben. Ellen Ripley in "Alien/s" oder Sarah Connor in "Terminator" - das waren starke Frauen in klassischerweise männlich besetzten Rollen, die überzeugt und begeistert haben. Weil ihre Geschichten toll erzählt wurden, weil Man(n) mit ihnen mitgezittert und mitgefiebert hat, emotional in sie investieren konnte. Und weil sie Schwächen und Ängste hatten, denen sie sich stellen mussten. Aber Rey? Oder Captain Marvel? Oder Batwoman? Denen wurde all ihre Übermenschlichkeit einfach ins Drehbuch geschrieben, aber mussten sie dafür Dreck fressen oder ernsthaft an ihren Herausforderungen wachsen? Wo kann man hier in diese glatten Kunstcharaktere emotional investieren?
Darum verachte ich viele der neueren Filme - beileibe nicht nur, aber auch wegen ihrer beschissen geschriebenen Frauenrollen. Nicht aus Misogynie, die mir persönlich fremd ist, sondern aus Verachtung vor unterirdischen Drehbüchern. Ich begrüße immer gut geschriebene, neue Charaktere - sei es in Film, Buch oder Spiel. Deren Geschlecht ist mir egal.

Sorry, der Rant ging jetzt etwas von der ursprünglichen Richtung ab. Diversität ist nichts schlechtes; schlecht ist nur, wenn sie aufgesetzt und unglaubwürdig ist. Das zieht sich etwa auch durch andere Medien, wenngleich Filme hier deutlich sichtbar (Wortwitz) durch Hollywood geprägt sind. Kürzlich etwa sinnierte ich darüber, warum als Illustration für bestimmte Archetypen in der neuen Warhammer-Fantasy-Roleplay-Edition ausgerechnet die unwahrscheinlichsten Kombinationen gezeigt werden - eine weibliche Zwergenschmiedin etwa. Oder ein deutlich erkennbarer Asiat in der Uniform eines Ostland-Hellebardiers. Oder ein weiblicher Bergarbeiter. Oder ein absolut übergewichtiger Schmuggler, dessen Steigerungen auf Initiative, Geschicklichkeit und Gewandtheit liegen.
Es ergibt vor dem Hintergrund der Spielwelt und der Realität dieser Berufe keinen großen Sinn. Dabei sage ich nicht, dass solche Kombinationen NIE vorkommen können, sondern nur, dass sie zum GROSSEN TEIL extremst unwahrscheinlich sind. Aber sie sind eben als Archetypen drin, um zu zeigen: schaut her, wie offen und tolerant und divers wir sind - wir haben es euch extra aufgemalt! Damit darf sich nun niemand mehr angegriffen fühlen. Grundgütiger!
So. Rant vorbei.

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Moin Leute,

da in diesem Thread die Frage aufkam, was das jetzt auf Deutsch erscheinende Fantasyrollenspiel Dungeon Crawl Classics (DCC) nun so besonders macht, antwortete Greifenklaue u.a. damit, dass es eben "weird fantasy" (dt. etwa "fremdartig", "seltsam") ist, jedes Abenteuer anders ist und {dadurch} einen "sense of wonder" (dt. etwa "ein Gefühl des Staunens") erzeugt.

Da Weird Fantasy völlig systemunabhängig ist, dachte ich mir, dass ein eigener Thread hier interessant sein dürfte, um diese Fantasy-Gattung genauer zu definieren und zu beschreiben. Und der Frage nachzugehen: warum ist das so toll?

Ich fange mal an mit dem Versuch einer Einordnung/Definition dieser Fantasy-Spielart. Zunächst einmal beschreibt "weird" (also "seltsam") schon ganz gut, was dieses Genre eben nicht ist: nämlich typisch. Sprich: Weird Fantasy beschreibt keine typischen "Vanilla"-Fantasywelten, ob es nun die tolkienistisch geprägten Spielarten sind, die einen westlich-spätmittelalterlichen Hintergrund mit fantastischen Elementen und EDO (elves, dwarves, orcs) haben, oder solche, die nach anderen Epochen der Erdgeschichte modelliert sind - etwa bronzezeitliche oder frühmittelalterliche Spielarten - und deren Weltphysik sowie kulturelle und technische Entwicklungen größtenteils übernehmen. JEDOCH enthalten auch Weird-Fantasy-Settings nicht selten Elemente solcher Welten, die dann durch andere, krass abweichende Elemente (z.B. aus der Science-Fiction) verfremdet und umgewandelt werden. Damit kann man Weird Fantasy also immer als ein Amalgam aus unterschiedlichsten Versatzstücken beschreiben, die sich einer einfachen Zuordnung in bekannte Muster entziehen.
Setting-Beispiel (spontan aus dem Ärmel geschüttelt): eine kleine Gruppe intelligenter Pilzwesen mit Zugang zu den Strahlenwaffen ihrer früheren, mittlerweile degenerierten Hochzivilisation herrscht über ein zahlenmäßig größeres, grünfarbenes Menschenvolk auf der kulturellen Schwelle der Spätsteinzeit, während sich die Welt einer Invasion von wurmartigen Parasiten erwehren muss, die aus einer verborgenen Unterwelt emporbrechen.

Für mich sind Weird-Fantasy-Settings deswegen toll, weil sie mit Erwartungen brechen und man als Spieler nicht automatisch auf stereotypische Denkmuster zurückfallen kann. Dinge sind "neu" und stehen (meist) auf unorthodoxe Weise in Zusammenhang. Daher bewirken viele "weird" Settings eben das Gefühl des Staunens - man weiß oder ahnt schlicht nicht, was einen in einer solchen Welt alles erwarten wird. Außerdem hat dieser wilde Genremix für mich auch einen hohen Unterhaltungswert und ich finde das cool.

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Hallo Leute,

besitzt jemand noch alte WHITE-DWARF-Ausgaben (das Spiele-Hausmagazin von Games Workshop), in denen Szenarien und Zusatzinhalte für den GW-Dungeoncrawler WARHAMMER QUEST drin sind? Sollte er sich von diesen trennen wollen, dann bin ich interessiert. Schreibt mir eine PN oder schreibt einen Beitrag in diesen Thread. Danke!

Beispiel:


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