Autor Thema: Wrestling-Smalltalk  (Gelesen 405 mal)

Maniac

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Wrestling-Smalltalk
« am: 21. Juni 2018, 21:34:17 »
Außerdem ist Wrest noch immer ein Extremsport, der an die Substanz geht wenn man ihn sehr lange betreibt.
Persönlich fand ich den Dokumentarfilm "Beyond the Mat" ziemlich interessant. Insbesondere die Szenen wo Terry Funks beim Arzt ist und ihm der Status seiner Knie erklärt werden.
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #1 am: 22. Juni 2018, 09:30:16 »
Außerdem ist Wrest noch immer ein Extremsport, der an die Substanz geht wenn man ihn sehr lange betreibt.
Persönlich fand ich den Dokumentarfilm "Beyond the Mat" ziemlich interessant. Insbesondere die Szenen wo Terry Funks beim Arzt ist und ihm der Status seiner Knie erklärt werden.

Stimmt, der war gut. Wahrscheinlich habe auch alle in diesem Thread "The Wrestler" mit Mickey Rourke gesehen für den ja wohl Jacke "the Snake" Roberts Pate stand. Der wiederum lebt ja noch.
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
Darin liegt Romeros subversives Genie, dem Publikum zu geben, wonach es sich sehnt – und dann noch eine Menge Zeug dazu, was man nie haben wollte.

Maniac

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #2 am: 22. Juni 2018, 09:52:44 »
Wahrscheinlich habe auch alle in diesem Thread "The Wrestler" mit Mickey Rourke gesehen für den ja wohl Jacke "the Snake" Roberts Pate stand. Der wiederum lebt ja noch.
"The Wrestler" ist klasse und ich habe ihn mehrmals gesehen. Gerne schaue ich mir auch die YouTube Videos auf dem Kanal "Wrestlelamia" an und finde es ganz interessant, die Biographien der einzelnen Catcher zu hören. "After WWE he wrestled on the Independent Circuit.." So wie Randy "The Ram" Robinson im Film.

Bei Vader dürfte Übergewicht wahrscheinlich auch eine gewisse Rolle gespielt haben. RIP Big Van.

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wuerfelheld

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #3 am: 22. Juni 2018, 10:26:52 »
Bei Vader war es die Lunge.

Besserwisserboy

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #4 am: 22. Juni 2018, 15:11:58 »
Jake The Snake Roberts hat viel glück daß er noch lebt. Nach seinem Karriere Aus war er starker Alkoholiker und hätte sich fast totgesoffen, wenn ihm Freunde nicht geholfen hätten. Bam Bam Biggelow hatte weniger Glück und ist durch Kokain gestorben, soweit ich weiss. Ist halt schon heftig, wenn der Rum nachlässt und der Job dich nicht reich gemacht hat. 
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #5 am: 22. Juni 2018, 16:33:48 »
Jake The Snake Roberts hat viel glück daß er noch lebt. Nach seinem Karriere Aus war er starker Alkoholiker und hätte sich fast totgesoffen, wenn ihm Freunde nicht geholfen hätten. Bam Bam Biggelow hatte weniger Glück und ist durch Kokain gestorben, soweit ich weiss. Ist halt schon heftig, wenn der Rum nachlässt und der Job dich nicht reich gemacht hat.
Alkoholismus ist ein Großes Problem bei Wrestlern. in den leteten Jahren sind
- Alberto del Rio / El Patron
- Razor Roman
- Big Case (ganz aktuell von WWE entlassen)
- Chris Benoit
- Eddie Gurrero
- Jeff Hardy
- uvm
aufgefallen
WWE als Beispiel hat ja mittlerweile ein eigenes Wellness-Programm, wo sie ihren Stars / Ec-Stars entsprechende Alk- und Drogen-Entzüge bezahlen bzw. unterstützen.

Wobei dieses auch im MMA mittlerweile Kreise zieht.
Hier, auch wenn er schon alt ist, ist immer der Film "Smashing Machine" mehr als einen Blick wert.

Auch im BodyBuilding / Kraftsport sollte man sich mal Videos ( Interviews von Mr. 5% Rich Piana anschauen. Ihn hats mit 46 auch hingerafft, aber er war einer der Wenigen die offen und ehrlich über den Missbrauch von Anaboloka gesprochen hat.

In den nächsten Jahren sollten dann auch immer mehr Leistungssportler aus anderen Sportarten die Radieschen von unten betrachten. Denken wir an das staatlic Doping Programm der Russen. Oder aber an die norwegischen Langläufer, welche sich auch Reihenweise die Adern zerlöchert haben.

Besserwisserboy

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #6 am: 22. Juni 2018, 17:48:21 »
Ich denke daß bei Wrestling der Missbrauch solcher Mittel größer war, da es ja nur in zweiter Linie ein Sport ist und mehr mit Show und Schauspiel als wirklichem sportlichem Wettkampf zu tun hat. Da dürften die Kontrollen eher lascher gewesen sein als in Sportarten wo reale Wettkämpfe stattfinden und wo z.B auch Sportwetten drauf abgeschlossen werden können...

Glücklicherweise ist das aber wohl sehr in die Kritik der Öffentlichkeit geraten und wie es scheint sind die Veranstalter jetzt etwas mehr daran interessiert ihren guten Ruf zu wahren und es gibt weniger davon. Vielleicht wird es aber auch nur besser geheim gehalten.
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #7 am: 23. Juni 2018, 01:06:21 »
Aufgrund des öffentlichen Drucks hat sich bei z.B. WWE einiges geändert. Sieht halt nicht gut aus wenn der US Kongress überlegt da einzugreifen. Da ist man der Sache mit seinem eignen Wellness-Programm zuvorgekommen und konnte die Wogen glätten.

Die Aussage mit der "Schein" und "nicht Sport" Aussage solltest Du nochmals überlegen. Ansonsten, ich lade Dich an dieser Stelle gerne ein, ein paar Trainingseinheiten mitzumachen, sowohl was Technik als auch das Gym angeht. Und besonders aufs Falltraining freue ich mich dann :-) . Wrestling ist Hochleistungssport! Auch wenn die Kämpfe geskriptet sind, aber einen Fall aus einer gewissen Höhe muss du trotzdem einstecken, ob Du Falltechnik, oder Muskeln hast, ist erstmal Nebensache,...


Besserwisserboy

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #8 am: 23. Juni 2018, 10:59:12 »
Ich denke mal da hast du mich falsch verstanden. Meine Aussage bezog sich nicht darauf wie sportlich eine Sache ist sondern auf den Wettkampfgedanken der hinter den anderen Sportarten steht. Da treten Einzelsportler oder Teams gegeneinander an um sich zu messen und möglichst besser als der Gegner zu sein. Das Resultat/Ergebnis ist dabei offen.
Im Wrestling geht es hauptsächlich um die gebotene Show. Das Training und die Grundlagen mögen genau so sportlich oder sogar noch höher sein als bei anderen Sportarten.
ABER, wären die Kämpfe 100% echt und nicht abgesprochen und einstudiert, würde wohl kein Wrestler so alt werden wie heute und es gebe jede Woche Tote oder zumindest Schwerverletzte. Oder aber der Sport wäre bei "richtigem" Wettkampf weitaus weniger spektakulär und mit dem echten Ringen zu vergleichen...
Das ist etwas weiter ausgeführt meine Aussage.
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #9 am: 23. Juni 2018, 11:08:20 »
Ich denke mal da hast du mich falsch verstanden. Meine Aussage bezog sich nicht darauf wie sportlich eine Sache ist sondern auf den Wettkampfgedanken der hinter den anderen Sportarten steht. Da treten Einzelsportler oder Teams gegeneinander an um sich zu messen und möglichst besser als der Gegner zu sein. Das Resultat/Ergebnis ist dabei offen.
Im Wrestling geht es hauptsächlich um die gebotene Show. Das Training und die Grundlagen mögen genau so sportlich oder sogar noch höher sein als bei anderen Sportarten.
ABER, wären die Kämpfe 100% echt und nicht abgesprochen und einstudiert, würde wohl kein Wrestler so alt werden wie heute und es gebe jede Woche Tote oder zumindest Schwerverletzte. Oder aber der Sport wäre bei "richtigem" Wettkampf weitaus weniger spektakulär und mit dem echten Ringen zu vergleichen...
Das ist etwas weiter ausgeführt meine Aussage.
Es ist zu einem Großteil "Entertainment". Wie geschrieben. Ausnahmen gibt es immer wieder, z.B. gibt es den ein oder anderen Wrestler der sich "nicht unter Kontrolle hat" und Realität und Show nicht unterscheiden kann und somit schonmal richtig durchzieht. Dafür bekannt sind Leute wie Bobba Ray (Dudley Boyz) und Brock Lesnar.

Aber mein Angebot steht :-)

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #10 am: 23. Juni 2018, 11:52:54 »
Verzichte gerne. Dafür bin ich zu alt und zu fett... ;D

Ist ja auch nicht schlimm, daß es nicht so eine Sport wie Boxen oder Fußball ist. Bei WWE Steht das E ja schon für Entertainment. Die Kämpfe sind teilweise ja auch richtige Kunstwerke und würde ich mit Stunts aus Actionfilmen vergleichen ohne welche die Filme langweilig wären.
Drumherum gibt es dann natürlich auch immer wieder peinliche und extrem dumme "Storymomente" wenn z.B. der Undertaker bei einer Beerdigung den Sarg des Vaters eines Wrestlers stiehlt um ihn somit zu einem Match zu fordern...
Wer das für echt hält, muss den IQ eines Hamsters haben...
Aber es ist halt ein typisches amerikanisches Ding was Wrestling so beliebt macht. Die Gladiatorenspiele der Neuzeit.

Brock Lesnar hat da vielleicht ab und an Probleme , weil er ja MMA-Fighter war und die Jungs tun sich ja bekanntlich oft mal richtig weh.
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #11 am: 23. Juni 2018, 12:12:39 »
Bis Anfang der 1980er wurde Wrestling von der Mehrheit der Japaner für "Echt" gehalten. Da ist aber auch eine andere Kultur und eine andere Herangehensweise als im Amiland.

Na wenn Du schon WWE Kämpfe gut findest, dann schau mal bei "Ring of Horror" oder bei den mexikanischen Ligen vorbei. Da wird noch was geboten. Kaum Restriktionen und nicht immer denselben Kram und Abläufe.

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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #12 am: 23. Juni 2018, 12:40:57 »
Gebe ich dir Recht in Japan und Mexiko hat Wrestling eine etwas andere Tradition als in den USA. In den guten alten 80ern war Wrestling auch noch nicht ganz so überdreht wie heute. Das ist wie mit Actionfilmen. Da musst du von Jahr zu Jahr noch einen drauflegen und die Explosionen müssen größer werden. Als 10 oder 12-Jähriger habe ich das auch noch für echt gehalten und mich gewundert warum die Schiris nicht eingegriffen haben... ;D
Heute schaue ich eher selten Wrestling und bin auch nicht ganz auf der höhe wer gerade so der Star ist und wer nicht. Nostalgisch wird es aber schon wenn mittlerweile die Söhne und Töchter meiner damaligen Lieblinge im Ring stehen. Teilweise sogar auch in dritter oder vierter Generation.
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #13 am: 23. Juni 2018, 13:08:58 »
Brock Lesnar hat da vielleicht ab und an Probleme , weil er ja MMA-Fighter war und die Jungs tun sich ja bekanntlich oft mal richtig weh.
Jemand das kürzlich mit Ronda Rousey verfolgt? Fand, dass da die Grenze zwischen Show und Realität schon ziemlich verwischt wurde. Klar war abgesprochen wer wann angreift und die Suspendierung von Kurt Angle mit ziemlicher Sicherheit auch. Was meint ihr wie das weitergeht?
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Re: Wrestling-Smalltalk
« Antwort #14 am: 23. Juni 2018, 13:37:54 »
Bis Anfang der 1980er wurde Wrestling von der Mehrheit der Japaner für "Echt" gehalten. Da ist aber auch eine andere Kultur und eine andere Herangehensweise als im Amiland.

Wobei die westliche Wrestling-Welt Mitte der 90er Jahre auch ihren Schockmoment hatte, als Razor Ramon und Diesel in die WCW wechselten und sie sich nach dem letzten Match in der damaligen WWF mit ihren eigentlichen "Interimsfeinden" Shawn Michaels und Triple H in den Armen lagen. Erst dieser Moment brachte die WWF dazu, öffentlich zuzugeben, dass die Kämpfe abgesprochen und einstudiert sind. Kurze Zeit später erfolgte auch die Umbenennung in WWE.

Von daher gehe ich von einer recht hohen Dunkelziffer von Personen aus, die Wrestling bis dato für irgendwie echt hielten.

Zum Thema: Echt schade um Leon White. Neben Bam Bam Bigelow einer der beweglichsten "Big Men" und immer ein großartiger, bedrohlicher Bösewicht.

@Maniac:
Mach doch einen Wrestling Smalltalk Thread auf, das würde doch ganz gut passen 😊
»Ich glaube, mit D&D werde ich nicht mehr glücklich...« - Zitat Greifenklaue