Autor Thema: [Spielbericht-Dungeonslayers] Die Katakomben des Nekromanten  (Gelesen 1274 mal)

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Was bisher geschah . . .

Ich habe mal wieder mit einer Gruppe Rollenspielneulinge Dungeonslayers gestartet! Den Anfang nahm alles in Praern mit einer kleinen Gruppenfindung (immer wieder in Wechselnder Besetzung mit 4-6 Spielern pro Abend)

Moradin, der Zwergenkrieger (ein Mal wiederbelebt im Tempel der Helia zu Praern . . . nach einem Kampf mit einer Hydra, 1000 GM)

Adåe, die Elfenzauberin

Archi, der Menschenheiler

Heradion, der Elfenmeuchelmörder Elfenspäher

Malayn, die Menschenschwarzmagierin (ein Mal wiederbelebt im Tempel der Helia zu Praern  . . . nach einem Kampf mit einem Worg, 1000 GM)

Dusavo, der Zwergenkrieger

sowie Harald Roderic, Menschenheiler und Priester des Lorr (ab KdN auf Stufe 2 dazu gestoßen)

Unsere 6 Helden machten sich in Prearn von Anfang an einen Namen! Sie halfen unter anderem dabei eine Worgplage und eine Orkplage zu beseitigen, machten sich zwischenzeitig durch Kontakte mit der Diebesgilde unbeliebt, stellten aber als sie einen Dämologen und seine drei „Haustiere“ ins Nirvana schickten ihren Ruf wieder her . . . (bis hierher etwa 30h Spielzeit an 3 Tagen Ende 2012)

Man entschloss sich nach unbestätigten Hinweisen zu dem Bruder des getöteten Dämonologen, einem fiesen Nekromanten, zu einer Überfahrt über den Klammtiefensee und einer Reise nach Crimlak in das schöne Dreiental. Nach einem kurzen Aufenthalt in Neuhafen, wo sie von einer Elfe und einem Halbling erfuhren, die hier vor kurzem eine Mördergilde besiegt hatten und von der Vestracher Handelsgilde für den Tod eines Pferdes eines Händlers zur Verantwortung gezogen werden sollten, ging es auf Pferd und Pony zu Milos in den Sternbacher Handelsposten (http://s176520660.online.de/dungeonslayers/forum/index.php?topic=4835.msg67459#msg67459) . Hier wurden gerade der Halbling und die Elfe von 6 Gardisten der Vestracher Handelsgilde gestellt, gefesselt und abgeführt . . . Milos war wild am schimpfen, dass die beiden einfach ihre Strafe hätten zahlen sollen.

Der gute Wirt ging offen auf die Neuankömmlinge zu, versorgte sie mit Suppe und Werkzeug (Schaufeln, eine Axt zum Holzfällen, einer Säge) und nahm ihnen die Neuhafener Pferde ab. Er gab außerdem Preis, nichts von einem Nekromanten im Dreiental zu wissen, gab den Helden noch einen Brief für seinen Bruder Ferrenc mit. Zu Fuß ging es die etwa 15 Kilometer vom Handelsposten nach Crimlak. Dort besuchten die Helden die Drachenschenke und sprachen mit Ferrenc, der sich über den Brief freute, über die Elfe und den Halbling lachte und ebenfalls sagte, dass er nichts von einem Nekromanten weiß. Nachdem sie von Ludmilla bewirtet wurden, wollten sie noch vor Sonnenuntergang ein Quartier in Bergolfs benachbartem Gasthaus beziehen, als sie eine große Rauchwolke im Oste sahen: der Sternbacher Handelsposten stand in Flammen! Die Helden alarmierten die Stadtwache und machten sich mit Pferden auf den Weg zum Handelsposten. Dort angekommen machten sie eine Grauenvolle Entdeckung: Milos war am ganzen Körper mit Wunden übersät, und ihm wurde die Kehle herausgerissen . . . er war nicht mehr zu retten . . .

Ebenso erging es seinen Hunden, und einigen Pferden im Stall und auf der Koppel. Das Handelshaus war bis auf die Grundmauer Zerstört, und Milos Lager war geplündert. Archibald konnte die Fußspuren entdecken, die offensichtlich von Skeletten stammen mussten. Außerdem gelang es ihm zusammen mit seiner Ziehschwester Malayn einen achten lebenden Hund unter einem Balken im Haupthaus vor zu locken, zu heilen und zu zähmen.

Kurzer Kameraschwenk: Harald Roderic betrinkt sich bei Dotty auf dem Hobgoblinmarkt und weigert sich anschließend die Zeche (2 GM) zu bezahlen. Er wird von den Hobgoblins eingesperrt.

Die Gruppe reist auf ihren Pferden, angeführt von Archibalds neuem Hund nach Süden in die Berge der Südwacht, bis zum schwarzen Portal. Die drei Eingänge in den Felswänden der Schlucht blieben den Helden nicht lange verborgen. Da man nicht über das Fledermausguano klettern wollte und die Hobgoblins ihren Markt bereits geschlossen hatten (es war inzwischen weit nach 23 Uhr) gingen die fünf Gefährten mehr oder weniger mit Vorsicht auf die 4 Skelettwächter am schwarzen Portal zu und machten ihrem Dasein ein Ende. Der gefundene, magische, rote Stein wurde sorgfältig in ein Tuch gehüllt.

Die Helden gingen weiter in den Lorr Tempel und besiegten auch die hier anwesenden Skelette. Die Schalter in den Lorr-Statuen blieben nicht unentdeckt, damit wurden auch beide Geheimgänge freigelegt und der Knochen-Golem konnte reaktiviert werden. Im Altarraum entledigte man sich der fünf verderbten Skelette und ging tiefer in den Tempel hinein.

Kameraschwenk: Harald Roderic wird von den Hobgoblins gefragt, ob er bereit ist, seine Zeche zu bezahlen. Nach einigem hin und her gibt er den Hobgoblins die geforderten zwei Goldstücke und wird aus dem Markt geworfen. Er will die Schlucht verlassen und ihm fällt auf, dass das schwarze Portal geöffnet ist. Er betritt die Vorhalle und durchschreitet sie bis zum Altarraum. Am Ende des Raums, hinter dem Altar, sieht er fünf gestalten in den Schatten verschwinden.

„Wer seid ihr, Fremder?“ erschallte die Stimme von Archibald, als er Harald bemerkte „ Wer seid ihr? Was macht ihr hier in einer heiligen Stätte des Lorr?“ gab Harald zurück. „Wir haben zuerst gefragt!“ gab Malayn dazwischen. Es entbrannte ein kleines Wortgefecht zwischen Starrköpfen, dass mit einer Feuerlanze von Malayn unterbrochen wurde. (also . . . man gibt einem neuen Mitspieler die Möglichkeit in die Gruppe zu kommen und er vermasselt es . . . ich war kurzzeitig echt bedient ^^)

Die Gruppe hat sich schlussendlich doch mit dem Neuling abgefunden, und so ging es tiefer in den Lorr Tempel hinein. In der Oberen Nekropole entschloss man sich dazu, die geschlossenen Särge zu öffnen und so den Zorn von vier Mumien, vier Skelette und zwei lebende Statuen auf sich zu ziehen. Glücklicherweise zog sich die Gruppe sofort in den Gang zurück und bekämpfte so immer nur zwei Ziele auf einmal. Die Mumien wurden mit Feuerlanzen von Malayn und Adåe, was offensichtlich sehr Wirkungsvoll war, und Moradins Hammer bekämpft und die Skelette wurden von Heradions Schwertern und Archibalds Armbrust ausgeschaltet. Harald hieb mit seinem Langschwert abwechselnd auf die Skelette und Mumien ein. Nach einem erbitterten Kampf heilte Archibald einige Fleischwunden, die sich Haradion zugezogen hatte. Moradin ging vollkommen unbeschadet aus dem Kampf heraus.

Tiefer in der Nekropole stieß man auf zwölf Skelette und die verschwundenen Waren aus dem Sternbacher Handelsposten. Die Zwölf Skelette stellten ebenfalls keine Herausforderung dar. Die Waren wurden erst mal ignoriert, sie sollten später auf den Knochengolem geladen werden. Der Blaue Stein im hier gefundenen Diadem sprach des Öfteren in dunkler Stimme Warnungen aus. Die Helden konnten anfangs nicht zuordnen woher die Stimme kam, und rüsteten sich schon zum Kampf gegen den Nekromanten. Im Ossarium wurden noch die beiden Knochengolems und die heroischen Skelette vernichtet.


Ende des Spielabends! Fortsetzung folgt am kommenden Sonntag!  ;D
« Letzte Änderung: 22. Januar 2013, 13:41:56 von Orter »

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Re: [Spielbericht-Dungeonslayers] Die Katakomben des Nekromanten
« Antwort #1 am: 22. Januar 2013, 13:40:48 »
Sonntag ging es weiter in die Katakomben . . . vo 13:30-22:30, mit einer Stunde Abendbrotpause
Diesmal ohne Heradion, dafür mit Gwendolin, einer Stufe 2 Elfenheilerin. (Dusavo war wie bereits beim letzten mal ebenfalls nicht anwesend!)

Heradion wurde offenbar von der Stimme aus dem blauen Stein so sehr verschreckt, dass er panisch aus den Katakomben floh.
Gwendolin, eine Elfe, war gerade mit einer Ladung Waldpilze auf dem Weg in den Hobgoblinmarkt, sie wollte sie dort gegen Sporen der Höhlenpilze eintauschen, als sie den panisch in die Berge fliehenden Heradion sah. Unbeachtet ging sie weiter und tauschte ihr Pilze ein.
Auf dem Rückweg durch die Schlucht fiehl ihr auf, dass das schwarze Portal nicht wie üblich verschlossen und von vier Skeletten bewacht ist, sondern offen und unbewacht war. Sie folgte der Spur erschlagener Untoter und stieß auf die Gruppe.
Diese entschloss sich nun die warme Tür zum Krematorium zu öffnen, nach einem kurzen Blick auf die Feuerelementare schlossen sie die Tür wieder. Sie wollten später an diesen Ort zurückkehren.

Die Abenteurer gingen zurück in den großen Sarkophagraum, und wählten diesmal die recht Tür, die in einem weitaus besseren Zustand war, als die auf der linken Seite. Allerdings war das Trümmerfeld auf der Rückseite alles andere als einladend. Erst auf dem Rückweg zum Hobgoblinmarkt, konnte Archibald unter den Trümmer das Buch des Lorr entdecken.
Nachdem sie im folgenden Raum an allen drei Türen lauschten und keine Geräusche wahrnahmen, entschlossen sie sich für die Tür im Norden. Die Gruppe störte die Ruhe der hier liegenden Priester, und die Gruppe zog sich beim Angriff der Mumien in die Tür zurück. Moradin musste so als einziger zwei Treffer hinnehmen. Malayn entschloss sich, die Sarkopharge zu Plündern . . . Harald war damit keinesfalls einverstanden, für ihn war es schon zuviel, dass die Ruhe der Lorr-Priester gestört wurde. Er erhob kurzerhand seinen Zweihänder gegen Malayn. Diese konnte dem Angriff geschickt ausweichen. Sie schleuderte eine Feuerlanze gegen Harald. Moradin, der seiner Freundin beistand, beendete Haralds leben mit seinem Schwert.

(Kurzer Meistereinwand: tja . . . ein Lorrpriester passte wohl nicht so gut in eine Gruppe die im Lorr-Tempel alles plündert, was nicht bei drei aus dem Dungeon verschwindet . . . Harald's Spieler baute einen Fjordzwerg-Krieger Stufe 4 [der Gefangene Darok aus dem Pferch bei den Hobgoblins] der sich wesentlich besser in die Gruppe fügte!)

Adaië und Gwendolin schafften Haralds Körper nach draußen, und begruben ihn. (Die Ausschmückung, warum und wie sie ihn begraben wollten, war mir 10-sofort-EP für die beiden Elfinnen wert!)

die drei verbliebenen durchsuchten den Einbalsamierungsraum und den Grabraum des Hohepriesters, konnten aber außer zwei Heiltränken nichts brauchbares finden (verdeckte Wahrnehmungsprobe für die Südwand im Grabraum)

Die Gruppe machte sich auf zum Hobgoblinmarkt, um die Beute zu verkaufen. Bei Kragg kauften sie dann gleich noch die Grausame Axt um Moradin mehr Schlagkraft zu verleihen. Weiter ging es durch die Pilzhöhle, die Fledermaushöhle und vorbei am Drachenskelett zu den Orks, da man sich von der Orkschamanin Retta Hilfe versprach. Adaië gelang es im Drachenhort die vier in einer Felsspalte versteckten Wertgegenstände zu finden (Immersieg beim Wahrnehmen!? ^^) und so war die Gruppe noch ein bischen besser gewappnet (auch wenn sie noch keine Ahnung von der Wirkung des Tranks und des Buchs haben)

Nach verlassen des Drachenhorts, in dem zu diesem Zeitpunkt noch der Hobgoblinschamane Snork ein Ritual durchführte ging es zu Orkschamanin Retta um Hilfe zu erbitten. Diese wurde im tausch gegen eine hübsche Haizahnkette, die Moradin vor kurzem bei einem Ork fand, gewährt! Man machte sich weiter auf und erkundete den Gang der nach Süden zwischen der Orkhöhle und dem Drachenhort abging. Dort entdeckte die Heldengruppe einen weiteren roten Stein, woraufhin der blaue Stein zu ihnen Sprach.

Verwirrt über die hier waltende Magie, die keiner der anwesenden Zauberwirker zuordnen konnte, ging man erneut zur Orkschamanin und fragte sie nach den Steinen. Sie gab Auskunft über die Funktion der roten und des blauen Steins. Die Gruppe ging zurück und verdeckte den in der Wand eingearbeiteten roten Stein mit Kleidung und Decken.

Da man auf ein totes Ende nach dem anderen Stieß, wollte die Gruppe zurück zum Hobgoblinmarkt gehen . . . (das erste mal, dass ich mich über eine 20 auf meinem Würfel gefreut haben!) . . . doch Azan Al'Azzrak, der finstere Totenbeschwörer der diesen Tempelkomplex bewohnte war mit 10 Skelettkriegern zum Drachenskelett gekommen und schrieb irgendwas auf einen Zettel. Unsere Helden blieben unbemerkt und entschlossen sich nach einer kurzen Diskussion sich Kampfbereit zu machen. Malayn eröffnete mit einer Feuerlanze auf Azan Al'azzrak . . . der Nekromant jagte seine Skelette auf die Helden los. Diese hatten sich im Gang verschanzt, so das Moradin und Darok die Skelette allein in Schach halten mussten.

Feuerbälle und Lichtpfeile flogen, Stahl klirrte auf Stahl. Eine Skelett nach dem anderen Zerbrach. Azan schleuderte verzweifelt Feuerbälle auf die Gruppe, aber nichts schien sie kleinzukriegen . . . Schlussendlich streckten Die Fernkampfangriffe der Magier den Nekromanten nieder. Er Stand lichterloh in Flammen und blieb tot im Staub der Höhle liegen. Die verbliebenen Skelette wurden Zertrümmert, und anschließen wurde Azan seine Ausrüstung abgenommen und seine Leiche mit Feuerstrahlen verbrannt.
Mit den Durchsichtigen Empfängersteinen in der Hand war den Helden klar, dass es noch mehr Skelette, wahrscheinlich tiefer in den Katakomben geben musste. Also machte man sich auf die Suche nach einem Eingang.

Die beiden Feuerelementare standen ja noch im Krematorium. Mit einem Wasserfass bewaffnet ging es zurück in die zweite Ebene des Lorrtempels. Die Elementare sollten mit dem Wasser überschüttet und gelöscht werden . . . nette Idee, leider vollkommen nutzlos. Die Elementare verdampften das Wasser schlagartig und so war die Höhle in einen Dichten Wasserdampnebel gehüllt, der alle Aktionen auf Sicht um 4 erschwerten. Die Gruppe hatte die Elementare maßlos überschätzt und war verwundert über das schnelle Ende des Kampfes.
Die Enttäuschung war groß, als der scheinbar einzige verbliebene und derzeit sichtbare Weg in die Kaverne der Orks führte. Scheinbar steckte man in einer Sackgasse. Malayn und Archibald waren es, die schließlich nach einigem Suchen auf dem Fresko im Grabmal von Les-Karron das Symbol von Mort entdeckten, und den Geheimgang zum Tempel des Mort öffneten.

Die hier wartenden Skelettkrieger waren reine Formsache. Der grüne Stein wurde genommen und die Gruppe ging zielstrebig auf den Morttempel vor. In den hellen Hallen konnten die Charaktere allerdings nichts entdecken. Die Kerzen wurden nicht beachtet, die Lichter wurden ebenfalls in ruhe gelassen. Nur die Tür versuchte man auf viele Weisen zu öffnen, doch nichts half. So entschloss sich die Gruppe in die Quartiere weiterzugehen.

Dort erschlug man zuallererst die Gargylen, denn nachdem Darok sie mit seiner Axt anklopfte, wurden sie lebendig. Weiter ging es durch die nördliche Tür. Die Novizenquartiere wurden wenig beachtet und man ging durch die erste Tür im Norden zu den Kammern der Möche. Einen Zombie nach dem anderen Erschlug man und nahm die Schriftrollen 1-4, mit den Worten des Mort, an sich.
Kurz darauf kümmerte man sich noch um Verwalter und Abt. Moradin ist durch einen einzigen Treffer des Abt's um 19 Jahre gealtert. Die Truhe des Abtes wurde geleert und der Inhalt aufgeteilt. Die Installierte Giftnadelfalle zeigte Bei Darok keine Wirkung, die Nadel blieb einfach in seiner Lederrüstung stecken.

Zurück ging es in den Eingangsbereich, und diesmal durch die südliche Tür in die Küche und direkt weiter in die Rüstkammer.
Man erschlug im Eiltempo das Schwert (erster Angriff) und die Rüstung (innerhalb der ersten KR)
Darok gab etwas von seinem Blut um die Tür in den Keller zu öffnen. Die hier gefundenen Artefakte und Spielzeuge wurden aufgeteilt. (echt kreatives Zeug dabei . . . die Pfeife hat einen Zwerg echt glücklich gemacht!)


soviel zum zweiten Spieltag! ich denke nach dem dritten (den wird es Anfang März geben) sind wir durch! :)