Autor Thema: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog  (Gelesen 14244 mal)

Greifenklaue

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #75 am: 30. August 2009, 01:41:55 »
Roderick, dankbar für die Möglichkeit sich beweisen zu können - und zugleich neugierig, um was es eigentlich geht - nickt Berand knapp zu, während er aufsteht.

Am nächsten Tisch zur Alkove zieht er sich schon einen Stuhl heran, während er fragt, "Darf ich mich dazusetzen?". Der Blick der beiden Besucher*, die dort speisen scheint eher für ein Nein! zu sprechen, aber offen wollen sie es nicht sagen. Ein Blick faellt herueber zum durch die Kapuze verdeckten Berand, als Roderick im verschwoereischen Tonfall fluestert, War mir nicht ganz geheuer.


(*Ich lass mal offen, theoretisch koennten das zwei schon in der Geschichte aufgetauchte Gesichter sein...)
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

Wormys_Queue

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #76 am: 30. August 2009, 23:20:35 »
Schwurtag, der dritte Tag im Gozran des Jahres 4703, am Nachmittag, im Wilden Hund

"Naja, jedenfalls kannste ja einfach den jungen Ganswert fragen, wenn Du das offiziell machen willst, ansonsten würd ich mir einfach nehmen, was sonst keiner haben will."

Kullens Gesichtsausdruck wird plötzlich berechnend.

"Apropos nehmen, sag mal, hast Du vielleicht Lust, dir ein paar Segel zu verdienen? Ich hätte da vielleicht ein kleines Angebot für dich, wenn Du die Sache für dich behalten kannst..."

Wormys_Queue

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #77 am: 30. August 2009, 23:42:39 »
Schwurtag, der dritte Tag im Gozran des Jahres 4703, gegen Mittag, im Rostigen Eimer

"Und Du bist sicher, dass sie das Objekt beim Gnom deponieren?"

Chaum Ganswert und sein wenig vertrauen erweckender Gast reden zwar leise, doch nicht leise genug, als dass Roderick von seinem neuen Platz aus nicht immer wieder ein paar Brocken mitbekommen würde, und den Rest kann er sich zusammenreimen.

"Ganz sicher, sie haben ausdrücklich von Tidwoads Tresoren gesprochen, weil sie die für abolut narrensicher halten."

"Narren ist das Stichwort," nickt Chaum grimmig, "Ich gehe jede Wette, dass wir nicht länger als bis morgen warten müssen, um von einem mysteriösen Überfall auf die Tresore zu hören. Tidwoad wird ganz außer sich sein vor Wut... und im stillen Kämmerchen das Gold zählen, dass er dafür bekommt."

"Wir müssten ihnen zuvorkommen, Herr, aber ich dachte immer, die Tresore wären einbruchssicher?"

"Sind sie ja auch, soweit ich weiß, aber das ist nur unser Problem, wenn wir die Karte retten wollen. Außerdem bräuchten wir dafür die geeigneten Leute, gegen Smenks Schergen hätten die meisten hier keine Chance."

"Was ist mit den Abenteurern, Herr?"

"Kann ich mir nicht leisten, und außerdem traue ich ihnen nicht. Der Magier ist für meinen Geschmack zu aalglatt, und die Elfe hat Blut am Dolch kleben, da bin ich sicher. Nein wir bräuchten jemanden von außerhalb, jemanden wie den Zwerg, der grad mit dem anderen Typ hier raus ist."

Gaunswert schaut nachdenklich auf, und für einen Moment streift sein Blick über Roderick, ohne diesen allerdings bewusst wahrzunehmen. Dann strafft sich seine Gestalt.

"Ich wags, wenn er ein Spion ist, kann ichs eh nicht ändern und schlechter gehn kanns mir auch kaum noch. Los, lauf ihnen nach und bitte sie zu einer Unterredung mit mir. Sag ihnen, ich hätte ihnen ein Geschäft vorzuschlagen."

Der abgerissene Kerl nickt, springt auf und geht zügig, nach draußen. Chaum Ganswert schaut ihm sinnend nach. "Tja, Spieler, der Einsatz ist gemacht.


...

Roldin wartet noch auf Jotams Entgegnung als plötzlich die Tür von innen aufgestoßen wird und ihn an der Schulter trifft. Nicht fest genug, um den stämmigen Zwerg aus dem Gleichgewicht zu bringen, aber fest genug, um zurückzuprallen und mit einem dumpfen Klang mit dem Kopf des Türöffners zusammen zustoßen. Stöhnend stolpert dieser nach draußen.

"Au, mein Kopf, tut mir leid Mann, ich wollte Euch nicht... Oh, Ihr seid das!?"

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #78 am: 02. September 2009, 09:13:35 »
Zitat
Gelwick zupft Luca am Ärmel und deutet zu dem Zwergen und dem jungen Krieger hinüber.

"Seht, die zwei da waren vorhin auf dem Marktplatz. Die scheinen auch nicht aus dem Ort zu stammen. Wenn wir also wirklich was "eigenes" aufziehen wollen, wie ihr meint, dann könnte in dieser Gegend ein bißchen Verstärkung dennoch nicht schaden. Besser einen kleineren Anteil als gar keinen, falls wir uns zweit zu viel zumuten. Was denkt ihr?"
"Hm..." Luca scheint zu überlegen. "Ja, vielleicht habt Ihr ja recht und wir brauchen tatsächlich etwas Unterstützung. Einverstanden! Lasst sie uns fragen!"
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"Schatzi? Stellst Du schonmal die Zombies auf?"

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #79 am: 03. September 2009, 17:33:45 »
"Sprich frei heraus! Wofür kannst du ein paar starke Arme brauchen?" sprich Koddak und versucht nicht zu begeistert zu klingen, da er gelernt hat, dass Menschen immer versuchen in ihm Begeisterung für harte Arbeit und schlechte Bezahlung zu wecken!

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #80 am: 19. September 2009, 21:00:36 »
Schwurtag, der dritte Tag im Gozran des Jahres 4703, gegen Mittag, vor dem Rostigen Eimer

Schnell hat sich der Kerl aber wieder gefasst. " Tut mit wirklich leid, Herr, aber ich hab gedacht, ich muss mich beeilen, um euch noch zu erwischen, konnte ja nich' ahnen, dass Ihr direkt vor der Tür stehen bleibt. Aber um so besser, dann is' der Rückweg nich' so weit."

Bevor Roldin oder Jotam ihm dazwischen funken können, spricht er schnell weiter.
"Chaum Ganswert schickt mich, ihr Herren, der Besitzer des Eimers, in dem Ihr hoffentlich grad gut bewirtet worden seid. Er hofft, dass ihr ihm die Ehre erweist, euch auf ein Glas Wein mit ihm zusammenzusetzen. Aufs Haus natürlich. "

Erwartungsvoll sieht der Bote die beiden an.

Schwurtag, der dritte Tag im Gozran des Jahres 4703, am Nachmittag, im Wilden Hund

"Ich hoffe, dass wir deine starken Arme nicht brauchen, aber man weiß ja nie." grinst Kullen. " 's ist eigentlich ein ganz einfacher Auftrag, den wir erledigen sollen. Balabar Smenk, einer der hiesigen Minenbesitzer, hat bei Tidwoad ein paar Papiere hinterlegt, die wohl recht vertraulichen Inhalt haben. Jedenfalls hat er Wind davon bekommen, dass demnächst genau deswegen ein Überfall auf die Bank geplant sei. Und weil er unter diesen Umständen natürlich seine Papiere lieber nicht dort haben möchte, aber auch keine Lust hat, jedem auf den Bauch zu binden, dass die Papiere nicht mehr dort sind, sollen wir heute Nacht dort vorbeischauen, und uns das Zeug von Tidwoad übergeben lassen. Uns hat er nur deshalb gefragt, weil er weiß, dass wir niemanden bescheißen, wenn wir dafür bezahlt werden. Jeder von uns kriegt 10 Segel und er hat uns ausdrücklich gesagt, dass wir noch Leute anheuern dürfen, wenn wir jemanden geeigneten Kennen. Naja, die meisten hier sind Taugenichtse, denen man nicht über den Weg trauen kann, aber du bist in Ordnung. Wär das was für dich?"

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Re: [eGolarion] Die Zeit der Würmer - Prolog
« Antwort #81 am: 05. Oktober 2009, 00:13:06 »
Während sich die abgerissene Gestalt aufspringt und richtung Tür läuft, versucht Roderick ihm nicht nachzugucken und überdenkt das gehörte, "Offenbar wollen die beiden einem Verbrechen zuvorkommen. Smenk gehört zumindest zu den Leuten, für den man besser nicht arbeitet. Scheinbar suchen sie noch ein Trupp Leute, die Smenks schlägern Beinhalt gebieten. Was wohl Berand damit zu tun hat?" Als ihm der Gedanke durch den Kopf schoß, streifte sein Blick den von Berand, dem er unmerklich ein Zeichen gab, als die Augenbrauen leicht hochzuckten.

Schließlich konzentrierte sich Roderick scheinbar auf scheinen Krug, den er mittlerweile gebracht gekriegt hatte von einer gar nicht so jungen Schankmaid, und während er ihr hinterherblinzelte, glitt sein Blick zur Tür ab, neugierig ob der schon Zerschließene wiederkäme. "Wenn er nach dem Zwerg sucht, kann es nicht lange dauern, andererseits ob diese beiden sich zum zurückkommen überreden liessen?"
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."