Autor Thema: Serie: "Stranger Things"  (Gelesen 1385 mal)

HayatoKen

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Serie: "Stranger Things"
« am: 20. Juli 2016, 19:21:54 »
Die Serie Stranger Things mit Winona Ryder kann ich nach der zweiten Episode bestens empfehlen.
Spannender Grusel ohne abdriften in Blutorgien, zumindest bis jetzt, gepaart mit einer ordentlichen Portion Mystery.
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Argamae

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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #1 am: 21. Juli 2016, 08:53:54 »
Die Serie Stranger Things mit Winona Ryder kann ich nach der zweiten Episode bestens empfehlen.
Spannender Grusel ohne abdriften in Blutorgien, zumindest bis jetzt, gepaart mit einer ordentlichen Portion Mystery.

Jau, wurde mir gestern auch persönlich nochmal vom KULTisten empfohlen. Und da dies nun schon die insgesamt dritte Empfehlung ist, habe ich wieder einen Grund, NETFLIX einzuschalten.  :)
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #2 am: 22. Juli 2016, 01:06:59 »
Mach das. Ich fange jetzt Folge 6 an und muss sagen, das ist echt der Hammer.
Kann mich kaum erinnern wann ich das letzte Mal etwas so mitreissend fand.
Man kann sich tatsächlich gruseln, obwohl es eigentlich nicht so aufwendig produziert zu sein scheint. (Aber aufwendig genug!)
Die Musik finde ich auch klasse, die trägt wirklich sehr gut zur Atmosphäre bei.
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #4 am: 28. Juli 2016, 19:04:10 »
So, erste Folge gestern gesehen. Fantastisch! Nach 10 Minuten war ich am Haken. Allein, wie die 4 Kids D&D im Keller gespielt haben... herrlich! Dazu dieser angenehme 80er Flair, der leicht carpentereske Soundtrack und die ganze Kameraführung erinnerten an die wunderbare Zeit meiner Jugend und die damit verbundenen Abenteuer- und Mystery-Filme.
Plus Spannung, total unverbrauchte Darsteller (selbst Winona Ryder!) und keine dieser typischen Schönlings-Fressen! Morgen Vormittag wird die zweite geguckt...
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #5 am: 28. Juli 2016, 19:09:37 »
Mhm, das D&D ist da echt große Klasse. Der Soundtrack ist auch sehr nach meinem Geschmack, allein dieser Syntie Sound :)
Winona Ryder ist aber richtig super. Die funkelnden Augen in einigen Szenen, das ist tolle Schauspielerei!
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #6 am: 28. Juli 2016, 19:13:50 »
Winona Ryder ist aber richtig super. Die funkelnden Augen in einigen Szenen, das ist tolle Schauspielerei!

Ich mochte sie schon immer. Es war nur eine Anspielung darauf, daß Winona ja mittlerweile durchaus etwas "verbraucht" aussieht. ;) Aber klasse ist sie, fand ich auch!
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #7 am: 28. Juli 2016, 22:17:37 »
"verbraucht"

Findest Du?
Also wenn ich von Monica Belluci besser wirds nicht ausgehe, dann ist Winona Ryder zumindest in der Serie nicht sehr weit davon entfernt.
Attraktiver als manch aufgeblasene Jüngere, da viel mehr Ausstrahlung und Charakter.
Aber auch besser als Madonna oder andere Schreckgespenster. :D
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #8 am: 29. Juli 2016, 17:15:25 »
So, heute vormittag Folge 2 und 3 geguckt. Mieser Cliffhanger, muss gleich heute Nacht weitergucken!  :D
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #9 am: 21. Dezember 2016, 10:06:13 »
Via Media Monday, kürzlich beendet: Stranger Things bietet allerfeinstes Storytelling, schließlich schafft man es, die typische Handlung eines Films auf acht Folgen auszudehnen und kaum eine Sekunde langweilig werden zu lassen. Das Erkunden des Settings erfolgt imho in genau der richtigen Geschwindigkeit - großartig natürlich auch, dass sowohl Eröffnungs- wie auch Schlußszene eine Verneigung vorm Hobby Rollenspiel sind.
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #10 am: 30. Januar 2018, 23:47:55 »
Stranger Things Staffel 2 ist nicht weniger gut. Elfie lebt versteckt beim Sheriff, die Jungs spielen wieder DnD oder ziehen als Ghostbusters durch die Gegend, sogar Will und alles scheint sich zu normalisieren.

Aber Will hat seltsame Visionen, die neue heiße rothaarige Skaaterbraut hat alle Rekorde in der Spielhölle geknackt und dann ist da dieses Viech, d’Artagnan, welches eine neue Art zu ein scheint.

Supergelungen, gibt von mir 5 von 5 Gedankenschinder ...
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #11 am: 31. Januar 2018, 00:52:07 »
Ich zitiere mich mal selbst aus dem Tanelorn:

Hab die zweite Staffel inzwischen auch durch. Im Grunde hat mir das alles viel Spaß gemacht ... aber so 100% zufrieden bin ich nicht. Es gibt einfach einige "Storyfäden" die - wenn überhaupt - nur zu einem für mich unbefriedigendem Schluss geführt wurden.

Ich fand sowohl Max als auch ihren Bruder ziemlich unnötig. Das hinterließ bei mir nur den Gedanken: "Ah, die Macher wollten irgendwas neues einbauen." - Max hätte ich ja mit einem zugedrückten Auge noch akzeptiert ... aber ihr Bruder hatte imho keine Funktion, außer ein Arsch zu sein. Dabei wirkten die Anfangs so seltsam, so als hätten sie was zu verbergen ...
Spoiler
und am Ende war es einfach nur eine völlig kaputte Patchwork-Familie.

Der ganze Plot um Elfis Schwester fühlte sich so an, als wäre er nur gebaut worden, um Elfi mal kurz aus der Stadt zu befördern, weil die sonst schon vorher wohl alles geregelt hätte. Das finde ich irgendwie bitter und es wären sicher deutlich bessere Möglichkeiten denkbar gewesen, um Elfi in der Stadt und bei den Jungs zu lassen ... so war sie einfach den Großteil der Staffel einfach nicht da und erlebte Dinge, die völlig irrelevant waren. Zumindest bisher völlig irrelevant. Ich will nicht ausschließen, dass da in Staffel 3 nochmal was kommt ... aber hat man das so ZWINGEND in Staffel 2 einbauen müssen? Eher nicht.

Spoiler
Bobs Opfer ... hm ... war zu vorhersehbar. Schon als er sagte: "Ich mach das, ihr geht jetzt." war doch der allererste Impuls: "Ah ... der geht drauf." -> Und oh wunder ... er geht drauf. War für mich unbefriedigend.
Das letzte Bild war krass und hat mir gut gefallen ... wenngleich ich jetzt nicht so richtig weiß, wohin das führen wird.

Staffel 2 bekommt von mir 8 von 10 Demogorgons.
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #12 am: 31. Januar 2018, 08:14:50 »
Ich fand Staffel 2 rundum gelungen und sehe auch die hier geäußerten Kritikpunkte nicht. Oder zumindest nur als absolut marginale "Randbeobachtungen". Es war superspannend, Eleven bei ihrer "Selbstfindung" zuzuschauen. Fand ich großartig. Auch ihre Beziehung zu Harper und dessen bemühtes Vater-Verhalten waren klasse. Garantiert wird das Finden ihrer "Schwester" noch weitere Folgen haben, da war also nix überflüssig oder irrelevant.

Ebenso spannend fand ich Max. Einfach ein toller, sympathischer Charakter, der als Gegenentwurf zum Klischeebild eines weiblichen Teenagers aus jener Zeit taugt. Die Kinder pubertieren und viele der Beziehungen zwischen ihnen sind davon geprägt. Sie treffen (in unseren Augen) kurzsichtige Entscheidungen und müssen lernen, mit den Konsequenzen zu leben. Sie können ihre Gefühle aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Unreife oft schlecht ausdrücken, erleben aber auch Momente, in denen sie sich reifer zeigen als viele Erwachsene. Gefiel mir ganz wunderbar.

Sicherlich werden die Macher nicht mit jeder neuen Staffel das Rad neu erfinden, aber es gibt derzeit keine Serie, die sich tiefer in mein Herz gegraben hat als diese - und ich sehne eine neue Staffel schon jetzt sehnlichst herbei.
Das mit Staffel 2 nicht alles zu einem Abschluss geführt wurde, ist meines Erachtens nach gewollt.
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #13 am: 31. Januar 2018, 10:01:33 »
Staffel 3 ist ja schon angekündigt und vermutlich greift man das ähnlich auf wie Wills verschlucken des Viechs in Staffel 1, dessen Konsequenzen es dann in Staffel 2 serviert wurden.
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Re: Serie: "Stranger Things"
« Antwort #14 am: 31. Januar 2018, 14:41:09 »
@Argamae: Wie du siehst, hab ich der zweiten Staffel ja eine überdurchschnittlich gute Bewertung gegeben. Ich fand sie also auch sehr gut. Aber das ganze "Elfi ist einfach 90% der Zeit weg" hab ich als SEHR schwachbrüstig empfunden. Auch der ganze Story-Arc mit ihrer Schwester war in dieser Staffel deutlich zu ausgewalzt. Ja, sie musste lernen, ihre Kräfte heftiger zu nutzen ... aber das hätte man auch anders regeln können. Für mich hatte das, wie gesagt, etwas von "Okay, Leute ... Elfi is zu krass ... die muss erstmal weg, sonst sind die anderen ja nie in Gefahr."

Dass die Macher sich bei dem Arc natürlich auch was für weitere Staffeln gedacht haben, hab ich ja auch dazu geschrieben.

Max war - wie ich fand - eben KEIN Klischee-Abziehbild der 80er, sondern ein Klischee-Abziehbild der HEUTIGEN Zeit. Dieses "Ich bin ein ganz hartes Mädel und zeige kaum Emotionen und bin nur unfreundlich ... aber in Wahrheit bin ich eigentlich nur missverstanden" ist doch gerade erst in den letzten 10 Jahren RICHTIG In geworden. Fühlte sich für mich irgendwie so an, als hätten sich irgendwelche Produzenten beschwert, dass man dringend auch eine "starke weibliche Protagonistin" bei den Jungs haben will ... Und ihr Bruder war halt so unnötig wie ein Kropf ... man brauchte wohl einen plausiblen Grund, um Steve glaubhaft mehr zum Sympathieträger werden zu lassen. Das hat natürlich durchaus funktioniert ... war aber für mich wie "mit einem Holzhammer" ... das hätte man alles sicherlich sehr viel geschmeidiger regeln können.

Aber - wie gesagt - fand ich die Staffel insgesamt sehr gut. Nur nicht mehr "perfekt" ... wie ich es noch bei der ersten Staffel fand.
« Letzte Änderung: 31. Januar 2018, 14:42:46 von Noir »
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