Autor Thema: [Film] Wonderwoman  (Gelesen 543 mal)

Greifenklaue

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[Film] Wonderwoman
« am: 14. Juli 2017, 22:12:47 »
Wonderwoman

Der erste richtig gute DC im neuen Universum - imho. Er spielt zur Zeit des ersten Weltkrieg, zeigt im ersten Viertel Dianas Großwerden auf Tymyskera, dann geht es mit Steve Trevor in den ersten Weltkrieg, wo einerseits kein Blut fließt, andererseits der Schrecken des Krieges - und seine Sinnlosigkeit und Brutalität - deutlich gezeigt wird.

Wonderwoman ist dabei die idealistische Heldin, die sich mit der ihr fremden Realität auseinandersetzen muss, was gut in einigen Szenen aufgearbeitet wird.

Insgesamt guter Film mit starken Sidekick, der hier ein Stück kirkiger rüberkommt als in seinem eigenen Blockbuster ...

5 von 5 Grabenkämpfen.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

fnord

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Re: [Film] Wonderwoman
« Antwort #1 am: 17. Juli 2017, 08:39:46 »
Wonderwoman

Der erste richtig gute DC im neuen Universum - imho. Er spielt zur Zeit des ersten Weltkrieg, zeigt im ersten Viertel Dianas Großwerden auf Tymyskera, dann geht es mit Steve Trevor in den ersten Weltkrieg, wo einerseits kein Blut fließt, andererseits der Schrecken des Krieges - und seine Sinnlosigkeit und Brutalität - deutlich gezeigt wird.

Wonderwoman ist dabei die idealistische Heldin, die sich mit der ihr fremden Realität auseinandersetzen muss, was gut in einigen Szenen aufgearbeitet wird.

Insgesamt guter Film mit starken Sidekick, der hier ein Stück kirkiger rüberkommt als in seinem eigenen Blockbuster ...

5 von 5 Grabenkämpfen.

Den habe ich auch als letztes im Kino gesehen und finde ihn auch gut, im Gegensatz zu meinen Mitkinogängern. Aber ich würde auch GK Einleitung nicht teilen, dass es der erste richtig gute DC Film wäre. Natürlich muss ich einschränkend sagen, dass ich bis auf WW immer die Extendet Versions auf DVD gesehen habe, die inhaltlich wohl immer mehr her gaben.

Besonders gut fand ich, dass die Themen Gleichberechtigung, Kriegsgräuel und ein elterliches Loslassen des Kindes im Film behandelt wurden.
..... und wieder nur ein Gehirn für alle!
Darin liegt Romeros subversives Genie, dem Publikum zu geben, wonach es sich sehnt – und dann noch eine Menge Zeug dazu, was man nie haben wollte.

Arno Benson

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Re: [Film] Wonderwoman
« Antwort #2 am: 17. Juli 2017, 10:23:51 »
Ich muss jetzt auch noch mal meinen Senf zu Wonder Woman los werden....
Ja, der war gut. Gerade Kämpfe, Bilder usw. gefallen.
Inhaltlich wurde tatsächlich das Thema Gleichberechtigung gut umgesetzt, was sich durch den ganzen Film zieht.
ABER!
Ich finde es unmöglich wie hier historische Tatsachen und Charaktere durch die Hollywood Mühle gedreht werden, um WonderWoman und ihrer internationalen Heldentruppe die bösen Deutschen als Feinde zu servieren.
Klar, das ist ein Fantasy/Superheldenfilm, kein Anti-Kriegsfilm, aber das ging mal echt gar nicht!
Historische Figuren (Ludendorff) zu verwenden und so böse und gemein darzustellen, damit sie auch ja als Bösewicht taugen geht gar nicht. Wenn man die Greul des 1. Weltkrieges zeigen wollte, warum hat man dann nur deutsche Grausamkeiten gesehen? Warum zeigt man nicht, wie z.B. skrupellos englische Soldaten sinnlos in MG-Feuer geschickt werden?
Spoiler
Deutsche vergasen ein Dorf zu Testzwecken? Sorry, solche Sauereinen gab es erst im zweiten Weltkrieg.

Wir sind es ja gewöhnt, dass die griechische Mythologie so umgeschrieben wird, dass sie in eine Hollywood Erzählung passt, aber ich hatte gehofft, dass man historiche Dinge ein wenig ernster nimmt und das schwarz weiß langsam aufhört.

Besserwisserboy

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Re: [Film] Wonderwoman
« Antwort #3 am: 19. Juli 2017, 20:02:00 »
Zum Thema Deutsche in US-Filmen:

Sehe ich überhaupt nicht so. Deutsche waren schon immer beliebte Filmbösewichte in US-Filmen und gerade Nazis geben auch gute Gegenspieler ab, man denke nur an  Indiana Jones. Ein Schicksal, daß wir mit den Russen teilen.
Man möge sich dann auch mal die ersten Superhelden und die Zeit ansehen, wann sie entstanden sind. Gerade die erste Generation von Superman, Wonder Woman und Captain Amerika sind Patrioten und dienten der Aufmunterung der Soldaten und der Bevölkerung gerade in Kriegszeiten.
Superheldenfilme sind hat auch keine seriösen Kriegsdokumentationen, sondern sollen nur unterhalten. Geschichtliche Fakten hin oder her.
Ich bin nur durch einen Tippfehler hier, eigentlich wollte ich aufs Reifenklauen-Forum...
Wer hat meinem Goldfisch das Töten beigebracht???

Greifenklaue

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Re: [Film] Wonderwoman
« Antwort #4 am: 19. Juli 2017, 21:03:54 »
Hatte ich auch kein Problem mit, fand die Grabenkriegproblematik sogar ganz gut wiedergegeben. Dass es mal der erste WK, fand ich ganz angenehm.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."