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Nachrichten - Argamae

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Regionales / Re: Cyberpunk an der VHS Quedlinburg
« am: Gestern um 16:24:28 »
Die Veranstaltung fällt leider aus.

Weißt Du näheres zu den Gründen? Auf der VHS-Seite steht ja wirklich nur "fällt aus wegen is' nich'".

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Ich kann den *Spoiler* nicht anklicken, die Funktion ist schon länger außer Kraft (nicht nur bei mir und dem Firefox-Browser).

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WoTC's New D&D Adventure Makes YOU the Bad Guy <- Klick mich!

Der Pundit betrachtet das neue "The Wild Beyond The Witchlight" und findet in seinen Augen fragwürdige Inhalte, darunter eine relativ offenkundige Invertierung typischer D&D-Tropes, verbunden mit einer nicht länger verhohlenen Botschaft an den typischen, regulären D&D-Spieler: "Wir brauchen Dich nicht mehr". Fürderhin versteht er einen bestimmten NSC in dem Buch als Anspielung auf sich und seine Person.

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Rollenspiel / Re: Was hast Du RPG-technisch neues?
« am: 13. Oktober 2021, 18:16:25 »
Ist das GOR RPG den entsprechend der sexlastigen Vorlage?

Das Thema (Sex, BDSM und Sklaverei) wird klar und offen angesprochen, zusammen mit verschiedenen Möglichkeiten für die Spielleitung, diese Thematik umzusetzen. Prinzipiell von "gar nicht" bis "going all-in". Bildlich gesprochen. Die (guten) Schwarzweiß-Illus gehen aber über die Darstellung nackter Brüste nicht hinaus.
Was mir persönlich gut gefällt, ist, dass sich das RPG aber nicht darauf versteift (*pun absolutely intended*), um es zu einem zentralen, voyeuristischen Inhalt zu machen, sondern die sexuellen Bezüge im Zusammenhang mit der aus Kasten bestehenden Kultur beschreibt, für die Sklaverei ein integraler Bestandteil ist, und abseits davon viele klassische Abenteuermöglichkeiten eines Science-Fantasy-Settings herausarbeitet.

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Rollenspiel / Re: Was hast Du RPG-technisch neues?
« am: 12. Oktober 2021, 15:44:06 »
Ein paar exotische Sachen...



TALES OF GOR: GOREAN ROLEPLAYING sowie den Enzyklopädie-Begleitband "World of Gor" von James "Grim Jim" Desborough
Offizielles RPG basierend auf den Gor-Romanen (Science-Fantasy) von John Norman; verwendet die OpenD6-Engine.



SPACE DUNGEON von Richard Sembera in der One-Volume-Edition
OSR-Rollenspiel auf Basis von AD&D. Reine, wenngleich sauber formatierte Bleiwüste ohne Illustrationen. Es fokussiert sich auf die Frage: Was wäre, wenn die Entwickler des bekanntesten Rollenspiels der Welt statt "Sword & Sorcery" die goldene Ära der Science-Fiction als Grundlage verwendet hätten.


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RPG-News / Re: Neues aus den deutschen Klein- und Fanverlägen
« am: 11. Oktober 2021, 18:44:58 »
Ach, Mist, wieder Fantasy - ich warte ja immer noch auf eine Übersetzung des Stammvaters Blades in the Dark.

Ist das nicht letztlich auch Fantasy?

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Arena / Re: Wer ist euer Lieblingsbond?
« am: 10. Oktober 2021, 15:49:31 »
Okay dann scheinen sich da unsere Geister ein wenig zu teilen. Ich mag viel Bondfilme Der Bosnan-Ära auch nicht so gerne. Aufgrund der übertriebenen Effekte, ähnlich wie bei den Fast & Furious-Filmen.
Ich mochte ihn vom Schauspielerischen Punkt aus. Für die Rolle und zu dieser Zeit.

Lieblings Bondfießling ist für mich übrigens Gerd Fröbe in Goldfinger.

An Bond scheiden sich auf jeden Fall die Geister. ;)
Einer meiner absoluten Lieblings-Bondfilme ist mit Brosnan - "Golden Eye". Ebenfalls in meiner Top Ten ist auch "Die Welt ist nicht genug". Ich fand ihn in der Rolle insgesamt großartig, wenn auch nicht alle Drehbücher toll waren.

Und ja, für mich ist Auric Goldfinger definitiv auch in der Top 3 der Bond-Bösewichte zu finden.

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Arena / Re: [KINO] Zuletzt gesehen...
« am: 10. Oktober 2021, 15:44:40 »
Da ich extremen Schnupfen und vor allem Husten habe, verzichte ich heute auf den Kinobesucht. Schätze dann wird es wohl doch nur ein Blu Ray-Abend wenn er denn auf dem Silberling rauskommt...

Da könntest Du noch etwas drauf warten müssen. Angeblich hat sich die Verkaufsauswertung des Films auf deutlich nächstes Jahr verschoben (hat mir zumindest eine Quelle berichtet).

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Arena / Re: [KINO] Zuletzt gesehen...
« am: 10. Oktober 2021, 08:32:36 »
Schade....

Also, dass ist natürlich hart meine eigene Meinung. Ich habe NO TIME TO DIE nochmal Revue passieren lassen. Und finde ihn abschließend leider schlecht.

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Arena / Re: Wer ist euer Lieblingsbond?
« am: 10. Oktober 2021, 08:28:17 »
Kann man den Schauspieler von seiner Rolle trennen? Es gibt wohl Brosnan-Filme, die mir besser gefallen als James Bond.

Zitat
Wie gesagt, deswegen mochte ich Bond lange grundsätzlich nicht, bis mir die Hörbücher am Original zeigten, dass es deutlich härter geht, was mich mit den ersten Bonds versöhnte.
Roger Moore kenn ich von "Die Zwei", dem mag ich Rumkaspereien zu verzeihen.

Ich muss nochmal nachfragen, weil ich nach deinen Erwiderungen immer noch nicht verstanden habe, was du meinst. Also bei Brosnan findest du es albern, weil du ihn als Bond nicht ernstnehmen kannst? Liegt es daran, dass Brosnan bei dir auf andere Rollen abonniert ist? Bei Moore hingegen lässt du es ihm durchgehen, weil er dir in ähnlichen Rollen so schon begegnet ist?

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I Told You So About "Evolved" Edition D&D - But its Actually WORSE! <- Klick mich!

Weitere Betrachtungen zu Änderungen in der kommenden, neuen D&D-Edition, basierend auf neuen Aussagen von Chief-Woke-Officer Jeremy Crawford.

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Arena / Re: [KINO] Zuletzt gesehen...
« am: 09. Oktober 2021, 19:34:30 »
Dieser Gut/Schlecht-Reglung nach müsste No Time to Die wieder sehr gut sein.... ;D

Nope.  ;D

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Arena / Re: Wer ist euer Lieblingsbond?
« am: 09. Oktober 2021, 19:33:34 »
Ich habe keinen Lieblings-Bond. Das stelle ich fest, während ich mich nochmal durch alle Bond-Filme gucke.

Jeder Darsteller fügte der Figur Akzente hinzu bzw. ihren eigenen Stil. Connery war der erste und daher automatisch prägend. Am wenigsten überzeugend war für mich George Lazenby, aber der hatte auch nur einen Film Zeit - die Leute wollten Connery zurück. Den bekamen sie dann nochmal in "Diamantenfieber", einem insgesamt sehr schwachen Bond-Film. Moore verlieh der Rolle anschließend mehr Humor (insbesondere die Plots der Filme seiner Ära waren - gemessen auf einer Bond-Skala - am hanebüchendsten). Dalton fand ich auch sehr interessant, mit ihm wurde es wieder ruppiger. Brosnan verkörperte dann eine runde Mischung aus Gentleman und Härte, spielte auch in zweien meiner Lieblingsbondfilme. Er war auch der bestaussehendste Bond, sofern ich das als Hetero-Kerl beurteilen kann. Und Craig war... gewöhnungsbedürftig zu Beginn - eroberte sich dann aber nicht zuletzt durch seine raue physikalische Präsenz einen verdienten Platz in der Riege.

Ich kann also jedem etwas abgewinnen.

Derzeit mache ich auf Facebook gerade eine persönliche Top Ten meiner Lieblings-Bond-Titelsongs. Aktuell bin ich bei Platz 7. Da dürften die Meinungen sicher auch weit auseinander gehen.  ;)

Kasperle-Theater. Kann ich nicht ernst nehmen.

*Lach*
Als ob das bei Brosnan anders war als bei den anderen Bond-Darstellern.  ???


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Arena / Re: [KINO] Zuletzt gesehen...
« am: 07. Oktober 2021, 13:14:48 »
Trotz oder gerade wegen des oben Geschriebenen: NO TIME TO DIE/KEINE ZEIT ZU STERBEN müffelt ein bißchen nach einem großen Reset des ganzen Franchises. Und der Himmel weiß, was Hollywood dann daraus macht...  :-/

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Arena / Re: [KINO] Zuletzt gesehen...
« am: 06. Oktober 2021, 10:46:57 »
Ich gehe heute Nachmittag in den 25. Bondfilm, "KEINE ZEIT ZU STERBEN". Wieder einmal holprig übersetzt aus dem Englischen (NO TIME TO DIE).
Das gleichnamige Titellied von Billie Eilish gefällt mir schon mal sehr gut - obwohl es völlig untypisch für ein Bond-Theme ist.

Der befürchtete "Wokeness"-Overload findet laut meinen bevorzugten YouTube-Rezensenten nicht statt - was mir auch den Schubs über die Entscheidungslinie gegeben hat, doch mal wieder ein Lichtspielhaus aufzusuchen. Dennoch soll der Film in seiner Komposition "merkwürdig" sein. Und ob ein Bondfilm nun fast 3 Stunden lang sein muss, bezweifle ich auch stark. Aber egal. Heute rein - in Maxximum 3D. Berichte dann später an dieser Stelle.

***SPOILER*** (bitte mit Maus markieren, um den Text zu lesen, da die Spoiler-Funktion mit verborgenem Text immer noch nicht funktioniert)
So, 2 Stunden und 43 Minuten habe ich mit relativ wenigen anderen Besuchern im dunklen Kinosaal verbracht, um eines mit Gewissheit festzustellen: das ist zu lang für einen Bond-Film. Eh der erwartete Bond-Vorspann, unterlegt vom melancholisch-zerbrechlichen Titellied von Billie Eilish, überhaupt einsetzt, vergehen (gefühlt) 20 Minuten. Und wenn auch die Faust-ins-Gesicht-Wokeness ausblieb: KEINE ZEIT ZU STERBEN ist definitiv und ganz augenscheinlich ein Film der "post-modernen" Ära. Noch nie sah man Bond so emotional und teils hilflos. Und noch nie wurde diese Seite der Filmfigur so stark ausgeleuchtet wie hier. Nationale und politische Interessen finden in der Story kaum Niederschlag. Natürlich geht es wieder einmal darum, die Welt zu retten - diesmal, um eine diabolische Waffe zu vernichten, deren Entwicklung Bonds Heimatland erst vorangetrieben hat. Doch James folgt dem Ruf aus ganz persönlichen Gründen, denn seine Familie ist in Gefahr! What, wait, family? Jepp. Wie sowohl er als auch der Zuschauer erst später erfahren, hat er mit seiner Freundin Madeleine (wunderschön verkörpert und gut gespielt durch die Französin Léa Seydoux) eine Tochter. Und diesen Umstand nutzt Filmschurke Lyutsifer Safin (ja, spricht sich tatsächlich "Luzifer" aus) auch, um Bond gefügig zu machen und ihn zu manipulieren. Doch Safins (Rami Malek) Geschichte beginnt viel früher, als sich Madeleines und seine Wege bereits im Kindesalter von Bonds späterer Liebschaft kreuzen.
KEINE ZEIT ZU STERBEN spielt mit Lug, Trug, Geheimnissen, Paranoia und der inneren Rastlosigkeit des Titelhelden, der jobbedingt arge Probleme mit dem Vertrauen hat. Die relativ verschachtelte Geschichte hangelt sich an vielen sehr gut inszenierten "set pieces" entlang, die besonders in den Action-Momenten wieder überzeugen können. Zwar erreichen insbesondere die Schießereien nicht die Brillianz etwa des Schottland-Shootouts in "SKYFALL", doch insgesamt wird hier sehr gute Kost geboten. Auch Nebenfiguren wie Bonds langjähriger Freund Felix Leiter, Q, M und Moneypenny tauchen auf und bereiten den Boden, über den 007 zum Finale eilt. Apropos 007: diese Nummer wird während eines Zeitsprunges von 5 Jahren, der zwischen Vorgeschichte und Hauptfilm liegt, neu vergeben, als James als "untergetaucht" gilt: an Nomi (Lashana Lynch), eine neue, schwarze, weibliche Doppel-Null-Agentin. Diese kommt im Film sehr unsympathisch und arrogant rüber (Bond als Figur war auch mitunter arrogant, konnte aber immer durch Charme punkten - dieser geht Nomi aber ab). So kommt es in Folge zu einigen Wortduellen zwischen Dinosaurier Bond und "strong independent wahmen" Nomi. Das ständige Sticheln wird aber alsbald eingestellt, als beide enger zusammenarbeiten. Lashana Lynch kommt auch nicht über eine Nebenrolle hinaus - Craig bleibt Dreh-, Mittel- und Angelpunkt des gesamten Films.
Ebenfalls wenig Charisma versprüht Rami Malek als psycho-manipulativer und herumphilosophierender Giftmischer und "Boss Gegner". Seine Bedrohlichkeit wirkt nicht über seine übertrieben theatralische Leinwanderscheinung hinaus, er bietet auch physikalisch keine Imposanz. Fast mickrig für einen Bond-Nemesis. Und so gibt es auch nur zwei direkte Konfrontationen zwischen ihm und Bond, von der er die erste erstaunlicherweise überlebt und ich den Film noch einmal sehen müsste, um zu erklären, wie ihm das in der Situation gelungen ist. In der zweiten Konfrontation gelingt es "Luzifer" jedoch, dem bekanntesten Agenten der Welt sein Gift zu injizieren, ehe er selbst das Zeitliche segnet. Und durch eine recht konstruierte Situation, die nicht so recht Sinn ergibt, kommt es zu einem Novum in Bond-Filmen: der namensgebende Protagonist stirbt. Und diesmal wirklich. Ja, richtig gelesen: James Bond opfert sich, weil er buchstäblich selbst zu einem tödlichen Gift für seine Familie geworden ist. Ob man darin nun den versteckten, ultimativen Schlag gegen das Patriarchat vermuten möchte, überlasse ich jedem selbst. Zudem werden auch zwei andere langjährige Elemente der Filmreihe eliminiert: Felix Leiter und S.P.E.C.T.R.E., die Verbrecherorganisation (wobei deren Auslöschen echt ein bißchen billig geraten ist). Wirkt ein wenig wie ein Großreinemachen. Emotional aufgeladen ist dieses Ende aber in jedem Fall. Und während die verbliebenen MI6-Kollegen auf ihn anstoßen, und Madeleine ihrer Tochter von der Legende Bond erzählt, fragt sich der Zuschauer im flimmernden Lichte des Abspanns angesichts der finalen Zeile "James Bond will return" nur eines: als wer und als was? Und das ist eine gute Frage.

*** SPOILER ENDE ***

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