Autor Thema: [2Q12] Clockwork Angel - Durchgelesen  (Gelesen 1081 mal)

Gekko

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[2Q12] Clockwork Angel - Durchgelesen
« am: 15. April 2012, 21:36:39 »
Diesmal hab ich mich beeilt und bin am Freitagabend mit dem Buch durch gewesen, steht ja schließlich noch das Bonusbuch in diesem Quartal an.

Ich muss schon sagen, dass mir der erste Teil dieser neuen Reihe gut gefallen hat. Etwas schade finde ich nur, dass der Band irgendwie so sehr unfertig endet, man also praktisch mit dem nächsten Band weiterlesen muss. Irgendwie ist ja praktisch kein Handlungsstrang aufgelöst worden. ;)
Leider ist ja dieser zweite Band, wenn ich das richtig sehe, noch gar nicht erschienen.
Ich hab mich natürlich - wie immer - wieder gar nicht mit der Autorin oder der Reihe beschäftigt. Jetzt stell ich fest, dass Die Chroniken der Schattenjäger offenbar eine Art Spin-off von Die Chroniken der Unterwelt ist. Nun ja, finde ich das nun gut oder nicht? Einerseits hat mir der Band ja gut gefallen, andererseits möchte ich nicht in noch eine Serie einsteigen. Hab aber gerade ergoogelt, dass wohl die Chroniken der Unterwelt verfilmt wird. Puuhh. Glück gehabt.

Zurück zum Band. An meiner Einschätzung im Reingelesen-Thread hat sich nichts geändert. Interessante Charaktere, spannende Rahmenhandlung und insgesamt gute Unterhaltung. Ich glaube zwar nicht, dass das jemals als ganz großer Klassiker der Fantasy-Literatur gelten wird, gefallen hat's mir trotzdem.

Note: 2

Greifenklaue

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Re: [2Q12] Clockwork Angel - Durchgelesen
« Antwort #1 am: 17. August 2012, 08:00:31 »
So, endlich durch!

An meiner Einschätzung ändert sich allerdings auch wenig, am Ende nimmt es allerdings durchaus nochmal etwas Schwung auf. Insgesamt gibt es von mir ne 4.

Größter Kritikpunkt: Viktorianisches Flair kommt so gut wie nie auf. Das mag im wesentlichen daran liegen, dass sich so gut wie jeder mit Vornamen anredet, die Konventionen dieser Zeit keine Rolle spielen und es größtenteils in einem Gebäude spielt.

Zweitens ist es ziemlich auf eine junge, weibliche Zielgruppe zugeschrieben - bin ich beides nicht.

Das die Autorin im Nachwort erwähnt, dass sie noch nie in London war, war hingegen amüsant ... Hätte sie nicht extra erwähnen brauchen.

Mein Fazit: Wer Urban Fantasy mag und die Dresden Files durch hat, sollte mal zu Tanya Huff greifen (Chroniken der Hüter) oder Simon R. Green (Geschichten aus der Hightside). Die haben auch Witz und einen eigenen Charme, sind aber deutlich erwachsener und literarisch anspruchsvoller.
« Letzte Änderung: 17. August 2012, 08:09:19 von Greifenklaue »
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Re: [2Q12] Clockwork Angel - Durchgelesen
« Antwort #2 am: 17. August 2012, 08:42:48 »
Naja ... weder Fisch noch Fleisch das Ganze. Die Ansätze sind ganz nett, doch es kommt zu keiner Zeit zu einer Steigerung der erzählerischen Qualität. Und nur weil die Reihe auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist, bedeutet das nicht dass diese nicht auch geistig gefordert werden will. »Clockwork Angel« bietet diesbezüglich rein gar nichts und ist ausschließlich auf Unterhaltung ausgelegt - was aber auch nur teilweise gelingt.

Ich dachte, dass die Geschichte nach etwa 200 Seiten noch einmal anziehen würde - stattdessen dümpelte sie auf Seifenoper-Qualität vor sich hin und bot weder Überraschungen noch ein packendes Finale.

Von mir gibt's schlussendlich auch eine 4.
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Lazarus

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Re: [2Q12] Clockwork Angel - Durchgelesen
« Antwort #3 am: 17. August 2012, 15:51:07 »
Ja ich denke ich schliesse mich meinem Vorredner an.
Zum einen seichte leichte Sommerlektüre die sich gemütlich auf der terasse durchschmöckern leis,
aber im Grunde von allem zu wenig.
Zu wenig Steam, zu wenig Victorianisch, zu wenig Horror,
wie Klaue es schon anmerkte mehr was für weibliche Jugendliche Fans
ich möchte mal behaupten das da Harry Potter noch spannender war.

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