Autor Thema: [Diskussion] Eskapodcast - Folge 140 – Zehn Dinge, die ich an dir hasse  (Gelesen 201 mal)

fnord

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Diesmal macht der Eskapodcast eine Negativliste über das Hobby:die Top ten habe ich dem Timecode abgenommen, jetzt sind es 15 Punkte.

Zitat: Vielleicht will jemand auch seine eigene, ausführliche Liste bloggen? Das wäre sicher lesenswert!


Warm up- Schaumkronen des Hasses: kollabierende Gruppen und Rauswürfe
01 Inkompatible neue Regeleditionen: Grraaahhhh!!!
02 Lasche neue Regeleditionen: Wuaaahhhh!!!
03 Vergriffene Rollenspielbücher: Fchchchch!!!
04 Zähe und komplexe Regelsysteme: Aaaaaahhhh!!!
05 Schlechte und / oder vorhersehbare Twists: Arrrrrrhhhh!!!
06 Die Kickstaterisierung des Hobbys: Gngngngng!!!!
07 Platzhirsch-Lastigkeit: Huuaaarrhhhh!!!
08  Wuchernde, bizarre Metaplots: Arrrrrrr!!!
09 Schlechte Abenteuer: Buhuhuuu!!!
10 Zu kleine Schrift: Waaahhh?
11 Kitchensink-Fantasy: Wgnnnnpfzl!!!
12 Weirde Settings: Gaaahhh!!!
13 Überkomplexe Figurenerschaffung: Grrrrrr!!!
Resümee: Liebes Hobby, wir hassen dich doch nur, weil wir dich lieben.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2020, 12:20:36 von Greifenklaue »
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
Darin liegt Romeros subversives Genie, dem Publikum zu geben, wonach es sich sehnt – und dann noch eine Menge Zeug dazu, was man nie haben wollte.

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Re: Eskapodcast - Folge 140 – Zehn Dinge, die ich an dir hasse
« Antwort #1 am: 16. Februar 2020, 11:03:17 »
Warm up- Schaumkronen des Hasses: kollabierende Gruppen und Rauswürfe
Zum Glück habe ich für dreißig Jahre wenig kollabierende Gruppen. Ich habe sogar eine Gruppe, deren Kern von drei Leuten seit über zwanzig Jahren läuft (meist sogar wöchtlich). Frisches Blut kommt immer mal wieder dazu.
Rauswürfe gab es bei dieser Gruppe nie,  unser Problem ist eher die Zeit.
In meinen jungen Jahren gab es das hin und wieder.

01 Inkompatible neue Regeleditionen: Grraaahhhh!!!
Früher habe ich den Editionswandel mitgemacht, aber seit 20 Jahren verweigere ich mich dem Wechsel von GURPS 3 auf 4. Und da ich kaum was anderes spiele, kann ich da kaum mitreden. Ich hänge bei Midgard und Shadowrun drei Editionen hinter dem aktuellen Stand her und frage mich bei den Spielgelegenheiten dann immer, ob ich die laufenden Regelen noch nicht oder nicht mehr kenne. Aber eigentlich ist man immer raus.

02 Lasche neue Regeleditionen: Wuaaahhhh!!!
Passiert mir nicht, siehe oben.

03 Vergriffene Rollenspielbücher: Fchchchch!!!
Bei Cthulhu-Abenteuern habe ich aufgegeben, aber es gibt eh mehr Material auch im Netz als man Spielen kann, für wichtige Regelbücher ist dass natürlich die Pest. Für die Neulinge in der Gruppe, die bei uns, die mit GURPS ein dreißig Jahre altes System ist das natürlcih dieschwierig,Wweswegen ich immer wieder günstige Regelwerke im Netz kaufen, damit man sie dann an Neulinge herausgegeben werden.

04 Zähe und komplexe Regelsysteme: Aaaaaahhhh!!!

Komplexe Systeme mag ich , wenn ich sie kann, weswegen ich mich wohl gegen neue Regeln so sperre. Gegen gute, einfache Regeln habe ich nix,weswegen ich leider erfolgslos versuchte, Savage in die Gruppe einzubringen, wurde aber nicht angenommen.

05 Schlechte und / oder vorhersehbare Twists: Arrrrrrhhhh!!!
Ja, wer mag schon schlechte Geschichten.

06 Die Kickstaterisierung des Hobbys: Gngngngng!!!!
Ich habe zwar ein paar Vorbestelleraktionen beim System Matters-Verlag, aber richtige Kickstarter noch nie. Ehrlich geschrieben kommen mir viel zuviele Systeme heraus, die sich nicht genug von den vorhandenen Produkten unterscheiden. Meist findet man eh keine Mitspieler für Exoten.

07 Platzhirsch-Lastigkeit: Huuaaarrhhhh!!!
Beisst sich genau mit dem Kickstarterthema, wenn ich meine vorhandene Gruppe nicht überzeuge, was anderes zu spielen, muss ich mir neue Leute suchen, die das neue mit mir spielen, bei der Fülle der Angebote finde ich die aber kaum, wenn ich mich, weil jeder seinen ungespielten Heartbreaker im Schrank hat.
Wenn man neue Spieler für D&D, DSA, SR oder Call of Cthulhu usw. sucht, istz das eine sichere Bank.

08  Wuchernde, bizarre Metaplots: Arrrrrrr!!!

Diese weltumspannenden Metaplots á la DSA sind sehr abschreckend und meist klappt ja eine einfache Kampagne inhaltlich oder zeitlich nicht.

09 Schlechte Abenteuer: Buhuhuuu!!!
Schlechte Kaufabenteuer  sind der Tod, dafür zahle ich ja Geld, das die gut sind, oder besser als meine. Dabei geht es mir in erster Linie um eien gute Ausarbeitung, als um eien Superidee. Ich brauche Karten, Handout, Charaktergeflechte und -werte und übersichtlich gestaltete Geschichten mit etwas Fleisch auf den Rippen.
Wirklich oft waren Rollenspielabenteuern von Leuten geschrieben, die lieber einen Roman schreiben wollten erstellt, das beisst sich, weil der Fließtext nicht gut zum Rollenspielleiten taugt.

10 Zu kleine Schrift: Waaahhh?
Ist mir bisher nur einmal bei den A5er-Ausgaben von Shadowrun passiert, dass ich die nicht ohne Lupe lesen konnte. Da war der günstige Preis dann doch zu teuer.

11 Kitchensink-Fantasy: Wgnnnnpfzl!!!
Da bin ich hin und hergerissen. Einerseits ist es schön in der altbekannten, tolkinesken Fantelalter herumzuspielen und schon als Spieler zu wissen, wie die Welt gestrickt ist. Andererseits bin ich aus dem Grund wohl auch so Fantasymüde. Für den schnelle Spielspass nehme ich gerne mal KitchenSink, aber als Kampagne nicht.

12 Weirde Settings: Gaaahhh!!!
Hier ist es auch schwierig, sind sie zu abgefahren, dann verstehe ich nix und es schreckt mich ab, geschweige denn, dass ich es den Spielern vermitteln kann. Ist es nicht abgefahren genug, ist es langweilig und ggf. nur Fantasy mit einem anderen technischen Entwicklungsstand.

13 Überkomplexe Figurenerschaffung: Grrrrrr!!!
Dass macht mir eigentlich Spass, aber es spricht gegen  eine schnelle Runde GURPS oder Traveller mit hoher Todesrate. Da hat mir Savage Worlds echt gefallen, als ich nach dem Lesen des GRW mal 10 Figuren am Stück gebaut habe und das flutschte nur so.

Resümee: Liebes Hobby, wir hassen dich doch nur, weil wir dich lieben.

Ja, es ist Jammern auf höhem Niveau und ich bin seit dreißig Jahren Spieler und hoffe die selbe Zeit nochmal draufzulegen!
« Letzte Änderung: 16. Februar 2020, 13:15:40 von fnord »
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
Darin liegt Romeros subversives Genie, dem Publikum zu geben, wonach es sich sehnt – und dann noch eine Menge Zeug dazu, was man nie haben wollte.

Greifenklaue

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Warm up- Schaumkronen des Hasses: kollabierende Gruppen und Rauswürfe
Ja, wieviele Kampagnen hat man schon angefangen und nie beendet? Aber ich hab gelernt und spiele öfter lose Kampagnen (Star Wars, Genesys), kürzere Kampagnen (D&D 5, Warhammer/Ohrhammer), Abenteuer und OneShots. Gibt mir persönlich immer noch viel, oft gar mehr als eine lange Kampagne. Wenn die zwei oder fünf Jahre dauert, hab ich oft eher Bock auf was neues ... - gut, ich hab da aber auch immer genug Input durch Proberunden bekommen, DinG sei Dank.

01 Inkompatible neue Regeleditionen: Grraaahhhh!!!
Hmm. Kommt gar nicht so oft vor, D&D 4 und D&D 5 wären Beispiele, bei Pathfinder 2 weiß ich es gar nicht genau. Bei D&D 4 war ich echt schlecht gestimmt, imho hat man Kernelemente aufgegeben, die zur Marke D&D dazugehören. Zu DSA gehört imho - auch als Hasser dieses Mechanismus - der 3W20-Wurf, obwohl erst in der 2ten Edition dazugekommen (und in der ersten verteufelt). Aber ich hätte ihn modernisiert, dazu gab es mal eine Vorschlagsliste im Tanelorn, wo es mehr als eine Handvoll guter Mechanismen gab, die immer noch 3W20 hatten, aber etwas intelligenter funktionierten. D&D 4 wäre unter abgefeilter Seriennummer ein interessantes und für ein kleines Publikum ein sehr gutes Rollenspiel gewesen sein - etwa so wie ich immer noch Warhammer 3 sehr mag, aber erst der mainstreamigere und gestreamlinte Nachfolger FFG Star Wars ein breiteres Publikum erreichte (gilt auch für eine unserer Runden, die anderthalb Jahre wöchentlich Star Wars und aktuell Genesys Android spielt). D&D 5 hat dann vieles richtig gemacht, ist auch nicht Pathfinder nachgelaufen, sondern hat aus den Alteditionen, D&D 3 und 4 das beste gemacht - für mich funktioniert es jedenfalls sehr gut.

02 Lasche neue Regeleditionen: Wuaaahhhh!!!
Beispiele wären imho DSA 4 auf 5, Shadowrun 4/5/6 oder - hier am deutlichsten - Cthulhu vor der 7, wo sich quasi nix geändert hat und selbst die 7te Edition noch näher an Cthulhu 1 ist als D&D 4 an 5 ... Neue Regeleditionen sind aber auch ein Lebensimpuls des Systems und müssen sein, eines meiner Lieblingssysteme - Dungeonslayers - krankt genau daran. Weder neue Regeledition noch anderweitiger offizieller Nachschub - seit fünf Jahren von Fanwerken am Leben erhalten. Kurz: Insgesamt scheinen mir progressivere Änderungen tatsächlich mehr zu gefallen, trotzdem muss der Markenkern erhalten bleiben.

03 Vergriffene Rollenspielbücher: Fchchchch!!!
Das gehört dazu und ihnen nachzujagen und ggf. zu erbeuten, ist eine Freude. Als kleiner Händler, der ab und an auch Sammlungen versilbert, macht es auch Spaß, wenn ein DSA-Fanatiker seine Sammlung um einige Bände errgänzen kann ...

04 Zähe und komplexe Regelsysteme: Aaaaaahhhh!!!
Ich mag auch komplexere Regelsysteme jenseits von D&D 3/PF (z.B. Warhammer 3 oder Hackmaster), aber in der Praxis steh ich eher auf schlank und elegant - bei Rollenspielregelwerken jedenfalls ... Dungeonslayers, D&D 5, das ultradicke aber im Kern sehr schlanke DCC, Shadow of the Demon Lord und M20 zähle ich z.B. dazu.

05 Schlechte und / oder vorhersehbare Twists: Arrrrrrhhhh!!!
Ich habe eine Phobie gegen selbstgeschriebene Kampagnen, oft kann ich einen Spielleiter so gut lesen oder mich in seine Rolle versetzen, dass ich den Twist vorhersehe. Ich erinnere mich noch an D&D, ewo uns ein Troll angriff und ich sofort richtig riet, dass es sich um eine schwangere Trollin handelte, die nur ihr Kind schützen wollte ...  Ich spiele am liebsten Kaufkampagnen mit ergebnisoffenen Spielleitern, die einzig selbstgeschriebene ist z.Z. Genesys, die ist mir sandboxig, abwechslungsreich und ergebnisoffen genug, als das ich etwas zu meckern hätte (nein, macht echt viel Spsß und bei dem SL, wo ich auch anderes gespielt habe, hat meine Phobie noch nicht angeschlagen. Etwas verdrehtes Lob, aber so ist es gemeint ;))
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

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Vielen Dank, dass Du den Titel geändert hast, dass habe ich verballert.
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
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Vielen Dank, dass Du den Titel geändert hast, dass habe ich verballert.
Hab nur das Diskussion ergänzt, damit es klarer wird und hoffentlich einige hier reinschauen. ;)

06 Die Kickstaterisierung des Hobbys: Gngngngng!!!!
Bin ich ambivalent. Eigentlich ist Kickstart doch für kleine Firmen gemacht worden - und ja, auch Branchenriesen wie Ulisses ist eine kleine Firma. Richtig gemacht und angewendet: Großartig. Als Händler muss ich mich aber oft ärgern. Da beteiligt man sich und will 5 Exemplare. Die kosten im Kickstart einzeln 20 Euro, im Bundle 5 Euro. Wenn ich also alle erfolgreich 5 Euro Erlös (ungleich Gewinn) gemacht, musste sie hoffentlich keinem allein zusenden (da schon zweimal Porto den Erlös auffrist) und binde mein Kapital für ein halbes Jahr - mit dem Risiko es zu verlieren oder noch wesentlich länger drauf zu warten. Die investiere ich lieber in eine Nischenneuheit wie Die schwarze Katze oder My little Pony und hab das während des halben Jahres zwei, dreimal abverkauft (etwa ein Drittel Gewinn, daher Geld verdoppelt - grob kalkuliert). Achso, die Gimmicks, die natürlich jeder Kunde zurecht möchte, gibt es auch nur einmal ... Also: Kickstarts leider ganz oft Käse für Händler - Schade!

07 Platzhirsch-Lastigkeit: Huuaaarrhhhh!!!
Der Großraum Braunschweig-Wolfsburg ist rollenspieltechnisch gut aufgestellt - ich war noch nie zu einer Runde gezwungen, die ich nicht wollen würde (DSA, Cthulhu, Shadowrun und Vampire/WoD lösen bei mir sehr wenig Interesse aus) - es gab immer Alternativen. D&D 5 und davor Pathfinder waren die wahren Platzhirsche, aber gerade auf dem DinG gab es immer wieder sehr viel Abwechslung und Lust zum Ausprobieren, ebenso auf den regionalen Cons. Meine Verkaufscharts vom letzten Jahr: My little Pony und New Hong Kong Story vor Pathfinder und DSA 5 - das spricht für Vielfalt in der Region (und ich hab min. vier DSA-Fans glücklich gemacht, indem ich ihnen Illaris verkauft habe, die schlanke Regelwerkalternative ...).

08  Wuchernde, bizarre Metaplots: Arrrrrrr!!!
Kenne ich eher von DSA und Shadowrun, allenfalls die Vergessenen Reiche mit ihren etwas seltsamen Entwicklung zwischenzeitlich und damit ist nicht nur der Zeitsprung von D&D 3 auf 4 gemeint. Aber ich bin nicht so fest mit dieser Welt verbunden, als das mich das sonderlich stören würde.

09 Schlechte Abenteuer: Buhuhuuu!!!
Hatte ich in den letzten Jahren nicht - bzw. bin ich nicht drauf angewiesen. Ich steh sehr auf die Onepager vom WOPC oder Dungeonslayers, die Kurzformate von Shadow of the Demonlord oder Savage Worlds oder die weirden DCC-Abenteuer. Das letzte Mal, wo ich Probleme damit hatte, war ein Abenteuersammelband von Shadowrun 5 und ich etwas davon leiten wollte, mir aber keins davon gut genug gefiel (weiß eben auch gar nicht mehr, mit welchem System). Bei Star Wars find ich zwar die Startboxen durchgehend gut und auch die dazugehörigen Netzabenteuer, aber die eigentlichen Abenteuerbände sind mir zu schwafelig, unübersichtlich.

10 Zu kleine Schrift: Waaahhh?
Das hatte ich prersönlich noch nicht, bin mir aber dank des engen Kontakts zum Würfelheld dessen bewusst.

11 Kitchensink-Fantasy: Wgnnnnpfzl!!!
Da muss ich doch glatt die Definition nachlesen. Es meint eigentlich nicht EDO-Fantasy, sondern "übervolle" Fantasy-Settings, wo alles drin existiert. Magie? Göttlich und Klerikal. Und Psi. Und Psi II ... Und Ninjas. Kurzum, ich packe in mein Homebrewsetting alles, was ich mag. Das beantwortet, warum ich neben selbstgeschriebenen Abenteuerkampagnen selbstgeschriebenen Settings auch skeptisch gegenüberstehe, hatte das Problem aber eher selten. Bei potentiellen Kitchensink-Settings wie den Vergessenen Reichen ist der Ausschnitt meist so klein, dass er kein Kitchensink bildet (z.B. die aufstrebene Minenstadt Phandelver am Rande der Zivilisation).

12 Weirde Settings: Gaaahhh!!!
Nee, egal ob DCC oder Numenera - ich liebe weird Shit!

13 Überkomplexe Figurenerschaffung: Grrrrrr!!!
Ich spiele auch gern nen vorgefertigten Charakter bei nem OneShot. Ansonsten gilt: Je schneller, je besser. Ich erinnere mich noch an eine Hackmasterrunde: der Rest war schon früh beim SL, Argamae, um Charaktere zu erschaffen, ich kam am abend dazu und hab nen vorgefertigten SC genutzt. Kurzum, der Halbling schleicht im Wald vor (Wieviel Meter? 50m), wurde von Wölfen eingekreist, war sich zu fein auf den Baum zu klettern ("Ich möchte ja auch die Kampfregeln kennenlernen!") und starb noch, als wir den Rand der Battlemap erreichten ... 4h Charaktererschaffung, 15 min gespielt ... Aber ich kann immer wieder drüber lachen ... besonders über letzten Spruch!

Resümee: Liebes Hobby, wir hassen dich doch nur, weil wir dich lieben.
Mit den meisten Punkten hab ich eher weniger Probleme, insofern effektvolles Jammern auf hohem Niveau!!!
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

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Na, haben nur fnord und ich ne Meinung, oder was?
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."