Autor Thema: Nachlese zum Domänentreffen NOVEMBER 2009  (Gelesen 1740 mal)

McArden

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Nachlese zum Domänentreffen NOVEMBER 2009
« am: 23. November 2009, 14:30:53 »
Die Ruhe vor dem Sturm...

Wie es scheint ist die Domäne seit dem letzten Treffen glimpflich davon gekommen – noch zumindest. Dafür breitet sich meiner bescheidenen Meinung nach ein schleichender Irrsinn aus. Aber der Reihe nach.


Es traf angekündigter Besuch aus Griechenland ein. Ein Bibliothekar, der aufgrund einer Anfrage des Clans des Tieres zu Helmstedt den weiten Weg auf sich genommen hatte, um Informationen über eine Gegend im Südwesten seines Landes zu übermitteln. Eine offenbar für Kainiten gefährliche Gegend. Und ausgerechnet dort hin drängt es nun einige der Domänenmitglieder. Und nein – nicht die Gangrel oder Bruhja. Ausgerechnet der Clan der Rose hält sich für berufen, sich an fremden Gestanden zu beweisen. Da bleibt mir nur die Hoffnung auf eine ästhetische Trauerfeier – obwohl die Chancen dafür schlecht stehen wenn sie von den einzig zurückgebliebenen Nosferatu ausgerichtet wird…

Das alles fing beim letzten Treffen an, als der scheinbar einzig wirklich begabte Toreador Helmstedts, Herr Byard,  mitten im Elysium durchdrehte und einen vermeintlichen Besucher wahrnahm, den sonst keiner sehen konnte. Er hat sich offenbar von seinen Anwandlungen bislang noch nicht ganz erholen können und machte zwar einen um einiges ruhigen Eindruck, schreckte aber von Zeit zu Zeit auf – durch einen eisigen Luftzug, wie er sagte. Ob er in dieser Verfassung noch zum Hüter taugt, wage ich zu bezweifeln. Was der Angelegenheit allerdings einen noch bedenklicheren Charakter verleiht ist die Tatsache, dass sich der Seneschal, Herr Felgsmann, von dieser Hysterie scheinbar anstecken ließ. Und so kam es, dass sich Herr Byard und Herr Felgsmann wieder einmal mehr auf die Suche nach einem fiktiven Eindringling machten. Erfolglos versteht sich…

Aber auch Herr Mono, unser Sheriff und Primogen des Clans der Verborgenen, wartete mit finsteren Neuigkeiten auf. Der Besucher vom letzten treffen, ein angeblich 'adeliger' Bruhja aus Amsterdam, hatte einige Namen und Begriffe fallen lassen, denen Herr Mono nun nachgegangen war. Diese Spur führte zum einen direkt zu mächtigen Figuren aus der Voodoo-Religion und zum anderen zu einem russischen Ikonenmaler aus dem 14. Jahrhundert.

Kurzum, die bislang aufgezogenen Wolken sind finsterer als alles was sich in den letzten Jahren als Unwetter über der Domäne zusammengebraut hatte. Ich für meinen Teil vernagele besser schon einmal die Fenster meiner Zuflucht…

Aber weiterhin eine angenehme Nacht wünscht
der Nachtschatten – nicht autorisierter Chronist


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...where is the morning? Where is the sun? A thousand years of midnight - the sunrise is gone!