Autor Thema: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?  (Gelesen 25584 mal)

Steff

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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #330 am: 22. Dezember 2016, 10:37:58 »
... Hat auch diesmal (im Gegensatz zum Vorgänger) eine gut konstruierte Solo-Kampagne, die bisher sehr gut unterhält und abwechslungsreich ist.

Ah, gut zu wissen.

Was'n eigentlich aus NMS (und dem Patch) geworden?
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Argamae

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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #331 am: 23. Dezember 2016, 10:28:46 »
Was'n eigentlich aus NMS (und dem Patch) geworden?

NMS liegt aktuell neben 2 weiteren Spielen einem PS4-Mega-Bundle bei, daß zu Weihnachten erhältlich ist/war. Sony bringt so also das Spiel unter die Leute, die es vielleicht einzelnd nicht gekauft hätten. Aber generell gibt sich HELLO GAMES kämpferisch. Der Patch fügt zahlreiche neue Inhalte hinzu (Basen-Bau, Frachterkauf, Spielmodus "Survival" und Spielmodus "Creator") und ist als "Foundation Patch" bzw. "Foundation Update" bekannt. Er bildet die Grundlage für künftige Ergänzungen, die irgendwann aus NMS mal das Spiel machen sollen, daß sich die Macher auch wirklich vorgestellt haben.
Ich selbst habe nach 150+ Stunden NMS das Spiel vorerst nicht mehr am Wickel. Das Update habe ich mir nur kurz angeguckt, bin mir aber sicher, wieder zu NMS zurückkehren zu wollen, wenn etwas Zeit verstrichen ist. Aktuell bin ich einfach satt von dem Game, weswegen ich nicht mehr aus Erfahrung zu den Neuerungen sagen kann.
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #332 am: 23. Dezember 2016, 11:52:29 »
Na, das weißt ja schon mal in die richtige Richtung.
Und obwohl auch die PC-Version günstiger geworden ist, warte ich wohl doch noch ein bißchen....
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #333 am: 05. März 2017, 17:51:47 »
Und es hat SWITCH gemacht...

Es ist März und damit traditionell die Zeit großer Neuveröffentlichungen (nicht nur) bei NINTENDO. Und wer nicht komplett auf Camping-Urlaub in Alaska war, wird wissen, daß Nintendos neue Hardware SWITCH seit letztem Freitag offiziell das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat. Der neue Hoffnungsträger ist ein Hybrid aus Handheld- und Stationärkonsole, die am heimischen TV gezockt werden kann. Wer die Wii U kennt, fühlt sich vielleicht an das Wii U Gamepad erinnert, wenn er die SWITCH mit seitlich angebrachten Joy-Cons (der neue Name für die Controller) sieht. Der Clou ist aber, daß die Joy-Cons abgenommen und zu zwei weiteren Konfigurationen "zusammengeswitcht" werden können. Wer dennoch auf traditionelle Eingabegeräte steht, wie auch Xbox One und PS4 sie verwenden, kann sich den Pro-Controller holen (der separat erhältlich ist).



Der recht und linke Joy-Con dienen als einzelne Controller, falls man bestimmte Spiele zusammen spielen möchte. Oder aber man behält sie beide in der Hand und hat damit eine Art "geteilten" Controller, sollte man das bevorzugen (so als ob man mit zwei Wii-Motes auf Wii oder Wii U spielt). Mit einem mitgelieferten Adapter lassen sich beide Joy-Cons aber auch zu einem "richtigen" Controller zusammenswitchen, der erweiterte Griffschalen hat und damit besser in der Hand liegt.



Ich konnte die SWITCH bereits seit letztem Dienstag auf Herz und Nieren prüfen und bin überrascht, wie angenehm zu bedienen und anzuschauen das vergleichsweise kleine Ding ist. Das Design ist schick, die Funktionalität immer gewährleistet und die Haptik und Handhabung auf hohem Niveau. Besonders das Einrasten und damit verbundene akustische wie optische Feedback auf dem Schirm (falls er an ist) fühlen sich satt und gut an. Ist nur ein kleines Detail, ich weiß, aber es gibt ein Gefühl hoher Wertigkeit.
Ein Modus, der mir besonders gefällt, ist der sogenannten "Table-Top-Modus". Hierbei wird die Konsole mit Hilfe eines kleinen Aufstellers auf einer glatten Oberfläche hingestellt, während man mit dem/den Controller(n) zockt. So als würde man vor dem heimischen Fernseher zocken. Die Soundausgabe der kleinen Konsole ist dabei überraschend räumlich und klar.
Ist man daheim, kann man die Konsole in einen Docking-Port stellen und auf dem großen TV-Schirm spielen. Der Übergang geht hierbei nahtlos und sauber vonstatten: Joy-Cons seitlich einswitchen, mit Konsole aus dem Port ziehen und direkt auf dem Konsolenscreen weiterspielen (funzt ebenso schnell in die andere Richtung, sofern der Heim-TV nicht erst noch eingeschaltet werden muss - was die SWITCH auch selbst übernimmt, wenn man es einstellt).

Technisch geht die niedliche SWITCH in Ordnung. Die Auflösung auf dem 6,2 Zoll-LCD-Schirm beträgt 1280 x 720 Pixel, was völlig ausreicht. Auf dem Heim-TV kann die Konsole bis Full HD (1080p) darstellen. Die Joy-Cons sind allerdings - wie bei Nintendo im Allgemeinen üblich - nix für sehr große und/oder fleischige Hände. Da könnte man Probleme mit der Bedienung bekommen. Aber die kleinsten Hände habe ich auch nicht und kam gut damit klar. Unter der "Haube" (sofern man das bei dem Pad-ähnlichem Design überhaupt noch sagen kann) schlummert ein zugeschnittener Nvidia-Tegra-Prozessor. An Bord sind mickrige 32 GB, die über Micro-SD jedoch beliebig erweitert werden können. Die Spiele kommen wieder auf Modul-Basis und werden in einem Schacht versenkt. Die Zugriffszeiten sind somit nochmal verkürzt und der Starttitel "Zelda - Breath of the Wild" lädt sehr fix.

DAS Spiel...

Aber Technische Daten sind bei Nintendo traditionell eher Nebensache - die einzigartigen Nintendo-Spiele sind es, die punkten. Und mit dem eben erwähnten ZELDA-Titel ist ein großer Wurf auch gleich am Start. Was entscheidend ist, um dem Launch auch ordentlich Treibstoff in den Tank zu packen. Und nach guten 4 Tagen des Zockens versteige ich mich zu dem Vorabfazit, das BREATH OF THE WILD der beste Zelda-Titel seit dem preisgekrönten OCARINA OF TIME (für das N64) ist - womöglich sogar noch besser. Das Spiel ist eine auf Hochglanz polierte Open-World-Perle, die ich spielspaßmäßig locker über andere Open-World-AAA-Titel stellen würde. Es ist - mit einem Wort - fantastisch! Dabei entwickelt die meiner Meinung nach wundervolle Zeichentrickoptik ihren ganz besonderen Charme, so dass die Lebendigkeit der Spielwelt trotz weniger Details (verglichen mit anderen Open-World-Games) nie leidet, sondern ein harmonisches und bezauberndes Ganzes wird.

Die Vielfalt an Aufgaben und Aktivitäten ist enorm, trotzdem fühlt sich das Spiel nicht überladen an und hält den Spieler immer bei der Stange. Dabei ist die gesamte Welt wunderschön animiert (vom Wind, der über die Grasebenen und durch Wälder bläst, bis hin zu den vielen Tieren, Monstern und NSC, die die Wege des Spielers kreuzen) und audiovisuell in Szene gesetzt. Steuerung und Menüführung fühlen sich nach etwas Eingewöhnung recht intuitiv an und hat neben bewährten Moves und Inhalten auch viel neues zu bieten.
Besonders schön ist das langsame Wachsen des zentralen Charakters Link: vom anfänglich verloren wirkenden und in eine riesige Welt hineingeworfenen Knaben zu einem nach und nach immer fähigeren Streiter für die Zukunft Hyrules kann das Spiel dieses Gefühl perfekt auf den Spieler übertragen, da dieser sich ebenfalls nach und nach sicherer und mutiger fühlt, um diese Spielwelt und all ihre Facetten zu erforschen.



Tatsächlich gibt es bislang nichts, was mir an dem Titel keinen Spaß gemacht hätte: Kampf, Entdeckung, Rätsellösen, Questen, Story und Nebenaufgaben - alles wirkt feingetuned und perfekt abgeschmeckt. Anders als bei früheren Spielen kann man diesmal wirklich jeden Punkt bereisen (durch Klettern, Fliegen oder Schwimmen), den man auf der riesigen Welt sehen kann. Jede Bergspitze, jedes Tal, jedes Meer und jede Ruine. Am Ende überzeugte mich aber vor allem die Liebenswürdigkeit, mit der die Details von Open-World-Hyrule zum Leben erweckt. Hat es gerade geregnet, lässt sichs schlechter klettern, weil alles noch glatt und rutschig ist. Gerät man in schneebedeckte Gebiete, fängt Link an zu zittern und verliert langsam Herzchen, falls man nichts Warmes anzuziehen hat (oder sich anderweitig behilft). Lauert man einer Gruppe von Wildpferden auf und kann sich an eines heranschleichen, gelingt es sogar, dies als Reittier zu zähmen und fortan für die bequemere Reise durch Hyrule zu nutzen (und ja - es kann auch sterben). Verschossene Pfeile lassen sich mitunter wieder aufsammeln. Hat man nichts anderes zur Hand, kann man sich auch mit Schöpfkelle und Topfdeckel bewaffnen. Aus den zahlreichen Kräutern, Gemüsen, Früchten und Tieren der Spielwelt lassen sich selbst Gerichte heraustüfteln, die besondere Fähigkeiten verleihen können. Stellt man sich mit Apfel in der Hand neben sein Pferd, frisst dieses das Obst einfach weg (und mag den Charakter danach noch lieber). Läuft man mit Metallsachen durch ein heftiges Gewitter, kann man vom Blitz getroffen werden. Ich könnte endlos fortfahren. Und hätte doch nur die Oberfläche angekratzt.

ZELDA - BREATH OF THE WILD ist das Zelda, auf das Fans seit Jahr(zehnt)en gewartet haben. Es ist definitiv ein Übertitel und der beste Grund, sich eine SWITCH zu holen. Allerdings bekommt man ihn auch für die Wii U, was ich Nintendo hoch anrechne. Jeder sollte dieses Spiel mal ausprobieren. Ernsthaft.
« Letzte Änderung: 05. März 2017, 17:54:07 von Argamae »
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #334 am: 10. März 2017, 19:10:00 »
Nach weiteren Spielstunden: NINTENDO setzt mit "Breath of the Wild" durchaus neue Maßstäbe in Sachen Open-World-Design und vor allem -Präsentation. Ganz im Ernst: selbst Perlen wie "Skyrim" können sich hier noch ein oder zwei Scheiben abschneiden. Die Dynamik und Lebendigkeit - und damit "Fühlbarkeit" - der Wildnis ist für mich die neue Referenz. Tatsächlich weicht das Spielgefühl zu großen Teilen von früheren Zelda-Titeln ab - was einigen Fans durchaus mißfallen könnte. Die offene Welt ist hier der Star des Spiels. Man kann, nachdem man das "Start-Plateau" verlassen hat, völlig frei in jede Richtung erkunden. Die Non-Linearität ist für mich wie ein erfrischender Frühlingsregen in der Serie, auch wenn ich viele der älteren Teile geliebt habe.
Mehr denn je sage ich in steigender Überzeugung: einer der besten Starttitel ever für eine Konsole. Selbst wenn ihr keine Nintendo-Fans seid und auch die Zelda-Serie bislang links liegen gelassen habt: tut euch den Gefallen und schaut euch das Gameplay an. Oder noch besser: probiert den Titel irgendwo aus (Wii U oder Switch). Als Videospieler - so erkläre ich mal ganz frech - seid ihr es eurem Hobby schuldig! :D

The Legend of Zelda - Breath of the Wild hat es sogar geschafft, einen GANZ großen anderen Titel bei mir vorübergehend ins Abseits zu drängen: HORIZON - ZERO DAWN. Diese exklusive PS4-Perle werde ich aber auch noch gebührend würdigen und darüber berichten.
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #335 am: 10. März 2017, 19:28:36 »
HORIZON - ZERO DAWN. Diese exklusive PS4-Perle werde ich aber auch noch gebührend würdigen und darüber berichten.

 Spiel ich schon.  8)
Auch dank meines Neffen, der mir dafür extra seine PS4 ausleiht. So ein Goldjunge. :-*

 Macht Spaß, erfindet zwar das Rad nicht neu, aber besser gut geklaut als schlecht erfunden. Außerdem wird Bekanntes gekonnt neu verbunden.
Außerdem ist es bis jetzt 100% SF und 0% Fantasy, wofür es von mir Bonuspunkte bekommt.

 Zur Steuerung kann ich nicht viel sagen, da ich nach 27 Jahren Maus & Tastatur das erste mal einen Controller benutze, der kein Joystick ist (und ich doch etwas überfordert bin  :o ).
 Erweckt aber den Eindruck, als ob es sich um eine "Standard"-Belegung und -Steuerung handelt.
...   _.   ._   .._.   .._

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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #336 am: 23. März 2017, 02:43:06 »
X-Box360 : Dragon Age Origins. (Aktuell habe ich eine weibliche Stadtelfe angefangen... ich frage mich, ob das Endergebnis mit der Vergewalltigung noch spuren im weiteren Verlauf lässt.)

Wii U: Wieder mal an Twilight Pirncess weitergespielt, weil

Nintendo Switch: Ich mich nciht so recht traue weiter mit Breath of the Wild vorzugehen, solange die Schutzfolie fürs Display der Konsole nicht da ist. (Hermes sollte vom Anlitz des Planeten geblitzt werden. Jedes mal, wenn irgendein Versand für irgendwas auf deren Service zurückgreif that man nichts als Ärger mit dem Drecksverein. -.- )

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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #337 am: 23. März 2017, 18:56:10 »
... solange die Schutzfolie fürs Display der Konsole nicht da ist. (Hermes sollte vom Anlitz des Planeten geblitzt werden. Jedes mal, wenn irgendein Versand für irgendwas auf deren Service zurückgreif that man nichts als Ärger mit dem Drecksverein. -.- )

Wenn du die Original-Nintendo-Tragetasche für die Switch kaufst, ist eine Folie schon mit drin. Ich habe die in Wolfsburg z.B. bei MÜLLER gesehen.
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #338 am: 23. März 2017, 21:15:30 »
... solange die Schutzfolie fürs Display der Konsole nicht da ist. (Hermes sollte vom Anlitz des Planeten geblitzt werden. Jedes mal, wenn irgendein Versand für irgendwas auf deren Service zurückgreif that man nichts als Ärger mit dem Drecksverein. -.- )

Wenn du die Original-Nintendo-Tragetasche für die Switch kaufst, ist eine Folie schon mit drin. Ich habe die in Wolfsburg z.B. bei MÜLLER gesehen.

Fast jedes Starterkid enthält diese Schutzfolien. Dummerweise hatte ich den Fehler gemacht meine Katzen nicht auszusperren, während ich die Folie anbringen wollte... um Ende hatte ich einen haufen Luftblasen, die von Katzenhaaren herrührten. (Darum musste jetzt erstmal Ersatz herangeschafft werden.)

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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #339 am: 18. Mai 2017, 16:36:34 »
Für diejenigen, die sich für VR interessieren - speziell die Virtuelle Realität mit der PS4 - habe ich einen neuen heißen (SEHR heißen) Tipp: FARPOINT!



Im Kern ist FARPOINT ein First-Person-Shooter (oder Ego-Shooter), der sich in Sachen Story oder Ablauf kaum von der Masse abheben dürfte: Raumstation, Unglück, Überlebender im Drop Pod landet auf feindseligem Planeten - einem hässlichen Planeten; einem BUG-Planeten. Und schon geht's los mit der Ballerei. Daneben folgt man der Story, in der es um 2 Wissenschaftler geht, die ebenfalls notgelandet sind und deren holografische Aufzeichnungen man finden muss. In Abständen gibt es dann Cut-Scenes, die den Level beenden.
Ziemliche Standard-Kost, wobei die Wissenschaftler-Story m.M.n. sympathisch umgesetzt ist.

Doch es folgt das große "ABER". Aber FARPOINT wird auch (wahlweise) mit der neuen PS4-VR-Gun von Sony ausgeliefert und man sollte das Game UN-BE-DINGT mit dieser Peripherie spielen. Denn dann geht die Immersion mal so richtig ab! Denn wenn man das erste mal sein Assault Rifle aus dem Drop Pod aufnimmt und in seinen virtuellen Händen bestaunen kann, fühlt man sich erst wirklich wie ein Soldat in feindlicher Umgebung. Später erhältliche Upgrades wie Raketenwerfer oder neue Knarren wie die Shotgun fühlen sich in der Umsetzung extrem gut an. Vibrationsfeedback beim Schießen, Sounddesign und die In-Game-Gestik sind tadellos. Wenn man sich z.B. die Knarre vor die virtuelle Brille hält und wie in der Realität durch das Visier guckt, wird dies im Spiel entsprechend umgesetzt - man kann dann in der Tat punktgenau zielen. Hält man seine VR-Gun über der rechten oder linken Schulter hoch (als würde man die Waffe auf den Rücken schnallen wollen), werden die Waffen durchgewechselt.



Wenn man es so schreibt, kann man das Gefühl schlecht vermitteln, das man im Spiel hat. Es ist echt der Hammer! Und vor allem wird das Spiel schnell ziemlich knifflig. Ich hatte ein schweißnasses Gesicht, als ich endlich nach 4 oder 5 Anläufen durch die Horde von Bugs durch war, die sich schon am Ende von Level 2 zusammenrottet. Die Shootererfahrung wird extrem packend inszeniert und erlebbar! FARPOINT dürfte somit einer der immersivsten Titel sein, die man derzeit für die PS4 bekommen kann. VR wertet einen durchschnittlichen Shooter durch seine Räumlichkeit und die neue Peripherie in Form der VR Gun so unglaublich auf, daß ich nur von einem Pflichtkauf sprechen kann, wenn man VR-begeistert ist.
Darüber hinaus gibt es einen Netzwerk-2-Spieler-Modus (den ich aber noch nicht ausprobiert habe).

FARPOINT zeigt überdies, welche Türen in Sachen VR noch aufgestossen werden können. Wer bislang gezweifelt hat, daß VR mehr kann als kleine Gimmick-Spiele oder simple "Activities", sollte dieses Game ausprobieren. Er wird eines Besseren belehrt werden.
« Letzte Änderung: 18. Mai 2017, 19:55:54 von Argamae »
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #340 am: 29. Juni 2017, 18:33:55 »


So, der PS4-Konsolenstart für das auf PC seit zweieinhalb Jahren und für Xbox One ebenfalls schon länger erhältliche ELITE: DANGEROUS war am vergangenen Mittwoch. Jetzt am Wochenende werde ich mir die Sci-Fi-Weltraum-Exploration-Oper auch ziehen und mich (hoffentlich) daran erfreuen.

Wer das von Chefentwickler David Braben programmierte ELITE schon von früher kennt, weiß, daß es seinerzeit eine bahnbrechende Weltraum-Handels-Sim war, die bereits im Drahtgitter-Look auf dem C64 für Stauen sorgte. Daran hat sich wohl auch im neusten Ableger nichts gravierendes geändert - nur der Maßstab ist ziemlich aufgebohrt worden. Eine gewaltige, teils prozedural generierte Milchstraße mit Millionen von Sternensystemen kann erforscht werden. Nebenbei betreibt man Handel & Transport zwischen verschiedenen Systemen, verdingt sich als Kopfgeldjäger, schürft Asteroidenfelder, erforscht Planetenoberflächen in Bodenfahrzeugen oder nutzt eine der vielen anderen Handlungsoptionen. Sein Schiff kann man aufmotzen oder durch neu erworbene Modelle ersetzen. Und das ganze dann als riesiges MMO - wenn man mag. Wenn nicht, steht ein Solo-Modus zur Verfügung.

Das von mir damals sehnlichst erwartete und ebenfalls schon in dieser Rubrik besprochene NO MAN'S SKY schlägt in eine ähnliche Kerbe, nur daß dort alles prozedural generiert wird, während bei ELITE: DANGEROUS auch handgefertigte Inhalte auf den Spieler warten. Grafisch beschreitet E:D auch andere Wege - wo NMS auf einen recht bunten, hellen Grafikstil abzielt, der von Sci-Fi-Covern der 70er inspiriert ist, bemüht sich E:D eher um realistische, etwas gedecktere Vistas - und enthält Micro-Transactions (was mich schon nervt). Ich bin gespannt, inwieweit man diese beiden Titel miteinander vergleichen kann und wer mehr Spielspaß bietet. Persönlich denke ich, daß sie für mich nebeneinander existieren können und jedes für sich sein spezielles Spielgefühl besitzen dürfte. Gerade nach den vielen Updates für NMS in den letzten Monaten (wofür man die vielgescholtenen Entwickler von HELLO GAMES wirklich loben muss), fesselt mich der bereits im August letzten Jahres erschienene Space-Explorer wieder an den TV-Schirm. So langsam mausert er sich zu dem Game, daß von Anfang an versprochen worden war. Nach über hundert Spielstunden bleibt abzuwarten, ob ich eine ähnliche Menge nochmal in E:D versenken möchte...
« Letzte Änderung: 29. Juni 2017, 21:45:55 von Argamae »
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #341 am: 05. Juli 2017, 09:34:32 »
Computer-Logbuch der "Dexter's Paw", Commander Argamae; Momentan vor Anker auf "Rushd Ring", 39 Serpentis; Nachtrag:

... es werden wohl doch viele Spielstunden, die ich zwischen den Sternen von ELITE: DANGEROUS verbringen werde. Eine Weltraum-Sim mit steiler Lernkurve und einem anderen Anspruch als NO MAN'S SKY, soviel ist überdeutlich geworden. Bis man die Steuerung souverän beherrscht, werden bereits einige Spielstunden verstreichen; dann aber kann man eine nie gedachte Befriedigung aus einer gelungenen Landung auf einem Landepad ziehen. Auch die ersten "Supercruise"-Flüge durch das System sowie der erste Warpsprung zu einem benachbarten Stern lassen die Augen von Weltraumbegeisterten leuchten. Hat man sich erstmal ein kleines Vermögen erspielt (durch Handeln, Kopfgeldjagd, Stellarkartographie oder Missionsabschlüsse), steigt die unbändige Lust, sein Schiff Stück für Stück aufzumöbeln und immer weiter und weiter hinauszufliegen, um zu unbekannten Sonnen aufzubrechen.
Das Fundament solcher Erlebnisse und Erfolge jedoch sind viele gescheiterte Versuche - denn wie gesagt: für ungeduldige oder Daueraction gewohnte Zocker wird E:D nur ein staubiger Asteroid sein. Wer sich aber drauf einlässt und Begeisterung für recht realistische Umsetzungen von Sternen, Planeten und Astrophysik-Modellen mitbringt, für den ist E:D ein funkelndes Juwel.

Abschließend: kann E:D neben NO MAN'S SKY existieren bzw. löst das eine das andere ab? Ja, es kann daneben existieren, und nein, beide Spiele haben ihre Daseinsberechtigung.
Wer einen leichteren Einstieg in die Erkundung des Weltraums benötigt und sich an einer bunteren Farbpalette erfreuen kann, für den ist NO MAN'S SKY definitiv die bessere Wahl. Wer eine deutlich realistischere Herangehensweise an die Thematik wünscht und nicht davor zurückschreckt, sich in ein Spiel etwas einzuarbeiten, findet in E:D die größere Befriedigung.
Beide Spiele bieten in jedem Fall großen Langzeitspielspaß. Ich liebe beide für das, was sie sind.
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #343 am: 24. August 2017, 17:33:55 »
Was haltet ihr von folgenden Angebot?

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Playstation-Now-Netflix-fuer-Spiele-jetzt-in-Deutschland-verfuegbar-3811188.html

SONY baut halt seine Marktführerschaft aus. Insgesamt sicher ein guter Schachzug, Microsoft wird es trotz aktuell viel zu sehr gehypter Hardware-Überlegenheit mit der "ONE X" schwer haben.
Am Ende werden es wieder die Spiele entscheiden - und da hat SONY schlichtweg die Nase vorn.
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Re: VIDEOSPIEL-KONSOLEN: Was wird gezockt?
« Antwort #344 am: 24. August 2017, 17:43:10 »
Könntest Du Dir vorstellen, so ein Abo abzuschließen?

Microsoft hat aber auch mit "Windows S" einen interessanten Schachzug gemacht: Anwendungen und Spiele kann man wohl nur über den Windows-Shop bekommen. So Sachen wie "Steam" kann man wohl nicht installieren.
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